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Sonntag, 23. September 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 07:20 -- Sonnenuntergang Trier: 19:30 -- 1 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Reise durch God´s Own Country
Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

noch einige Gebraucht-Teile...
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Guten Morgen! So früh schon aktiv?

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte -  die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden -  direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés  oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub  wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren.

Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen -  kann z.B. im Gästebuch (NEU mit verbessertem SPAM-Schutz!!! seit 13.03.13). Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung  beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

Start-Edit

Was gibt's Neues?

15.09.2018

Rückfahrt durch das Elsass

Wildenstein im Elsass
Bild: Wildenstein im Elsass

So, bin am frühen Nachmittag nach heutigen 398 km wieder zuhause angekommen. Habe noch einen Schlenker durch das Elsass gemacht. Muss mich jetzt wohl erst mal wieder an die hiesigen Temperaturen gewöhnen. Obwohl es die meiste Zeit über 20° C warm war heute, hab ich mir den Pulli zum Fahren wieder übergezogen - Weichei eben!
Die Gesamtlänge der Reise betrug übrigens 5.760 km, davon in BIH und Albanien auch sehr viel auf unbefestigten Wegen. Hat mich gewundert, wie die schwere GS das alles ohne einen Schaden überstanden hat. Eigentlich unglaublich! Besonders schön auf dieser Reise waren nicht nur viele Strecken, sondern insbesondere die neuen Bekanntschaften, die Reini und ich machen durften. Eine wirklich schöne Reise, auf der wir uns auch untereinander bestens verstanden haben. Schade, dass die Zeit nun um ist. Ich hätte es gerne noch länger gemacht.
Eine Übersicht der gefahrenen Strecken ist übrigens in Arbeit und folgt in den nächsten Tagen. Bis bald!

Zu den Bildern

die heutige Fahrtstrecke
 

14.09.2018

Schweizer Überraschungen

Motorradtransport in der Lötschentalbahn/CH
Bild: Motorradtransport in der Lötschentalbahn/CH

Als ich heute morgen aufstand, war es im ganzen Haus totenstill. Was für ein Unterschied zu gestern Abend! Leider war jedoch das Restaurant noch geschlossen und ich hatte keine Ahnung, wann es denn an diesem Morgen aufmachen würde. Ein bisschen Panik kam auf, wollte ich heute doch noch einige Kilometer machen und nicht zu spät losfahren. Es war viertel vor acht, als ich draußen die Klingel drückte und dann erleichtert "si, si, arrivo!" hörte. Ich wartete noch ein bisschen und schmuste ein bischen mit der anhänglichen Katze, die auch auf Einlass wartete.

Und so bin ich dann heute doch noch rechtzeitig um kurz vor neun losgekommen, ausgerüstet mit einigen Croissants und Saft, was ich mir heute mal erlaubt habe, vom Frühstückstisch mitzunehmen. Um die flache und unschöne Po-Ebene schnell hinter mich zu bringen, habe ich mich heute für die Autobahn Richtung Milano/Comer See entschieden. Für insgesamt ca. 20 € Autobahngebühren kam ich somit schnell durch diese für mich uninteressante Gegend. Kann ich jedem nur empfehlen!

Kurz nach dem Mittag hatte ich bereits die Grenze zur Schweiz kurz vor dem Simplon Pass (2005m) erreicht. Der Pass verbindet das Val Divedro und Domodossola in Oberitalienden mit Brig im Kanton Wallis. Der ganzjährig geöffnete Pass wird als einer der schönsten Alpenübergänge gerühmt. Der Himmel hat sich mittlerweile bewölkt und als ich oben auf dem Simplonpass ankomme beträgt die Termperatur nur noch 14° C. Der Simplon wurde schon in der Steinzeit begangen. Doch war er bis ins 17. Jahrhundert hauptsächlich ein von Schmugglern und Söldnern benutzter Pass, denn die enge Gondoschlucht erschien selbst den Baumeistern der römischen Zeit als unüberwindbar. Auf der Passhöhe auf 2005m befindet sich das Hospiz der Bernhardiner Chorherren, und ein acht Meter hoher Steinadler erinnert an den 2. Weltkrieg. Ein Blick bietet prächtige Aussicht auf die Berner Alpenkette mit dem Bietschhorn und die Gletscherflanken der Viertausender Fletschhorn und Weissmies.

