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Donnerstag, 24. Mai 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 05:34 -- Sonnenuntergang Trier: 21:25 -- 3 Besucher online

 

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Kurztripps

Auf nach Madagascar!
Ardennen-Expedition auf 2 Rädern zwischen Semois, Maas, Ourthe und Sauer (19.-21.05.2017)

Elsass-Tour
09.-11.05.2017

Altes Elefantentreffen am Nürburgring 2017
Bericht und Bilder vom 28. Alten Elefantentreffen am Nürburgring (10.-12.2.17)

Heidelberger Herbsttreffen 2016
Vom 7. bis 9. Oktober fand das mittlerweile 36. Heidelberger Herbsttreffen wieder auf dem Sportplatz in Aglasterhausen statt.

Besuch der Intermot 2016 in Köln
Vom 5. bis 9. Oktober öffnete die Intermot in diesem Jahr in Köln wieder ihre Pforten für alle, die sich Motorradfahrer nennen...

Eifel-Freuden
Durch die Südeifel unterwegs mit dem TMC Trier

Our-Tour
Ausfahrt hinein in das deutsch-belgisch-luxemburgische Grenzgebiet.

Tour durch die Luxemburger Schweiz und Grenzgebiete
Rundtour am 09.04.2016 durchs nachbarliche Luxemburg

Motorradsegnung 2016 mit anschließender Ausfahrt in die Südeifel
am 02.04.2016

Frühlingserwachen auf 2 Rädern
Bilder von der ersten Ardennenausfahrt 2016

Zum Treffen auf die Schaumbergalm
Bilder vom 06.02.2016

Herbstausflüge auf zwei Rädern
Der Herbst steht vor der Tür...

Heidelberger Herbsttreffen 2015
Motorradtreffen vom 09. bis 11. Oktober 2015

Über den Bäumen
ein Motorradausflug zu Deutschlands längster und höchster Hängeseilbrücke

20. Blasi-Treffen
Bilder vom extrem heißen Wochenende in Hilden

Über den Wolken
Dem Winter entfliehen und in der Sonne Motorrad fahren – diesen alten Traum ließen wir auf Teneriffa eine Woche lang Wirklichkeit werden. (März ´15)

Altes Elefantentreffen 2015
Bilder vom Treffen 20.-22.02.2015

Zum weihnachtlichen Vorglühen
Motorradtreffen beim Nikolaus am 20.12.2014

Zum Technik-Museum nach Sinsheim
Bilder vom Besuch des Technik-Museum Sinsheim am 16.12.2014

Zur INTERMOT 2014
Besuch der Internationalen Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe in Köln am 03.10.2014

Besuch des PS-Speicher in Einbeck
Spurensuche zu den „Rädern, die uns bewegen“

Yeti-Winter-Treffen 2014 in Pfalzdorf
Bilder vom Yeti-Winter-Treffen 2014 in Goch-Pfalzdorf vom 08. bis 10.08.2014

Besuch der Lott
Motorradausflug zum Lott-Festival im Hunsrück vom 01. bis 03.08.2014

19. Blasi-Treffen
Bilder vom Motorrad-Treffen in Hilden vom 04. bis 06.2014

Born to be wild
Auf zwei Rädern in die Freiheit

Motorradtour durch Pfalz und Elsass
Bilder von der Ostertour 2014 durch Pfalz und Elsass

Bergisches Land - Wildenburger Land - Westerwald
Bilder der Motorradtour am 12.04.2014

Altes Elefantentreffen 2014
Bilder vom Treffen auf dem Nürburgring (14-.16.02.2014)

Zum Technik-Museum nach Speyer
Besuch des Technik-Museum Speyer (02.01.2014)

Moseltour III
Bilder der Mosel-Hunsrück-Tour mit Pjotl und den 2-Ventilern am 31.08.2013

Ruhrtour
Bilder einer Samstags-Tour durchs Ruhrtal

Froschkönigtreffen 2013
Bilder vom Treffen, 09. -11. August 2013

60 Jahre Peter Ruß
Bericht und Bilder vom Fest am Samstag, 06. Juli 2013

Blasi-Treffen 2013
Bilder vom Motorrad-Treffen in Hilden vom 28. bis 30.06.2013

Pfingsten in den Ardennen
In diesem Jahr (2013) wollen wir zur Pfingstzeit zusammen mit Udo, Beate, Alex und Alexandra einige Touren durch die vor über 10.000 Jahren durch gewaltige Vulkanausbrüche geformten Ardennen unternehmen.

Motorradtour durch die belgischen Ardennen
... von Trier aus auf zu einer ersten Erkundungsfahrt in die belgischen Ardennen

Wintermotorradtreffen auf der Augustusburg
Bilder und Bericht vom 42. Treffen vom 11. bis 13. Januar 2013

Oh, du kalter Westerwald!
Bilder und Bericht zur Saisonabschlusstour 2012 vom 26. bis 28. Oktober

Eifel-Runde durch das Tal der Sauer und der Our
Bilder von einer 2tägigen Motorradtour durch das luxemburgisch-belgisch-deutsche Grenzgebiet (Sept. 2012)

Elsassrunde
Bilder von einer 3tägigen Motorradtour ins spätsommerliche Elsass im September 2012

20. DEKRA Motorradtreffen 2012 in Dresden
Vom 1. bis 3. Juli fand das diesjährige DEKRA Motorradtreffen in Dresden statt. Bericht und Bilder

Sommerfest bei den Galliern im Westerwald
vom 18.-20.05.2012

Motorradtour durch das Bergische Land
am 12.05.2012

Kleine Tour durchs Ruhrgebiet
am 30.04.2012

Saisoneröffnungstour 2012
vom 03. bis 04.03.2012

Altes Elefantentreffen 2012
Bilder vom Alten Elefantentreffen am Nürburgring vom 24. bis 26.02.2012

Unterwegs mit Becker-Tours in die Eifel
Bilder von einer herbstlich-sonnigen Motorrad-Abschlusstour vom 14.-16.10.2011

Hänsel-und Gretel-Treffen 2011
Bilder und Bericht von einem märchenhaften Treffen bei Nikolaus und Karin in Goch-Pfalzdorf vom 19.-21. Aug.

