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Montag, 26. Februar 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 07:19 -- Sonnenuntergang Trier: 18:12 -- 2 Besucher online

 

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BMW R1200GS Videos

Ventil-Spiel-Einstellen
(10:12 min)
Öl- und Filterwechsel
(03:27 min)
Getriebeölwechsel
(02:38 min)
Getriebeöl- und Luftfilter-Wechsel
(08:47 min)
Ölwechsel Hinterradantrieb
(08:38 min)
Wechsel Dichtring Hinterradantrieb
(09:45 min)
Hinterrad-Reifen wechseln
(09:08 min)
Foliengeber reparieren
(03:00 min)
Schwinge- und Lagerwartung
(09:35 min)
Kardanwelle ersetzen
(18:58 min)
Lichtmaschinen-Zahnriemen-Wechsel
(04:37 min)
Lichtmaschinen-Kohlen-Wechsel
(14.28 min)
Zündkerzenwechsel
(03:46 min)
Wechsel Steuerkettenspanner
(09:59 min)

BMW R1200GS Montageanleitungen

Einbau GPS-Rohrbügeladapter über Instrumente
TOURATECH pdf-Datei (521 kB)

Lesenswertes

WIND,SAND UND STERNE Mit der BMW R100GS durch Westafrika, Reisebericht in MO 01/1989 von Dr. Peter Falb (pdf-Datei 5,3 MB)

BMW-Bildbände

Bodensteiner Verlag

Neulich ...

Alterserscheinungen

Die Ursache für die nur hin und wieder auftauchenden auffälligen Motorgeräusche auf der linken Seite meiner guten alten R100GS, Bj. 89 sind endlich gefunden: Der Stößel auf der Einlassseite hat das sich häufig ändernde Ventilspiel verursacht. Mal war es ok, mal war es wenig später wieder viel zu groß. Heute endlich habe ich den Motor aufgemacht - und siehe da, die ehemals gehärtete Stößeloberfläche war vollkommen aufgelöst und wellig. Auch der Stößelrand war nicht mehr kantig, sondern rund. Zum Vergleich dazu habe ich einmal den entsprechenden Stößel des Auslassventils daneben gestellt. Er ist noch in einem etwas besseren Zustand, weist jedoch auch bereits Ausbrüche aus der Oberfläche auf. Die Nockenwelle als Gegenspieler zeigt ebenfalls Ausbrüche auf und muss leider auch ersetzt werden. Danach sollte wohl wieder Ruhe einkehren!

defekte Stoessel

Bild: Links der Stößel, der die unerklärlichen Motorgeräusche und das sich verändernde Ventilspiel verursacht hat

Zündspule defekt

Panne in Daun

Am 25.06.2017 geschehen bei einer sonntäglichen Ausfahrt in die Eifel. Kurz hinter dem Ortsschild von Daun ging plötzlich der Motor aus. Mit dem letzten Schwung konnte ich gerade noch den Parkplatz des örtlichen Tennisplatzes anfahren. Was war los?
Zündspulenarten
Benzin kam in beiden Vergasern an. Also Kerzen raus, auf Masse gelegt und den Anlasser betätigt: Es war an beiden Kerzen kein Funke erkennbar. Hatte ich mir fast schon gedacht! Als nächstes, den Tank runter, Anschlüsse geprüft und noch einmal den Anlasser betätigt. Doch die gute Q wollte einfach nicht mehr anspringen. Da blieb dann endlich nur der Griff zum Telefon. Der Fahrer des gelben Schandwagens hatte natürlich keine Ersatzteile dabei und so hieß es schließlich wieder einmal: Aufladen und huckepack zurück nach Trier. Hoffentlich kriegt das bloß keiner meiner Nachbarn mit! In der Garage war der Übeltäter dann auch schnell entlarvt. Die Werte der Zündspule stimmten nicht mir den Vorgaben überein und die leihweise bei Dirk besorgte Spule verhalf dem alten Schätzchen (195.700 km Stand: 26.06.2017) dann wieder zu neuem Leben. Schön, wenn man alles noch selbst beheben kann!