Nur wenige Kilometer weiter leitet mich das Navi zum Lötschbergtunnel. Eine Alternative scheine ich hier nicht zu haben. Die Option Autobahnen und Mautstraßen zu vermeiden, beherrscht es wohl noch nicht zur vollsten Verlässlichkeit. Nun gut, aber eigentlich bin ich auch ganz froh, auch mal diese Fortbewegung ausprobieren zu können. Die 19 CHF für die einmalige Fahrt mit der Lötschentalbahn von Goppenstein nach Kandersteg durch den Lötschbergtunnel gönne ich mir heute mal. Der Lötschbergtunnel ist ein 1913 eröffneter, 14,6 km langer Eisenbahntunnel, der die dort 3.500 m hohen Alpen von Kandersteg nach Goppenstein in der Schweiz unterfährt. Er ist ein einröhriger Doppelspurtunnel und Herzstück der Lötschberglinie von Spiez nach Brig im Schweizer Kanton Wallis. Eine längere Fahrzeugschlange hat sich bei meiner Ankunft bereits gebildet. Auch Jean-Luc mit seiner Ducati will mitfahren. Schon bald können wir zum Bahnsteig vorfahren und unsere beiden Motorräder im Gepäckwagen verzurren. Die Fahrt dauert keine halbe Stunde und wir vertreiben uns die Zeit, indem ich Jean-Luc ein wenig von meiner zurückgelegten Reise erzähle. Nachdem wir noch ein Abschiedsfotos gemacht haben, wünschen wir uns beiden noch eine weitere Gute Reise und ich bekomme von Jean-Luc auch noch eine echt Schweizer Schokolade geschenkt. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

Die weitere Fahrt durch die Schweiz ist dann eher anstrengend gewesen. Es ist Freitag Nachmittag und die Straßen zwischen vielen Ortschaften sind oft zu mit Feierabendverkehr. Oft geht es nur mühsam von einem Kreisverkehr zum nächsten. Überall Geschwindigkeitsbeschränkungen, 50, 60, 80 km/h. Da kommt dann keine große Fahrfreude mehr auf. Erst gegen 19 Uhr habe ich die vorgebuchte Unterkunft im "Hotel zum Ziel" in Grenzach bei Lörrach erreicht. Nach den heutigen 652 km bin ich mal wieder platt. Nur noch duschen, leichte Klamotten anziehen und ab zum Abendessen beim Chinesen im Ort. Morgen will ich auf meinem Heimweg vielleicht noch einen Schlenker durch das Elsass machen. Wir werden sehen.

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die heutige Fahrtstrecke
 

13.09.2018

Von der Toskana in die Emiglia Romana

am Lago di Suviana
Bild: am Lago di Suviana

Das gereichte Frühstück heute morgen in unserer Unterkunft war leider etwas mager und nur bestehend aus je einem marmeladengefüllten Croissant und einem kleinen Becher Cappuccino. Nach dem Packen unserer Motorräder gingen wir deshalb noch einmal in eine Bar in der Nähe zu einem gemeinsamen letzten Cappuccino. Es war eine tolle Reise mit Reini mit vielen neuen interessanten Eindrücken und wir haben uns prima verstanden. Nun zieht es ihn jedoch immer stärker nach Hause - ich kann es ihm nicht verüblen. Als wir zu unseren Motorrädern kommen finden wir beide noch je einen Aufkleber des Motorradclubs von Cagli - eine nette Geste. Und dann heißt es nach einem letzten Blick in den schönen Innenhof unserer Unterkunft Abschiednehmen :-(

Meine Navigation ist immer noch auf Nord-West ausgerichtet. Nach wenigen Kilometern komme ich in der Region Marken am Kloster Urbania vorbei. Die Berge im Süden der Gemeinde steigen bis auf 791 m an (Monte dei Torrini). Es soll heute wieder ein Tag mit vielen Kurven, Kehren, Auf- und Abstiegen werden. Die Temperturen spielen dabei heute auch mit und liegen im optimalen Bereich zwischen 20° - 26°C. Als ich an diesem Straßenschild "Paradiso" vorbei komme, denke ich noch, dass das hier für die Fraktion der Endurofahrer auf jeden Fall zutrifft.