Boxerkunsttreffen 2011
Bilder und Bericht vom Treffen, das in diesem Jahr vom 27.-29.Mai im Wendland stattfand

Wir fahren nach Madagascar
Bilder und Bericht vom Ostertripp 2011 in die Ardennen

Bratkartoffelnessen
Vom 25. bis 27. März ´11 fand bei Nikolaus und Karin wieder einmal eines dieser heißbegehrten Motorradtreffen statt.

Abschlusstour 2010
Die geplante ca. 215 km lange Tour rund um das Knüllgebirge soll uns über kleine, aber sehr kurvenreiche Kreis- und Landstraßen, durch Hessens Norden führen...

Herbsttour feucht-kalt
vom 14. bis 16.10.2010

2-Ventiler-Treffen 2010 auf der Katlenburg
vom 24. bis 26.09.2010

Still-Leben Ruhrschnellweg
Mitten auf der Hauptverkehrsader feiern die Menschen der Metropole Ruhr mit ihren Gästen und Besuchern am 18. Juli 2010 ein einmaliges Fest der Alltagskulturen. Von 11 bis 17 Uhr, wenn die gesamte Strecke in beiden Richtungen für den Kraftverkehr gesperrt ist.

Immer der Elbe nach
Motorradtour zur Unterelbe

zum 2010er 100.000-km-Treffen in Legau
11.-13.06.2010

Besuch im Freilichtmuseum Hagen
Bilder vom 06.06.2010

Motorradtour zum Baldeneysee
Die vier künstlichen Inseln darauf gehören wohl zu den spektakulärsten Ereignissen der Kulturhauptstadt 2010

Boxerkunst-Treffen 2010 auf der Domäne Hohlenfels
Bilder vom Wochenende 28.-30.05.2010

Pfingsten in den Ardennen
Wettermäßig stehen die Zeichen gut für das Pfingstwochenende 2010 und wir alle freuen uns auf die Ardennen und einige kurvige Motorradstrecken durch die ausgedehnten Waldgebirge...

Eisheiligen-Tour in den Thüringer Wald
Einige schöne Tage wollten wir am Rennsteig, dem historischer Grenz- und Kammweg im Thüringer Wald, verbringen. ...An die alten Bauernregeln zu den Eisheiligen hatte jedoch keiner gedacht.

Motorradtreffen beim MFP Stade
Vom 23.-25.04.2010 luden die Motorrad­freun­de der Polizei Stade ein zum rustikalen Nordtref­fen mit mittelalterlichem Treiben in der alten Festung Grauerort direkt am Elbestrand. Es sollte ein sonniges Wochen­ende mit vielen neuen Bekanntschaften und so manchen Überraschun­gen werden...

Bikerfrühstück beim MCE Emmerich
Am 11.04. ging es zum Bikerfrühstück des Motor-Club Emmerich. Nach 43 Jahren gibt es ihn immer noch. Sogar einige der Gründer sind noch dabei.

2-Ventiler-Ruhrgebiet-Treffen
Arno gab am 2.3. im 2-Ventiler-Forum den Anstoß dazu einmal ein 2-Ventiler-Ruhrgebiet/NRW Treffen zu initiieren. Und damit rannte er erkennbar offene Türen ein, denn die Resonanz darauf an diesem zwar kühlen, aber doch sonnigen April-Samstag war enorm.

Rhein-Taunus-Tour
Eine Motorrad-Tour durch den Naturpark Rhein-Taunus. Ein Gebiet mit zahlreichen sehenswerten Burgen, Schlössern, Klöstern, Kirchen und noch vielen Spuren aus der Römerzeit

Ijsselmeer-Runde zum Saisonstart 2010
Bilder vom 13.03.10

Altes Elefantentreffen 2010
Am Aschermittwoch ist noch lange nicht alles vorbei. Noch in derselben Woche startete nämlich am Freitag das jährlich stattfindende Alte Elefantentreffen am Nürburgring, auf das sich Winterfahrer aus allen Teilen Europas schon lange gefreut haben.

Wintertreffen Ossenlock 2010
Bilder vom 16.01.10

Dreikönigstreffen ´10 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 12. Treffen vom 09.-10.01.10

Scoot around the X-mas tree 2009
Bilder vom 24.12.2009 in Hagen

Aussichten: nass-kalt!
Ein Bericht über eine herbstliche Motorrad-Rundtour durch die deutschen Mittelgebirge (10.-16.10.09)

Rund um den Rennsteig
Ein Bericht über eine spätsommerliche Motorradtour (18.-20.09.09) in den Thueringer Wald

Sonntagsrunde durchs Ruhrgebiet
Bilder vom 13.09.09

21. Schottenring Classic Grand Prix
Bilder vom Wochenende 14.-16.08.09

Sommertreffen ´09 der Liberty Rangers Marienbaum
Bilder vom Wochenende 24.-26.07.09

zum Mofa-Rennen nach Werl
Bilder vom 05.07.09

Kurventraining in den Ardennen
Bericht und Bilder vom Wochenende 26.-28.06.09

Sommertreffen 09 des MC Ossenlock e.V.
Bilder vom Besuch am 20.06.09

Land der offenen Fernen
Mai-Tour mit dem BMW-Motorrad-Club Niederrhein hinein in die Rhön