Bild rechts: Oben die defekte Spule, unten eine Spule neuerer Bauart

 

Schon wieder!

gerissener Kupplungsausrückhebel Diesmal an der R100RS kurz nach der Motorradsegnung beim BKT (21.04.2017). Wir wollten im Anschluss gerade eine kleine Eifel-Runde mit anderen Bikern drehen, als es einen Knack gab beim Ziehen der Kupplung. Man denkt ja zunächst an einen gerissenen Kupplungszug. Doch denkste, diesmal war der Ausrückhebel an der alten RS gebrochen. War mir 2005 bei der GS100 auch schon einmal passiert. Das war in beiden Fällen übrigens kein Wartungsmangel wegen fehlender Schmierung, sondern ganz einfach Materialermüdung. Tja, auch die Mopeds werden älter ;-)

PS.: Ein Kupplungszug ist mir bei den alten 2-Ventilern übrigens noch nie gerissen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ladespannung zu hoch

Die Ladekontrolllampe ging nach dem Starten des Motors aus, die Spannung wurde jedoch im Voltmeter im Cockpit als viel zu hoch (16 V) angezeigt.
Was war die Ursache?
Wenige Tage zuvor hatte ich die vordere Motorabdeckung zur besseren Reinigung und Politur abgenommen und nachher beim Wiederaufsetzen versehentlich eines der beiden Kabel, die vom Kohlehalter zum Regler D- / DF führen, herunter geschoben.

Erklärung: Der Regler erhält keinen vernünfitgen Spannungswert via D+/D- und regelt voll auf.
Ich habe zum Glück nicht lange nach der Ursache suchen müssen, sondern schnell im 2-Ventiler-Forum eine Beschreibung bekannter und immer wiederkehrender Probleme der originalen Lichtmaschine der 2V-Boxermotoren, deren Entstörung und jeweiligen Ursachenbeschreibung, gefunden.
Ein großes Lob an die dort zu findende gebündelte Kompetenz!

Und schon wieder Startschwierigkeiten!

Ich bin zurück vom Alten Elefantentreffen am Nürburgring. Hier sind Bilder und Bericht vom Motorradtreffen auf dem Nürburgring vom 14-.16.02.2014 zu sehen.

... und so bin ich zurück gekommen:

... und hier die Ursache, die gelösten Magnete des Anlassers:

... aber jetzt fährt sie wieder!

... Startschwierigkeiten

Ich fahre nun schon länger mit dem Symptom rum (Sept. 09) und komme einfach nicht drauf. So stelle ich das Rätsel in´s 2-Ventiler-Forum in der Hoffnung, dass hier vielleicht noch jemand eine Idee zur Ursache für das schlechte Anspringen meiner 89er R100GS hat.

Egal, ob mit oder ohne Choke springt die Q morgens immer sofort an, läuft dann etwa 3 sec. rund, um sich dann unabhängig von der Chokestellung nur auf einem Zylinder weiter zu schütteln. Mit viel Gas hat sie dann irgendwann endlich diese Phase überwunden und läuft, sobald sie warm ist, auch wieder schön rund. Beide Kerzen sind rehbraun gefärbt. Die Benzinstände in den Schwimmerkammern sind gleichmäßig hoch. Die Gemisch-Regulierschrauben sind 1 Umdrehung heraus gedreht. Der Verbrauch beläuft sich auf 5-6 l/100 km.

