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Samstag, 24. Oktober 2020 -- 8 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Die Umrundung der Adria
Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018 - 21 Tage, 10 Länder, 5.760 km
noch einige Gebraucht-Teile...
... abzugeben

Guten Tag!

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung  beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

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Was gibt's Neues?

21.10.2020


Zum Tellberg in die Schweiz

in Stein am Rhein
Bild: in Stein am Rhein

Ein schöner Herbsttag mit vielen bunten Farben und endlich mal wieder einigen wärmeren Sonnenstrahlen waren für heute vorhergesagt. Na, dann könnte ich ja endlich mal die schon seit längerem bereitliegende Tour in die Schweiz unternehmen zum dortigen "Tellberg" (mein Nachname, für alle die, die es noch nicht wussten). Im letzten Jahr hatte ich ja bereits eine Runde durch Deutschland gemacht, zunächst zum Tellberg in Niedersachsen, danach zum Tellberg in Thüringen (Hier nachlesbar).

Und so bin ich dann bereits am frühen Vormittag auf den Rädern. Etwa 170 km sollten es werden bis zu meinem Ziel, und danach dann auch wieder zurück. Doch was ist mit Corona? Wird man mich überhaupt über die Grenze lassen und komme ich auch ohne in Quarantäne genommen zu werden wieder zu meinem Ausgangspunkt nach Kirchen? Schaun wir doch einfach mal. Nach gut 110 km hatte ich die Grenze zur Schweiz hinter Öhningen erreicht. Die alten Zollgebäude stehen zwar noch, doch alles wirkt irgendwie verwaist. Niemand kontrollierte mich oder mein Fahrzeug. Auf dem Rückweg sollte es übrigens genauso sein.

Es war übrigens mal wieder eine landschaftlich tolle Strecke, die ich mir da per Online-Routenplaner erstellt hatte. Abseits der Hauptstraßen ging es durch viele Waldgebiete und bäuerlich geprägte Gegenden hinauf in Richtung Bodensee. Direkt hinter der Grenze kam ich durch das mittelalterliche Stein am Rhein, was ich mir auf dem Rückweg auf jeden Fall etwas genauer anschauen wollte.

Doch zunächst hieß es diesen Tellberg zu finden. (Das meint der PeakVisor.) Und das war zunächst nicht so einfach, da an den kleineren Straßen oder Wegen natürlich keine Straßenschilder sind. Das Navigationsgerät sagte zwar irgendwo "Ziel erreicht", doch Nachfragen bei mehreren Einheimischen ergab, dass keine/r von einem Tellberg berichten konnte. Auch den Tellbergweg kannte niemand. Ich fand dann im Ort zum Glück einen Stadtplan und darauf war der Weg dann auch tatsächlich eingezeichnet und ich konnte meinen Namensvetter bald finden. 561 m hoch und nicht weiter auffallend in der Umgebung der anderen etwa gleich hohen Nachbarn. Etwas enttäuscht machte ich natürlich ein Beweisfoto und mich dann auf den Rückweg.


Karte: die heutige Strecke

Diesmal legte ich im mittelalterlichen Städtchen Stein am Ufer des Hochrheins tatsächlich noch einen Stopp ein und bewunderte das geschlossene historische Altstadtbild mit seinen Fassadenmalereien, die mit Erkern und Treppengiebeln verzierten Bürgerhäusern sowie durch seine mittelalterlichen Tore und Türme. Der Ort ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Bodensee-Region und ist die mit Abstand am besten erhaltene mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz. Der prächtige Rathausplatz, idyllische Winkel und Gassen, unzählige Fassadenmalereien an den herrlich restaurierten Bürgerhäusern machten den Stadtbummel zu einem schönen Erlebnis. Hier mehr dazu.
 

17.10.2020


Expedition Schwäbische Alb

Blautopf
Bild: Am Blautopf - In 22 Metern Tiefe fanden hier Höhlenforscher den Eingang zur faszinierenden Blautopf-Unterwasserhöhle.