Besuch des Motorrad-Museum Montabaur
Bericht und Bilder vom 25.04.09

Ostergrüße aus dem sonnigen Harz
Bericht und Bilder von der Ostertour 2009

Rundfahrt ums Ijsselmeer
am 01.03.09

Winterbilder vom Niederrhein (Jan.09)

Dreikönigstreffen ´09 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 11. Treffen vom 2.-4.01.09

Jahresabschlussfahrt nach Zons
Bericht und Bilder vom 28.12.2008

Scoot around the X-mas tree 2008
Bilder vom 24.12.2008 in Hagen

Abschlussfahrt 2008 des BMW-Club-Niederrhein
Bilder vom 19.10.2008

Herbsttour in die Ardennen
Bericht und Bilder zu einer herbstlichen Wochenendtour in die Ardennen

Ins Reich der Hexen
Ein Wochenende im Harz im Sept. 08

Bei den Zylinder Cops in Castrop-Rauxel
Bilder des Treffens vom 29.-31.08.08

Burgen, Bunker, Stalaktiten, Fritten
Eine Wochenendtour in die Ardennen

BMW-Treffen Westfalen
vom 11.-13.07.08

Münsterland-Tour
Saison-Eröffnungsfahrt des BMW-Club Niederrhein am 13.04.08

Spätwinterliche Ostern in Flandern
Eine Fahrt mit dem Gespann zu einigen der schönsten und besterhaltensten mittelalterlichen Städte Europas (März 08)

Altes Elefantentreffen ´08
Eindrücke vom Treffen am Nürburgring (Febr.08)

Oh, Du schöner Westerwald...
Eine Februartour durch Bergisches Land, Sauerland, Westerwald und Taunus

Karnevalsflucht
zur niederländischen Nordseeküste (Febr.08)

;;;Waterproof;;;
4. Winterkamp der MZ-und Gespannfreunde Mandeln am Edersee vom 18.-20.01.08

Dreikönigstreffen ´08 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 10. Treffen vom 4.-6.01.08

1. Wildsau Winterge- spanntreffen in Hamm
Bilder vom 1. Treffen der Wildsäue vom 23. bis 25.11.07

HD Herbsttreffen '07
Bilder vom 27. Treffen in Heidelberg vom 19.-21.10.

Oldtimer-Treffen in Meddo/NL
am 16. Sept. 2007

zur documenta 12
Die documenta 12 ist die zwölfte Ausgabe der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Eindücke von unsrem Besuch am 14. Juli 2007 in Kassel

Ein Wochenende in den Ardennen
unterwegs im Dreiländereck zwischen Maas und Semois (5./6.5.07)

Von Waterloo nach Rom
eine Motorradtour durch die Mecklenburgische Seenplatte (Apr.´07)

Wintertreffen MC Grieth
Bilder vom 24.02.07

Einmal Nordsee und zurück
Deichfahrt mit dem Gespann zur holländischen Küste

Moto-Guzzi Wintertreffen
12.-14.1.07

Dreikönigstreffen ´07
in Ahaus inkl. Video

HD Herbstreffen ´06
Bilder vom 26. Heidelberger Herbsttreffen vom 20. bis 22. Oktober 2006 auf dem ehemaligen alten Sportplatz in Reichartshausen

Moto-Guzzi-Treffen ´06
mit den Eisbären Niederrhein zum Moto-Guzzi-Treffen nach Kassel-Lohfelden

TillTour06
Motorrad-Tagestour am 11.06.2006 vom Heimatverein Till-Moyland e.V.

Klassikertreffen ´06
Bilder vom 15. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Osterurlaub ´06 im Schwarzwald
Bericht über eine 10tägige Motorradtour

Wintertreffen Leucht ´06
14.01.06

Ostfriesland ´05
5 Tage Landschaften - Motorradfahren - Entspannung & Kultur

HD Herbstreffen ´05
Bilder vom Viertel- Jahrhundert- Treffen in Heidelberg vom 14. -16.10.05

Tiel-Tour
.. durch die NL, 26.06.05

6. Zweirad-Oldietreffen in DO-Asseln
Bilder vom Treffen / Schiffshebewerk Henrichenburg

Klassikertreffen 2005 in Drangstedt
Bilder vom 14. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Motorrad-Oldies auf Hünxer Flugplatz
Am Vatertag (05.05.05) wurde der Flugplatz Schwarze Heide zur Rennpiste für alte, aber immer noch schnelle Motorrad-Oldies.

Orientierungsfahrt ´05
Auch in diesem Jahr wollten die Libertys unsere Gehirnzellen wieder einmal auf eine harte Probe stellen und luden ein am Samstag, dem 23.04.2005, zu einer Orientierungsfahrt.