Noch vor dem Mittag komme ich an dem Castell von Billi vorbei, das hoch auf einem Bergsporn liegt und den hübschen Ort zu beschützen scheint. Auch hier wieder ein Kloster, das S. Antonio die Padova aus dem 16. Jahrhundert. Doch mich treibt es heute weiter und ich lasse die Sehenswürdigkeiten links liegen, um die Jagd die Gipfel hinauf und hinunter wieder aufzunehmen. Bei der Aussicht auf die kommenden eher motorradfreien Tage nach dem Urlaub habe ich heute so ein merkwürdiges Jucken in der Gashand;-)

Am Gipfel Tre Faggi auf 930 m lege ich eine kurze Pause für ein Foto ein und bewundere die Radfahrer, die es hier hinauf geschafft haben. Am frühen Nachmittag erreiche ich den Lago di Suviana. Die Nähe zu Florenz habe ich zum Glück nur erahnt auf meiner kurvigen Route und hier am See bin ich scheinbar der einzige, der hier unterwegs ist. Ich habe die Region Emilia Romagna erreicht, die sich zwischen dem Lauf des Pos im Norden und dem Apennin im Süden erstreckt. Diese mittel-norditalienische Region gilt als eine der fruchtbarsten und ertragreichsten in ganz Italien, auch dank der Adria, deren mildes Klima sich auf die Küstenzone auswirkt. Fast genau in der Mitte zwischen Florenz und Bologna gelegen treffe ich in Lagaro auf die Albergo Sterlina und bin schnell überzeugt, den Fahrtag heute etwas früher zu beenden.

Jetzt geht´s gleich zum Pizza-Essen hinunter ins Restaurant.

die heutige Tagesfahrleistung: 293 km
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PS: Reini ist schon in Zirl/A im Inntal

Mann, war das laut gerade unten beim Abendessen! Der Parkplatz vor dem Restaurant war bereits voll, als ich nach unten ging. Die meisten Leute standen zunächst unten am Tresen der Bar und es kamen immer mehr dazu. Irgendwann wurde dann auch der Speisesaal voller. Scheint ein angesagter Treffpunkt hier zu sein, um zu Abend zu essen und sich zu treffen. Hab allein ein bisschen den vergangenen Tagen mit Reini hinterher getrauert :-(
Die Italiener und ihre Bars.
Da fällt mir das gestrige Erlebnis ein, als Reini und ich ein in Booking.com aufgeführtes Hotel anfuhren und feststellen mussten, dass die Betreiber im Urlaub sind und ihr Haus geschlossen war. Direkt daneben war jedoch Betrieb in einer Bar. Und dann kommt da, als wir gerade noch überlegen, wo wir als nächstes eine Unterkunft suchen wollen, diesr alte Mann auf uns zu und redet auf italienisch auf uns ein - ohne Punkt und Komma, soweit wir es verstehen können, und das ist nicht viel. Jedenfalls hatte er eine mächtige Schnapsfahne und war offenbar der festen Überzeugung, dass wir italienisch vertehen könnten. Nun ja, sprechen konnte er noch gut, laufen fiel ihm bereits etwas schwerer, doch seinen Fiat Panda steuern das ging noch. Soviel dazu.
Ach und übrigens:
In diesem Urlaub ist mir aufgefallen, dass doch sehr viele Italiener mit Englisch überhaupt nichts anfangen können. Besonders in Süd- und Mittelitalien scheint die Sprache vollkommen unbedeutend. Nun gut, mit Händen und Füßen ging es meistens und häufig kann man auch verstehen, was das Gegenüber gerade sagt.

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die heutige Fahrtstrecke
 

12.09.2018

Durch Mittelitaliens Nationalparks

Straßenbekanntschaften
Bild: Straßenbekanntschaften

Es ist "kalt" als wir heute morgen mit nur 14°C in L’Aquila starten. Und es dauert auch seine Zeit, bis wir den belebten Ort auf rund 700 Metern im weiten Tal des Aterno endlich hinter uns gelassen haben. Der Ort wird von allen Seiten von den Bergen der Abruzzen beherrscht, darunter im Osten dem Gran Sasso d’Italia, dem höchsten Berg des italienischen Festlands außerhalb der Alpen.

Unser Kurs ist auch heute immer noch Nord-West, der Hauptrichtung, die der Apennin zieht. Die Gegend ist bald wieder dünner besiedelt und die Straßen werden wieder schmaler und schlechter. Es ist wieder mit Tieren auf der Fahrbahn zu rechnen.

Wir erreichen die alte Festungsanlage von Cittareale oberhalb des Tals des Velino am Fuße des Monte Cambio (2084 m). Das Gemeindegebiet liegt in der stark gefährdeten Erdbebenzone und es sind bereits erste Einsturzschäden an manchen Häusern erkennbar, die teils unbewohnbar wurden. Die Temperatur hat sich mittlerweile wieder auf die gewohnten sommerlichen Werte angehoben und schon vor dem Mittag ist es uns schon wieder zu warm.