Habe bereits folgendes ohne Erfolg gemacht:
- Zündspule und -geschirr ersetzt
- Ventilspiel eingestellt
- beide Vergasermembranen ersetzt
- beide Vergaser gereinigt, Düsen durchgeblasen
- Schwimmerkammerdichtungen ersetzt
- Vergaser synchronisiert
- Züge auf Leichtgängigkeit hin untersucht

Keine 24 Stunden später ist das Rätsel gelöst und das Motorrad springt wieder problemlos an: Hubi und Detlev brachten mich auf die Idee. Detlev meinte noch, "Die wird gerne vergessen.... ". Die Starterdüse in der linken Schwimmerkammer (die in dem Loch, in das das Röhrchen vom Startvergaser eintaucht) war nicht mehr frei. Ich muss zugeben, da habe ich bisher noch nie reingeschaut, geschweige denn jemals mit Druckluft reingepustet. Man muss nur wissen, wen man fragen muss. Das 2-Ventiler-Forum ist wirklich klasse!!!!!!!!!!

Starterdüse

Die Starterdüse - "Die wird gerne vergessen.... ".

 

... die Sache mit dem tropfenden Vergaser

Nach 2monatigem Stillstand meiner R100GS will ich sie für einen bevorstehenden Wochenendausflug (Aug. 09) wieder zum Leben erwecken. Doch nach Öffnen der Benzinhähne tropft es aus dem linken Vergaser heraus. Der Schwimmer ist in Ordnung und klemmt auch nicht. Vorsorglich erneuere ich die Korkdichtung, baue alles wieder zusammen und öffne wieder die Hähne. Immer noch tropft es munter aus dem Vergaser heraus. Erneut nehme ich die halb gefüllte Schwimmerkammer ab und untersuche sie diesmal etwas genauer. Halte ich die Kammer waagerecht, passiert nichts, halte ich sie jedoch leicht schräg, taucht auf ihrer Außenseite plötzlich Benzin auf. Bei genauerem Hinsehen entdecke ich dann dieses kaum sichtbare Loch in Fahrtrichtung.

ein Loch in der Schwimmerkammer

War hier vielleicht ein Lunker im Material, das durch Putzen an dieser Stelle im Laufe der Zeit (20 Jahre, 160.000 km) immer dünner wurde? Das sind Fragen ;-!

 

ein Spatz in der Gabel... der Spatz in der Gabel

Wir sind zurück von Sizilien. Ein weiter Weg liegt hinter uns. Irgendwo muss sich tatsächlich auf den letzten Kilometern unbemerkt ein Spatz in seinen Flugkünsten verschätzt haben, der zwischen Bremssattel und Tauchrohr der GS den Tod fand:



 

 

 

 

... Speichen-Reparatur in Linguaglossa

Speichen-Reparatur in Linguaglossa

Am nordöstlichen Hang des Ätna auf 550 m Höhe gelegen zeichnet sich der Ort vor allem durch seine vielen im Barockstil erbauten Häuser und die aus Lavagestein gefertigten Straßen aus. Und dort geschieht es dann auf dieser Durchgangsstraße: Eine Bodenunebenheit, ein kurzer Schlag, so als wenn ein Steinchen gegen den Rahmen knallt. Und plötzlich bremst das Motorrad ohne mein Zutun ab und kommt trotz Gasgebens nach wenigen Metern zum Stehen. Ist die Hinterradbremse jetzt kaputt? Das Hinterrad ist blockiert. Doch nach Aufdrehen der Flügelschraube am Bremsgestänge lässt es sich wieder drehen und wir können das Motorrad auf den Bürgersteig schieben. Ich ahne bereits etwas und bei genauerem Hinschauen sehe ich, dass eine Speiche gerissen ist. Der Nippel ist in die Bremstrommel gefallen und hat dort die Bremsmechanik betätigt. Eindeutig ein Konstruktionsfehler!

Zum Glück habe ich einige Ersatzteile dabei, darunter auch Speichen für das Hinterrad, die ich bisher jedoch noch nie! brauchte. Da sich die Demontage der kaputten Speiche etwas schwierig gestaltet, lasse ich etwas Luft ab um sie besser herausziehen zu können. Beim Vespa-Händler auf der anderen Straßenseite kann ich später mit einem Kompressor den mit einer neuen Speiche versehenen Reifen wieder auffüllen.