Ostern ´05
eine Motorrad-Tour in den Taunus

Sauerland/Ederbergland
22.-23.3.05

Südeifel-Wochenende ´05
eine Frühjahrstour

Till-Tour ´04
Motorrad-Tagestour am 16.05.04 des Heimatverein Till-Moyland

Elefantentreffen ´04
verlegt vom Nürbürgring zum Clubhaus in Marienbaum

Dreikönigstreffen ´04
Bilder vom 6. Treffen in Ahaus

Museum Ibbenbüren
Motorräder in der Schule

Ostern ´03
Motorrad-Tour entlang der Nordseeküste nach Hamburg und zurück bis in den Taunus

HD Herbsttreffen '02
Bilder vom 22. Treffen in Heidelberg

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 99

Alpenpässe ´97
Bilder einer 5tägigen Tour in den Herbstferien über die schönsten Alpenpässe

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 97

Grachten, Deiche, Blumenfelder
Pfingstvorbereitung in Holland (1996 - 1 Woche)

Burgen, Bunker, Fritten
1993er Ostertour  in die Ardennen

Via Tremalzo und mehr..
vom 5. bis 8. Oktober 91 unterwegs im Enduroland Südtirol

Deichtour
Hollandwochenende Herbst 1989

Motorradtreffen im Odenwald
Bilder von 1988-90

Harztour
Bilder von der Saisonabschlussfahrt 1988

BMW-Einsteigertour ´88
auf neuen BMW-Motorrädern unterwegs durch die Alpen

Das Rennen
Das 3-Tage-Spektakel mit über 250.000 Besuchern fand 1988 auf dem Flugplatz von Hartenholm statt. Ursprung war eine Wette zwischen Brösel und seinem alten Kumpel Holgi. Der WERNER-Autor trat mit seiner 4-Motoren-Horex gegen Holgis Porsche an

Elefantentreffen ´82
das Wintertreffen am Salzburgring

Elefantentreffen ´81
das Wintertreffen am Salzburgring

Aussichten: nass-kalt!

Ein Bericht über eine herbstliche Motorrad-Rundtour durch die deutschen Mittelgebirge

Gesamtstrecke (inkl. An-/Abfahrt): ca. 1.800 km; Zeit: 10.-16.10.09, 7 Tage

Gegen Mittag noch habe ich Andrea zum Treffpunkt nach Goch gebracht, von wo aus sie sich auf den Weg nach Nepal macht. Zwei Wochen Urlaub! Gerne wäre ich dabei, doch betriebsbedingt ist das bei mir leider nicht möglich und so habe ich beschlossen in der ersten Woche der Herbstferien ´09 eine Motorradrunde durch einige der deutschen Mittelgebirge zu machen. Verlauf: Taunus - Rhön - Thüringer Wald - Harz. Von hier aus soll es am Freitag ins Ederbergland gehen, wo ich mich mit einigen früheren Mitschülern der Technikerschule zum alljährlichen Treffen verabredet habe.

Die Wetteraussichten für die kommende Woche sind nicht die besten. Von wegen Goldener Oktober! Eigentlich hatte ich mich noch auf ein paar schöne sonnige Tage auf zwei Rädern gefreut, doch die Vorhersagen sprechen von Regen, Sturm und möglicherweise auch Nachtfrösten. Also wird mit dieser Tour die Gespann-Saison eröffnet. Ein halbes Jahr stand es unbenutzt und weitgehend unbeachtet in der Garage herum. Ein kurzer Druck auf den Anlasserknopf. Und sofort brüllt und scheppert der gute alte Zweiventiler die Nachbarschaft an (Die Bleche im Schalldämpfer sind bereits seit längerem lose.)

Und das war dann wohl auch der Auslöser für die ersten Tropfen, die heute vom Himmel fallen. Aber fahren wir erst einmal los. Vielleicht kommt die Sonne zwischendurch ja noch einmal durch. Wäre doch zu schade, die schönen Landstraßenabschnitte durch Sauerland, Westerwald und Taunus im Regen durchfahren zu müssen. Am frühen Abend habe ich mich mit Reinhold Sch. in Burgschwalbach im Taunus verabredet, wo ich auch übernachten will. Bis Schwelm geht es zunächst über die Autobahn. Als ich wenig später am Stausee bei Alt-Beyenburg entnervt vom Regen anhalte und ein Foto vom idyllischen Leben am Außenposten Wuppertals mache, habe ich die Hoffnung auf heutiges besseres Wetter bereits aufgegeben und beschlossen, den schnellsten Weg nach Burgschwalbach einzuschlagen. Also wieder zurück auf die Autobahn! Als ich nach stundenlanger Regenfahrt am frühen Abend bei Reinhold eintreffe, bin ich bis zum Bauch durchgeweicht und das Wasser steht mir in den Schuhen. Nur schnell Umziehen und die nassen Klamotten auf diverse Heizkörper verteilen!

Reinhold und Klaus, der auch zu Besuch da ist, haben bereits auf mich gewartet. Nach dem indischen Abendessen, das Reinhold serviert, geht es mir bereits wieder besser und wir drei fahren (allerdings im Auto) nach Idstein, wo wir in der Scheuer einen tollen Abend mit dem Jazzer Helmut Hattler und Band verbringen, Musiker, die in ihrer Spielweise ganz bewusst die Elektronik miteinbauen. Ein Klasse Abend!

Am Sonnntag kommen wir alle drei nicht gut aus den Federn und es ist erst Mittag, als ich mit Klaus und seinem riesigen Rucksack auf dem Sozius zunächst nach Bad Camberg fahre, um ihn dort am Bahnhof abzusetzen. Über sanfte Hügel und durch waldreiche Gebiete geht es meist kurvig voran. Noch spüre ich die Nähe zum Ballungsgebiet Frankfurt, denn es sind trotz der ländlichen Gegend und der dunklen Wolken am Himmel doch einige Leute unterwegs, zu Fuß oder im Auto. Schließlich ist heute Sonntag. Den Kühen und Pferden auf den Weiden scheint dies jedoch egal zu sein. Kaum heben sie den Kopf als ich für ein Foto anhalte.