Im Gebirgsort Savelli legen wir deshalb eine erste Kaffeepause vor einer Bar ein. Die Kirchturmspitze scheint hier wohl seinerzeit bei einem Erdbeben hinunter gefallen zu sein und liegt hier vor dem Gotteshaus, dessen Turm nun mit einer Blechkonstruktion vor Regen geschützt wird. Fraglich, ob der Turm noch einmal fertig gestellt wird in diesem wohl stark von Erdbeben gefährdeten Gebiet.

Noch vor dem Mittag haben wir den Monti Sibillini Nationalpark erreicht. Der Nationalpark der Monti Sibillini schließt die höchste Gebirgsgruppe des Apennins Umbriens und der Marken in sich sowie den höchsten Gipfel des Gebiets, Monte Vettore mit einer Höhe von 2.479 m und mehrere Gemeinden der Regionen Umbrien und Marken.

Am 24. August 2016 begann eine Erdbebenserie in Mittelitalien. Das Beben hatte in Norcia eine solche Stärke, dass bei anschließenden Beben in den folgenden Wochen ein großer Teil der Kirche San Salvatore zusammenbrach. Am 30. Oktober 2016 folgte dann in der Frühe ein weiterer Erdstoß mit einer Stärke von 6,5MW, der die Basilika von San Benedetto zum Einsturz brachte und andere Gebäude schwer beschädigte. Die Schäden sind immer noch zu sehen. Ob die Kirchen jemals wieder aufgebaut werden, ist fraglich.

Das Navi führt uns weiter hinein in die von Erdbeben betroffenen Gebiete. Immer wieder sehen wir diese alle gleich aussehenden Holzhütten, die hier offenbar für die durch Beben obdachlos gewordenen aufgestellt wurden. Der Weg biegt in einem Waldgebiet nach rechts ab nach Pielarocca. Ein Durchfahrtsverboten-Schild warnt vor einer zerstörten Straße, doch wir sind neugierig und fahren einfach daran vorbei. Nur wenige hundert Meter jedoch wird uns klar, dass wir hier nicht durchkommen. Pielarocca ist stark zerstört. Eingebrochene Mauerreste liegen auf der Straße und verhindern die Durchfahrt, so dass wir wieder umkehren müssen. Von der anderen Seite des Tals erhalten wir einen Eindruck über die Zerstörung des Ortes.

Es ist Mittagszeit, als wir hinter Colfiorito im Schatten eines Baumes eine Verschnaufpause einlegen. Die Temperatur hat die 30° C-Marke wieder überschritten und wir sind bereits schon wieder schlapp und müssen dringend etwas trinken. Reini ist der vielen Kurven müde und sinniert darüber, ob er nicht schon früher den Heimweg antreten sollte. Wir leiden beide mittlerweile an Reizüberflutung und können die schönen Landschaften um uns herum bei den hohen Temperaturen oft garnicht mehr richtig genießen. Ein Ruhetag zwischendurch würde uns beiden gut tun. Mal sehen!

Am frühen Nachmittag legen wir in einem kleinen Bergort noch vor Gubbio eine etwas längere Pause in einer kühlen Bar ein um unser weiteres Vorgehen zu überlegen. Wir beschließen, heute nicht mehr allzu weit zu fahren und finden schließlich nach etwas Sucherei in Cagli auf einer Hochfläche des Monte Petrano am Zusammenfluss von Burano und Bosso nach der heutigen Tagesfahrleistung von 303 km eine hübsche Unterkunft (bed%breakfastdelteatro) direkt im historischen Zentrum.

Nur wenige Meter weiter können wir bald auch zu Abend essen und genießen bei einer Pizza und einem Salat die Athmosphäre der belebten Straße. Ein schöner Abend, übrigens der letzte gemeinsame: Reini will morgen bereits auf schnellstem Weg heim und hofft, Freitag Abend wieder in seinem Häuschen im Taunus zu sein. Wir trinken noch einen Grappa auf den gemeinsamen schönen Urlaub und fallen dann bald darauf müde in die Betten.

Morgen fahre ich also wieder alleine weiter. Mal sehen, wohin der Weg mich führen wird.

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Reise-Blitzlichter

aus:
Reisen/Ostfriesland05/
 
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