 

... die Geschichte von der gerissenen Vergaser-Membran

Gerade erst (Apr. 09) haben wir auf der R100GS eine wunderschöne Oster-Tour durch den Harz erlebt. Jetzt ist eine kleine Inspektion mit Ventil-Einstellen, Öl- und Reifenwechsel angesagt, denn bereits in wenigen Wochen soll sie uns dann auch während des verdienten 3wöchigen Jahresurlaubs begleiten. Schnell sind Öle und die auf Vorrat vorhandenen Reifen gewechselt. Wieviele Jahre habe ich eigentlich die Vergaser nicht mehr gereinigt? Lust dazu habe ich eigentlich keine, denn das Motorrad lief bislang immer einwandfrei. Naja, dauert doch nicht lange! Schnell die Teile abgebaut, mit Benzin äußerlich gesäubert, mit der Luftdruckpistole trocken geblasen. Doch was ist das? Der Kolben des rechten Vergasers hebt sich nicht beim Hineinpusten mit der Pistole in die Luftkanäle. Da stimmt doch was nicht! Ein Abnehmen des Domdeckels bringt schnell die Ursache zu Tage. Die Membran weist einen etwa 2-3 cm langen Riss auf: Riss in der Vergasermembran
Nun frage ich mich natürlich, wie lange ich eigentlich schon mit diesem bisher nicht bemerkten Schaden herumfahre? Nächste Woche werden 2 neue Membranen bestellt und ich bin wirklich mal gespannt, ob ich den Unterschied beim Fahren bemerken werde ...

 

... die Geschichte vom Anlasser und seiner Batterie

Da das Anspringen meines G/S-Gespann mit dem Siebenrock-Motor in letzter Zeit (Feb. 08) immer schleppender wurde (Ich fahre damit nur im Winter.), hatte ich gedacht, dass die 44AH-Batterie im Topcase nach 2,5 Jahren bald ihr Leben aushauchen würde. Also zum Autozubehör-Händler und vor dessen Tür die neue Batterie eingebaut. Die Symptome änderten sich jedoch nicht: Nur schwaches Durchdrehen des Anlassers, bis hin zum allseits bekannten Klack-klack-klack. Ok, vielleicht ein schlechtes Exemplar erwischt. Batterie raus, ein 2. neues und gleiches Teil wieder hinein, und wieder dasselbe schwache erfolglose Drehen am Motor. Vielleicht mal eine Batterie eines anderen Herstellers - wiederum kein Erfolg. Im Geschäft sagte man mir, dass alle neuen Batterien mit Säure befüllt und vorgeladen seien. Also die alte Batterie, mit der ich gekommen war, wieder eingebaut, Geld zurück erhalten für die nicht benötigte neue Batterie, und dann den ADAC gerufen wg. Starthilfe. Denn das Ding sprang jetzt überhaupt nicht mehr an. Nach einer guten Stunde kam dann der gelbe Engel geflogen. Bei ausgeschaltetem Motor seines Fahrzeugs ließ sich die Kuh jedoch nicht zum Anspringen überreden. Erst bei laufendem Automotor war die gelieferte Spannung zum Starten des Boxers knapp ausreichend. "Kann eigentlich nur der Anlasser sein!" so das Fazit des Helfers als auch eines Kunden und selbsternannten Sachverständigen, der seine Meinung hier unbedingt beisteuern musste. Wenige Tage später kam ich dazu und tauschte frohen Mutes den eingebauten Valeo-Anlasser (man hört ja eher nur Ungutes über ihn ;-) gegen einen stärkeren Bosch-Anlasser, den ich noch auf Vorrat hatte, aus.
Und jetzt kommt´s: Das Ding drehte den Motor genauso elend durch, erst kurz vor dem Exitus der frisch aufgeladenen Batterie sprang der Motor damit an. War die Kompression aus unerklärlichen Gründen so stark angestiegen? Mit herausgedrehten Zündkerzen drehte sich der Motor einwandfrei und schnell sowohl per Anlasser als auch von Hand. Waren die Kerzen drin, zeigten sich jedoch die obigen Symptome. Da ich mein Kompressionsmessgerät verliehen hatte, konnte ich dies an diesem Abend nicht mehr prüfen. Ich war etwas ratlos und kontaktierte das HPN-Forum, wo ich mein Anliegen hinein schrieb. Schon am nächsten Mittag hatte ich drei Antworten auf meine Fragen. Alle vermuteten den Fehler in einer defekten Zuleitung. Doch Massekabel und Plus-Kabel zum Magnetschalter hatte ich bereits mit dem Messgerät geprüft. Beide zeigten keinen Widerstand und schienen in Ordnung. Doch hier konnte nur die Erklärung liegen bei logischem Nachdenken! Und so fand ich dann auch die Ursache an der Verbindungsstelle zwischen dem Original-Pluskabel mit der Verlängerung, die zur Autobatterie ins Topcase führte. Hier waren die Kontaktstellen oxidiert und hier wurde das Kabel auch während des Anlassvorgangs warm, ein Zeichen für einen erhöhten Widerstand. War der Messstrom des Messgerätes hier ohne Widerstand hindurch geflossen, fühlten sich die vielen Ampere der Batterie jedoch arg beengt an dieser Stelle, rieben sich daran oder blieben hieran hängen, so dass sie nicht mehr dorthin gelangten, wo sie doch eigentlich gebraucht wurden, nämlich am Anlasser.