5 km nördl. über der B 456 komme ich an einem Hinweisschild auf die Saalburg vorbei. Die Saalburg ist Deutschlands einziges restauriertes Römerkastell und gilt als Hessens bedeutendstes Denkmal. 1898-1907 wurde das Kastell auf Veranlassung von Kaiser Wilhelm II. wieder aufgebaut. Zu Zeiten der Römer beherbergte das Kastell am Limes, der Grenze des Römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten, eine 500 Mann starke römische Garnison. Nach verlustreichen Kämpfen der Römer mit den Germanen verließen die Soldaten die Anlage um das Jahr 260 n. Chr. Die gesamte Anlage bietet ein anschauliches und eindrucksvolles Bild der Lebensbedingungen zur Römerzeit. In den Museumsräumen ist eine Vielzahl von Funden ausgestellt, die dem Besucher die Lebensbereiche zur Römerzeit nahebringen - wie Essen und Trinken, Bauen und Handwerk, Waffen und Ausrüstung, Kleidung und Schmuck, Medizin und Körperpflege, Geldwesen und Religion. Vorbild für die Burganlage, wie ich sie heute sehe, ist das Lager aus der zweiten Hälfte des 2. Jh. mit Wehrmauer und Innenbauten aus Stein und Holz.

Kurvige Straßen führen mich weiter ostwärts und bringen mich in die Wetterau, eine der ertragreichsten Ackerlandschaften Hessens. Die historische Altstadt von Büdingen zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas und ist bekannt für ihre zahlreichen Wehranlagen und die malerischen Fachwerkgebäude. Hinter der Stadtmauer stelle ich das Motorrad ab und ziehe los zu einer Besichtigung des mittelalterlichen Juwels.

Büdingen wird oft als das Rothenburg Hessens bezeichnet. Im historischen Stadtkern finden sich Fachwerkhäuser, die zum Teil mehrere hundert Jahre alt sind. Zumeist ist das Erdgeschoss jedoch in massivem Sandstein gehalten, was seinerzeit dem Brandschutz diente. Sehenswert ist die gut erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage der Stadt: Große Teile der Stadtmauer, der Wehrtürme und Stadttore sind erhalten und teilweise begehbar. Eine besondere Attraktion ist das Untertor (auch bekannt als Jerusalemer Tor) mit vorgelagerter Brücke, vollendet im Jahr 1503. Das Büdinger Schloss, eine im Kern staufische Wasserburg, erhielt sein jetziges Aussehen im 16. Jahrhundert. Der äußere Schlosshof ist für Besucher frei zugänglich.

Im Osten des Kreises führt das Ronneburger Hügelland zu den Ausläufern des Vogelsberg hin, dem ehemals größten Vulkan Europas. Es hat wieder stärker angefangen zu regnen und so wie es ausschaut wird sich das heute auch nicht mehr bessern. So halte ich in Schotten an und mache mich zu Fuß auf die Suche nach einer Unterkunft. Im "STATTHOTEL" werde ich fündig. Freundlich werde ich von Herrn Wegener empfangen, der mich trotz meiner nassen Regensachen in seinem Auto mitnimmt, um das abgestellte Motorrad zu holen. Das liebevoll eingerichtete Zimmer im kleinsten Hotel Deutschlands in einem alten Fachwerkhaus lässt keine Wünsche offen. Nachdem ich mich eingerichtet habe, laufe ich auf der Suche nach einem Restaurant durch den kleinen Luftkurort, der durch seine reizvollen Fachwerkbauten (14.-18. Jh.) trotz der dunklen Wolken am Himmel bezaubern kann. ...zur heutigen Strecke (ca. 125 km)

Eigentlich wollte ich ja an diesem Montag meinen Weg fortsetzen in Richtung Osten. Doch als Frau Wegener mir die Motorradkarte mit Tourenvorschlägen durch den Vogelsbergkreis gibt, bin ich schnell überzeugt, dass ein Weiterfahren sträflich wäre. Ich beschließe, noch eine weitere Nacht zu bleiben und mir heute den Vogelsbergkreis auf einer etwa 230 km langen Runde etwas genauer anzuschauen.

Zwar regnet es nicht, als ich meine Tour starte, doch die Straßen sind noch nass und der starke Wind der letzen Tage hat bereits viel Laub herunter geweht. Der Ritt im Gespann durch das größte zusammenhängende Vulkangebiet Europas mit einem Durchmesser von etwa 60 Kilometern verspricht reichlich Fahrspaß. Über zehn Millionen Jahre lang war der Vulkan aktiv; er verhält sich nun aber schon seit sieben Millionen Jahre ruhig. Der Oberwald mit dem Hoherodskopf war das Zentrum. Seine Gestalt wurde durch immense Abtragungskräfte, vor allem während der Eiszeiten, stark verändert. Typisch sind die vielen strahlenförmig vom Vulkan hinabfließenden Bäche.

Die intakte Natur signalisiert Ruhe, Geborgenheit, Erholung. Ein bunter Flickenteppich aus Wiesen, Äckern und Wäldern prägt das Landschaftsbild. Mal geht es bergauf, dann wieder talwärts. Kraftvoll beschleunigt die Q aus den Kurven heraus. Kontrolliert durch Gasgeben und -wegnehmen rutschen die Räder um die Ecken herum, das ganze untermalt vom grimmigen Brummen des Boxermotors. Schöner kann Gespannfahren nicht mehr werden. Ein wahrer Genuss, der sich nur bei diesen Witterungsbedingungen ergibt. Die Temperaturanzeige, an der ich gerade vorbei gekommen bin, zeigt 5°C an. Ob das stimmt? Nach der Heizerei kann ich von Kälte nun wirklich nicht sprechen. Ein gewisser körperlicher Einsatz gehört einfach zum Gespannfahren dazu.

Ein einmaliges Stadtpanorama bietet sich im hessischen Schlitz mit dem Burgenring: Auf einem Hügel bilden Burgen, Türme und die Stadtkirche ein geschlossenes Bild. Durch die fünf Burgen der Stadt ist Schlitz über Hessen hinaus bekannt. Trotzdem ist an diesem Montag hier nicht viel los. Viele Geschäfte haben geschlossen und auf den Straßen sind nur wenige Menschen unterwegs. Eine Gruppe bunt in ihre Regencapes gehüllte Radler ächzt mit ihren schwer bepackten Drahteseln an mir vorbei die Straße zur Burg hinauf. Ich bin froh, gleich nur auf den Anlasserknopf drücken zu müssen und das Hinausbeschleunigen dem unter mir klappernden Motor überlassen zu können.

In der waldreichen Gegend treffe ich etwa 3 km südlich von Lauterbach in Richtung Herbstein auf das Schloss Eisenbach, das im Privatbesitz ist. Das Schloss besteht aus einer alten Kernburg und einer durch einen Graben getrennten Vorburg und stammt in seiner heutigen Form aus dem 16. Jahrhundert. Von der ursprünglichen Burg sind neben der Ringmauer der fünfeckige Bergfried und Mauerteile in der Kernburg erhalten.

Auch Gedern ist durch seine Fachwerkhäuser mittelalterlich geprägt. Der Luftkurort am Südrand des Naturparks Hoher Vogelsberg bietet nicht nur Wanderfreunden ausgezeichnete Freizeitmöglichkeiten. Auch die Wassersportfreunde kommen im nahe gelegenen Gederner See auf ihre Kosten und die Angler finden gute Fischreviere in kleinen Teichen und Tümpeln. Ich folge dem Hinweisschild zum Schloss. Kaum habe ich das Gespann auf dem Parkplatz abgestellt, als ein PKW neben mir hält, der mir gefolgt ist. Der Fahrer ist an dem Motorrad interessiert und will einige Informationen, weil er sich auch ein Gespann bauen will. Schnell kommt man ins Gespräch und tauscht Tipps und Adressen von Händlern aus, bevor ich in den Schlosspark laufe. ...zur heutigen Strecke (ca. 230 km)

Am Dienstag verabschiede ich mich aus Schotten und komme zunächst am Hoherodskopf, dem Zentrum des seit sieben Millionen Jahre ruhigen Vulkans, vorbei. Ein Dinosaurier aus Stahl bewacht den Eingang des Parkplatzes vor dem Sendemast, der hier oben steht. 764 m beträgt die aktuelle Höhe. Doch der höchste Berg Hessens ist die 950 m hohe Wasserkuppe, an der ich später vorbei komme. Der Hochrhön-Ring führt fast bis an den Gipfel.

Zwischen Eußenhausen und Henneberg, direkt an der B 19, weist mich ein Schild auf die Grenzsicherung am früheren innerdeutschen Grenzübergang Eußenhausen - Meiningen hin. Die Sperranlagen wurde im Zuge des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989 und 1990 wieder beseitigt. An einem Parkplatz auf der bayerischen Seite der ehemaligen Grenzstation befinden sich jedoch heute eine Sammlung von Grenzsperranlagen sowie der "Skulpturenpark Deutsche Einheit". Auf der Anhöhe nahe dem Ort Henneberg auf thüringischer Seite, wo einst die Grenze war, befindet sich auch noch ein allmählich zerfallender Wachturm.

Nachdem ich heute mit viel Sonne, jedoch nur einstelligen Temperaturen, unterwegs war, verdunkelt sich kurz vor Sonneborn im Thüringer Wald der Himmel und es fängt an zu regnen. Ich überlege, ob ich das dortige Spielzeugmuseum besichtigen soll. Doch gerade als ich einen Parkplatz für das Gespann gefunden habe, kommt die Sonne wieder heraus - und meine Gedanken sind wieder mit der Weiterfahrt befasst. Ich bin jetzt am Rande des Rennsteigs, des mittelalterlichen Verbindungswegs, der sich durch den an- und absteigenden Thüringer Wald schlängelt. Zu DDR- Zeiten verlief er entweder auf westdeutscher Seite oder im verbotenen Grenzgebiet. Heute gehört er zu den bekanntesten Fernwanderwegen.

Der Himmel hat sich wieder verfinstert, als ich am Nachmittag Neuhaus/Rennweg erreiche. Mir reicht´s für heute. Ich will mir nur noch ein schönes Hotel suchen, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Im Hotel Schieferhof finde ich genau das, was ich gesucht habe und kann sogar noch den Preis für das Einzelzimmer etwas herunter handeln. Nachdem nach mehreren Saunagängen die Kälte aus den Knochen vertrieben ist, mache ich mich auf zur Erkundung der Ortschaft, die jedoch außer einer alten Holzkirche und einigen Geschäften auf den ersten Blick nicht viel zu bieten hat. Erste Schneeflocken tanzen bei meinem Spaziergang durch die Luft. Ziemlich früh in diesem Jahr scheint der Winter hier einziehen zu wollen. ...zur heutigen Strecke (ca. 270 km)