Fazit: Auch einmal jemanden fragen, der sich damit auskennt!.

 

... die Geschichte vom Blinkrelais

Gestört hat uns zum Ende der Korsika-Reise hin (Juni ´07) der immer häufiger ausfallende Blinker, der weder das Links- noch das Rechtsabbiegen anzeigen wollte. Nach Kontrolle der Sicherungen konnte die Ursache nur noch am Blinkrelais liegen. Ausbau, Aufmachen und ein wenig dran rappeln, Wiedereinbau zeigten zunächst auch Wirkung, doch Tage später fiel der Blinker erneut aus und dieses Vorgehen führte nicht noch einmal zum erwünschten Erfolg. Die Beschaffung eines Ersatzes für das vermeintlich defekte Relais in einer Autowerkstatt schließlich brachte die Erkenntnis, dass die Ursache für die fehlende Erleuchtung nun doch woanders liegen müsse. Denn auch das probeweise eingebaute neue Relais verweigerte seinen Dienst. Bis zuhause behalfen wir uns zunächst einmal mit Handzeichen statt dem gewohnten Blinken. Wieder in der Heimat nahm ich mir in einer freien Minute den Stromlaufplan zur Hand und studierte ihn eifrig auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten. Doch da konnte eigentlich nur noch die Sicherung übrig bleiben als Ursache. Zum wiederholten Male schaute ich sie mir an. Doch sie sah vollkommen intakt aus. Schließlich kam das Messgerät zum Einsatz, was sofort erkannte, dass die Sicherung defekt war an einer Stelle, wo man dieses nicht erwarten würde. Nur bei auseinander gedrückten Kontakten konnte man jetzt den Riss erkennen (siehe Bild), der wohl durch Vibrationen verursacht wurde. Endlich konnte wieder Frieden einkehren! Schnell war eine neue Sicherung eingesetzt - und die Blinker funktionieren nun wieder.

Was lernen wir daraus? Immer genau hinschauen! Vielleicht auch noch ein zweites Mal.