Eine weiße Schneedecke liegt auf den Dächern als ich am Mittwoch Morgen aus dem Fenster des Hotels schaue. Na, das wird heute wieder ein Fahrspaß! Nur gut, dass ich an die lange Unterhose und das dicke plüschgefütterte Flanellhemd gedacht habe. Bald schon nach dem ausgiebigen Frühstück stehe ich mit meinem Gepäck neben dem Motorrad, das ich zunächst vom gröbsten Schnee befreien muss. Ein Druck auf den Anlasserknopf, und schon bollert es aus dem Auspuff und die Reise kann losgehen. Einige Ungläubige schauen mir noch aus den Fenstern hinterher. Eine kurvige Strecke führt bergan durch Waldgebiete. Die Straßen sind nass und die schnelle Drift durch manche Kurve ist einfach nicht zu toppen. So hat auch dieses Wetter durchaus seinen Reiz. Ich gebe zu, auf nur zwei Rädern hätte ich diesen Fahrspaß nicht;-)

Doch bald schon hat sich die Sonne an diesem Vormittag wieder durchgesetzt und die letzten Schneereste geschmolzen. Bereits von weitem grüßt der Hausturm der Ruine Neideck, Zeuge eines heute zerfallenen Schlosses, als ich Arnstadt erreiche. Der Ort gilt als das 'Tor zum Thüringer Wald' und zählt zu den ältesten Städten Thüringens. Auch die Türme der romanisch - gotischen Liebfrauenkirche und der Jakobsturm beherrschen die Stadtsilhouette. Ein Bummel durch die Stadt zeigt schmale Gassen, schöne Renaissancebauten und wertvolle sakrale Bauwerke. Als Johann Sebastian Bach 1703 in der heute nach ihm benannten Neuen Kirche die Orgel prüfen sollte, war er erst 18 Jahre alt und bekam wegen seiner Fähigkeiten sofort eine Festanstellung angeboten. An mehreren Stellen im Ort erinnern Denkmäler heute an sein Schaffen. Mit einem etwas flauen Gefühl steige ich im Turm der Ruine Neideck die an der Innenwand befestigte Treppe hinauf. Vom Uhrenzimmer oben im Turm hat man einen schönen Ausblick. Im Hof des Schlosses sind mehrere Modelle aufgestellt von einigen Gebäuden der Stadt. Die Beschriftungen weisen darauf hin, dass sie im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erstellt wurden (siehe auch http://stadtmodell.arnstadt. de/)

Bald bin ich wieder unterwegs und komme an einem Hinweisschild vorbei, das an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Buchenwald und seiner Außenlager im April 1945 erinnert. Ein Feldweg führt an mir vorbei. Sind sie hier gelaufen, die dem Tod Geweihten? Schrecklich, sich das vorzustellen, an diesem Ort, der so unscheinbar wirkt. Der kalte Wind bläst mir ins Gesicht und erinnert mich schließlich daran, weiter zu fahren.

Etwa 12 Kilometer nordwestlich von Ilmenau lenkt mich ein anderes Hinweisschild weg von der geplanten Route hinauf in eine Sackgasse zum Lütsche-Stausee. Die Gegend wirkt verlassen. Das ausgebrannte Haus am Parkplatz neben der Sperrmauer verstärkt nur noch den Eindruck. Hier scheint tatsächlich der Hund begraben zu sein. Nur in der Ferne sind einige grell bekleidete Wandersleute auszumachen. Trotz der Sonne und des klaren Himmels ist es kalt hier und es gibt nirgendwo eine Möglichkeit sich aufzuwürmen. So bin ich bald wieder unterwegs und finde mich mittags auf dem Gipfel des Großen Inselbergs, der mit 944 m zu den höchsten Bergen Thüringens zählt, wieder.

Wie eine Insel ragt der 'König des Thüringer Walds' über den Kammrücken des nordwestlichen Thüringer Waldes hinaus. Zu jeder Jahreszeit ist er ein beliebtes Wanderziel, von dem man bei klarem Wetter bis zum Brocken im Harz freie Aussicht hat. -1° C zeigt das Thermometer hier oben an und trotz der niedrigen Temperaturen haben viele Wanderer den Aufstieg gewagt. Die meisten sitzen jetzt allerdings in der Wärme einer der hier oben befindlichen Gaststätten. Der Rennsteig verläuft genau hier über dem Gipfel. Er stellte die frühere Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Gotha und dem Kurfürstentum Hessen dar. Aus diesem Grund wurde auch auf beiden Seiten ein Gasthaus errichtet: 1810 auf der hessischen Seite der heutige Berggasthof Stöhr und auf der gothaischen 1852 der heutige Berggasthof Stadt Gotha. In den 1960er Jahren wurde noch ein Jugendgästehaus errichtet, welches nun genau zwischen den beiden Gasthöfen steht und noch heute als Jugendherberge betrieben wird.

Als ich am Nachmittag nach knapp 200 Kilometern Mühlhausen erreicht habe, beschließe ich spontan hier zu bleiben, um mir den schönen Ort etwas genauer anzuschauen. Ich komme im Hotel Mühlhäuser Hof unter und bin bald nach dem Einchecken unterwegs durch den mittelalterlichen Ort, der mit Mauerring, Wehrgang, Türmen und Gartenhäusern zu den besterhaltensten Städten Ostdeutschlands zählt. Vom 9.-13. Jh. hielten sich hier wiederholt deutsche Kaiser und Könige auf. Ihre Blütezeit erlebte die einstige freie Reichsstadt im Mittelalter durch ihren Tuch- und Leinenhandel. ...zur heutigen Strecke (ca. 190 km)

Ich starte am nächsten Tag mit dem Ziel Harz. Nach der gestrigen Schnee-Episode wäre ich nicht erstaunt, auch dort eine weiße Pracht vorzufinden. Ich werde sehen!... Wieder einmal siegt die Neugier, als ich am Hinweisschild zu einer Pfeilerbasilika bei Niedergebra vorbei komme und lässt mich vom geplanten Weg abbiegen. Die Kirche liegt auf einem Hügel, nur einige alte Schuppen und wenige Häuser stehen um sie herum. Ein kalter Wind zerrt an den Ästen der davor stehenden alten Linde. Handwerker arbeiten in der Kirche und haben eine Seitentür offen gelassen, durch die ich einen Blick in das interessant gestaltete Gotteshaus werfen kann. Ich erfahre, dass St. Gangolf und St. Katharina 1170 als Klosterkirche eines Benediktinerklosters gegründet wurde. Als ich wieder hinaustrete, lässt die Kälte mich schnell wieder weiter fahren.

Bald habe ich den Rand des Harzes erreicht und folge dem Rappbodetal und anderen Tälern der Bode. Eine alte Eisenbrücke quert vor dem Hotel Bodeblick die Schlucht und ich halte kurz an, um ein Foto zu machen. Dabei entdecke ich unweit der Straße die ehemalige Braunschweigische Zeche, in der von 1530 - 1777 mit Unterbrechungen hauptsächlich Schwefelkies und Kupferkies gefördert wurde. Ihr Eingang ist jetzt mit einer dicken Gittertür verschlossen.

Über Blankenburg am Nordrand des Harzes gelange ich nach Wernigerrode. Hoch über der Stadt thront das Schloss, das den mittelalterlichen Ort bewacht. In der Nähe der Altstadt finde ich einen Parkplatz für das Motorrad. Bis zur schönen Innenstadt mit ihren vielen malerischen alten Häusern ist es nicht weit. Das Juwel ist jedoch das wieder schön hergerichtete Fachwerk-Rathaus. Auch kleinsten Haus Deutschlands komme ich wieder vorbei. Dick eingemummelt in ihre Jacken laufen trotz der Kälteauch viele andere Touristen durch die oft engen Straßen. Auf einem Platz in der Nähe des Krümmelschen Hauses hat man einen Hubschrauber des Museums für Luftfahrt und Technik gestellt, in den man sich sogar hinein setzen darf. Doch ich will weiter zum Bahnhof. Um kurz nach drei soll von hier aus die nächste Dampflok der 60 km langen Harzquerbahn abfahren, die Wernigerode mit Nordhausen verbindet. Die Linie wurde 1899 in Betrieb genommen und wird mit ihren 400 Brücken und großen Steigungen als technisches Wunderwerk bestaunt. Als ich später wieder auf dem eigenen Ross unterwegs über Hasserode nach Drei Annen Hohne fahre, werde ich Zeuge, wie dort gerade ein Dampfzug am Bahnhof einfährt.

Durch Braunlage, dem wohl bekanntesten Kurort führt die weitere Strecke Über eine steile, kurvenreiche und dicht bewaldete Straße nach St. Andreasberg, in einer Höhe von 600 m der höchstgelegene Ort des Harzes. Auf der dortigen Sommerrodelbahn herrscht immer noch Betrieb - trotz der Temperaturen!.

Dunkle Wolken bedecken den Himmel, als ich Osterode erreiche. Gleich wird es regnen und deshalb beschließe ich, im Hotel Garni Börgener zu nächtigen. Nachdem ich mein Gepäck abgeladen habe, laufe ich hinauf in die Innenstadt, deren Bild durch die Fachwerkbauten aus vier Jahrhunderten und durch den imposanten Turm der Marktkirche (1545) geprägt ist. Tatsächlich hat es mittlerweile angefangen zu nieseln und ich widme den Sehenswürdigkeiten des Ortes nur einen kurzen Blick. Das Eseltreiberdenkmal vor dem Rathaus fällt mir auf, das daran erinnern soll, dass die Tiere und ihre Herren einst die Versorgung des Oberharzes mit Getreide sicherten. Auch noch die Rippe eines Wals, die vor dem Rathausgiebel hängt, registriere ich. Ein Osteroder Kaufmann brachte sie von einer Handelsreise mit. Angeblich schützt sie die Stadt vor den Fluten der Söse. Vor den Fluten von oben kann sie mich jedoch nicht schützen und so beende ich bald meine kurze Besichtigungsrunde und finde mich im Ratskeller wieder, um etwas zu Abend zu essen. ...zur heutigen Strecke (ca. 220 km)

Es regnet immer noch, als ich am Freitag Morgen wach werde. Heute Abend habe ich mich mit meinen ehemaligen Mitschülern zum jährlichen Treffen in Vöhl am Edersee verabredet. Wir haben dort eine Ferienwohnung für das Wochenende angemietet. Für die ca. 175 km dorthin werde ich nicht lange brauchen, denn wenn das Wetter so bleibt, kann ich heute auf das Abfahren der landschaftlich schönen Strecken verzichten. Dick eingemummt wage ich einen letzten Rundgang durch Osterodes Innenstadt. Bei besserem Wetter bietet der Ort mit seinen Fachwerkbauten bestimmt einen reizvolleren Anblick. Doch heute sind die Aussichten sehr trübe und deshalb stehe ich schnell wieder am bereits vollgepackten Gespann und starte zum Rückweg in Richtung Westen.

Im Radio habe ich heute morgen gehört, dass sich das Wetter nach dem Wochenende endlich wieder bessern werde und noch einige schöne Herbsttage zu erwarten sind. Na prima, doch jetzt ist der Urlaub leider vorbei! ...zur heutigen Strecke (ca. 165 km)

 

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Kurviger ist ein auf Motorradfahrer spezialisierter Routenplaner. Kurviger bevorzugt kurvige Strecken und Berge, Kurviger vermeidet zugleich Städte und Autobahnen.

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