 

... vor dem Start zur Holland-Tour

Alles war bereits gepackt, die Koffer am Motorrad, die Helme auf. Ein Druck auf den Startknopf der GS 100 brachte den Motor zum Laufen und es konnte eigentlich los gehen zur Nordseeküste nach Holland. Doch Pustekuchen! Der Motor ging, weil er noch kalt war, wieder aus und ließ sich beim wiederholten Druck auf den Startknopf nicht noch einmal zum Start überreden. Nur ein kaum vernehmbares Klicken unterhalb des Tanks beim Druck auf den Starterknopf war zu hören. Nur das Anlasserrelais schien also zu funktionieren! 

Sitzbank ab, Tank runter. Das Anlasserrelais war wirklich in Ordnung und lieferte auch den Strom zum Magnetschalter. Doch hier lag der Hund begraben. Er rührte sich einfach nicht. Erst leichtes Anklopfen bei gedrücktem Starterknopf mit dem Gummihammer ließ den Starter drehen. Offenbar war der Magnetschalter verklemmt oder durch Dreck verklebt. Nach dem Abbau des Gehäusedeckels und mit einem an einer Seite angeschliffen 13er Ringschlüssel konnte auch die linke Halteschraube des Anlassers gelöst werden. Es sind insgesamt sowieso nur zwei Schrauben, die den Anlasser fest halten. Es folgte das Zerlegen des Anlassers und Reinigen mit Kriechöl und Lappen sowie Abschmieren der beweglichen Teile mit Molykote-Fett. Der Zusammenbau erfolgte in umgekehrter Weise. Bald danach war auch der Rest montiert und das Motorrad sprang wieder einwandfrei an. 

Das bereits seit Jahren jämmerliche Kreischen des Anlassers beim Startvorgang war nach dieser Aktion ebenso verschwunden. Manchmal braucht man wohl solche Situationen, um lange vor sich her geschobene Wartungs- oder Schmierarbeiten endlich in Angriff zu nehmen ;-)

Blick ins verklebte Innere des Anlassers

 

... beim Freundlichen

Die Zeiten kostengünstiger Ersatzteile für BMW-Motorräder scheinen endgültig vorbei zu sein. Vorwiegend für Kleinteile verstand ich den Wunsch des Freundlichen nach "Siebzehn Euro ..." als durchaus gerechtfertigt, bis mir die Rechnung zur Bestätigung nachgereicht wurde. Der Blick darauf ließ mich den Glauben an mein gutes Gehör als auch an günstige BMW-Ersatzteile schnell verlieren: 
Ich hatte mich verhört und der
 Rechnungsbetrag lag bei über 70 EUR. 
Darunter war u.a. der 
Bremslichtschalter für die G/S

der mit sage und schreibe 
28,97 EUR
ohne MwSt. zu 
Buche schlug. 
Sind darin etwa kostbarste 
Edelmetall verarbeitet? 
- In den guten alten Zeiten wären 
das über 66 DM gewesen !!! 
Wer´s nicht glaubt, hier die Rechnung 
vom 29. Mai ´06:

PS.: Kein Jahr hat das Ding gehalten. Im Winter gab es bereits seinen Geist auf und schaltete das Bremslicht nicht mehr ein. Ursache: Innendrin war alles korrodiert! - Nicht mehr zu gebrauchen.

 

... in Raesfeld

Pfingstmontag ´05, auf dem Rückweg von "Route 67" in Gescher war plötzlich kein Widerstand am Kupplungshebel meiner GS spürbar. Aha, Kupplungszug gerissen! Kein Problem, denn Ersatz ist immer dabei. Also schnell oben alles freigemacht und das Ganze Gelumpe herausgezogen. Doch was ist? Der Zug ist noch intakt. Der Kupplungsausrückhebel unten am Getriebe war abgebrochen (bei 110.300 km) !!!

Nach einer Stunde Warten in der Sonne kam der liebe Achim mit Ersatz und nach weiteren 10 Minuten konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Glück gehabt  ;-)

 

 

 

 

 

 

... die defekte Batterie in Teruel/Esp (Mai 2001)

Es war einmal in Spanien, wo das Motorrad eines morgens nicht einmal mehr den Berg hinunter rollend starten wollte. Das Auffüllen der ausgetrockneten Batterie blieb erfolglos. Ersatz sollte aus Madrid geliefert werden, war jedoch frühestens am nächsten Tag da. Und das Finden einer Unterkunft gestaltete sich fast noch schwieriger als die Batteriebeschaffung. Dazu noch die hohen Temperaturen und wir unterwegs in Motorradklamotten! Es kamen noch einige andere Unannehmlichkeiten dazu. (Wer will, kann ja mal im Bericht nachlesen.)

Eine Woche später wieder zuhause stellte sich dann heraus, dass die Ursache für die Panne nicht die Batterie, sondern ein defekter Spannungsregler war.

Motorrad-Werkstatt in Teruel
Motorrad-Werkstatt in Teruel

 

... an einem Wochenende in Frankreich auf der Suche nach Radlagern

Samstag 09.10.1999 Abholung des Motorrads und der Besatzung durch Ferry Automobiles. Der Zwischenstopp bei einem Motorradgeschäft in Amiens ergab, dass es sicherlich nicht möglich sein würde, an einem Samstag die Lager zu beschaffen. Somit nahm uns der Abschlepper zunächst mit in seine Firma nach Albert. Hier gelang es uns nach einigem Hin- und Her, - Reparatur oder Mietwagen ? - gegen halb sechs zu entkommen. Mit einem Taxi fuhren wir zurück nach Amiens, von wo aus wir in einem Mietfahrzeug die Heimreise antreten konnten. Lief eigentlich bis auf den fast zweistündigen Aufenthalt auf der belgischen Autobahn wegen eines Unfalls sehr glatt. Um halb zwölf waren wir schließlich wieder Zuhause und der Urlaub vorüber.

vordere Radlager defekt Verladung vor dem Hotel in Amiens

 

... die Sache mit der gebrochenen Ventilfeder

Die letzte Überholung der Zylinderköpfe meiner R100RS liegt nun auch schon länger als 100.000 Km zurück. Nach dem Zerlegen der Köpfe (Stand: März ´98 bei 217.000 km) kommt diese gebrochene Ventilfeder zum Vorschein, die jedoch im Fahrbetrieb keine Auswirkungen gezeigt hat.

gebrochene Ventilfeder die gebrochene Ventilfeder

 

 

noch mehr Links...

boxer-gummikuh.de
Online-Shop für gebrauchte Ersatzteile von BMW Zweiventil-Boxer ab Baujahr 1978
 
www.bmwbayer.de
Onlineshop für BMW Motorradersatzteile und Zubehör ab Baujahr 1969
 
Der 100.000-km-Klub
Es gibt Biker, die sind stets nur auf den neuesten Motorrädern unterwegs, und es gibt andere. Wir zählen zu letzteren.
 
www.vorholt-klein-bmw.de
BMW Motorrad Ersatzteile ab Baujahr 1950
 
www.rabenbauer.com
Wir beschäftigen uns seit etwa 20 Jahren mit BMW- Motorrädern von R24 - R27, speziell mit den Boxermodellen R51/3 - R69S und zunehmend auch mit den Modellen ab Baujahr 70 von R50/5 - R100RS. Unser Aufgabengebiet umfasst Ersatzteilverkauf, Ersatzteilfertigung, Teil- und Komplettrestaurierung, Motortuning sowie An- und Verkauf kompletter Motorräder und Seitenwagen.
 
www.wunderlich.de
complete your BMW
 
www.motoren-israel.de/
BMW 2-Ventilboxer ab /5 bis R 100 R/GS
 
www.bmw-auspuff.de
Auspuffanlagen - BOXUP by Reiner Winter
 
^^