Seit Donnerstag bin ich für einige Tage bei meinem Freund Alex in Kirchen an der Oberschwäbischen Barockstraße für einige Tage zu Besuch. Das Wetter war in den letzten Tagen fürs Motorradfahren eher unschön mit viel Regen und Temperaturen, die vielerorts nur einstellig waren. Da jedoch heute nur 20% Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt waren, habe ich mit meiner 1200er zu einer ersten kleineren Runde zur Erkundung der Gegend aufgemacht. Die Schwäbische Alb ist nicht nur ein Wanderer-Paradies. Die Schatzkammer Baden-Württembergs ist mit ihren wald- und kurvenreichen Strecken durch eine dünnbesiedelte Region besonders für uns Motorradfahrer ein Leckerbissen. Idyllische Ortschaften, berühmte Klöster und Burgen sowie erstaunliche Naturphänomene lassen einen immer wieder anhalten und staunen.

Bereits kurz hinter dem Schotterwerk Kirchen, das im ehemaligen Ur-Donautal liegt, zweigt der Weg ab zum Schloss Mochental, das früher zum Kloster Zwiefalten gehörte und seinerzeit als Sommersitz der Äbte diente. Heute befindet sich in dem herrschaftlichen dreiflügeligen Schloss mit seinen 365 Fenstern eine Galerie, die in regelmäßig wechselnden Ausstellungen Kunstwerke von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart zeigt. Im Schlossstüble kann man frischen Kuchen, aber auch selbstgemachte Wurst und Holzofenbrot genießen. Nach einem kurzen Stopp für einige Bilder - auch die Kühe unterhalb auf der Wiese zeigten sich heute sehr fotogen - ging es dann aber bald wieder weiter.

Die Fahrt dauerte nicht lange als ich bei Mundingen auf den Lebenshorizont-Weg traf. Eines der Kunstwerke weist hier mit 92 Aluminiumprofilrohre auf den Wechsel zwischen dem engen und dem weiten Horizont hin, den unser Lebensweg einnimmt. Man sollte sich wirklich einmal die Zeit nehmen, darüber nachzudenken. Unweit von der beeindruckenden Skulptur befindet sich auch das Museum "Alte Säge", das zur Zeit leider geschlossen war. Das Ehepaar Karl und Irmgard Schöttle betreibt hier seit über zehn Jahren mit viel Engagement die am Ortsrand von Mundingen gelegene alte Säge als Technikmuseum auf Spendenbasis. 1931 erbaut, war sie über mehrere Generationen bis 1987 im Sägebetrieb. Außer dem noch funktionsfähigen Sägegatter bietet das Museum zahlreiche Ausstellungsstücke aus Landwirtschaft und Technik vergangener Zeiten, die über die Jahre im Umfeld gesammelt wurden. Offenbar fanden gerade Bauarbeiten am Museum statt. Ein Kran stand auf dem Gelände, das hoffentlich bald wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Zum Glück hatte ich bereits im Juli die Gelegenheit mich einmal innendrin umzuschauen. Sollte man wirklich gesehen haben!

Die weitere Fahrt durch das Große Lautertal ist mit das Schönste, was die Alb dem Motorradfahrer bietet. Idyllische Landschaft, Höhlen, Wald und blühende Wiesen, Auen und rauschendes Wasser, rechts und links aufsteigende Felswände und Waldhänge, malerische Dörfer und Burguinen. Allein auf einem 15 km langen Streckenabschnitt findet man hier zehn Burgruinen. Dass es an Kurven nicht mangelt, versteht sich da von selbst. Dass aber auch vielfach auf Schildern vor möglichen Streckensperrungen für Motorradfahrer hingewiesen wird wegen zu hohem Tempo oder zu lautem Auspuff ist die Kehrseite der Medaille. Ich kann auch Anwohner und Naturfreunde verstehen, die Stille erwarten, eindrucksvolle Landschaften, geheimnisvolle Löcher im Fels und Wasserfälle genießen wollen. Bei schönem Wetter hat man hier sogar mit etwas Glück einen Fernblick bis zu den Alpen.

Auf dem Rückweg komme ich an einem weiteren Highlight der Schwäbischen Alb in Blaubeuren vorbei: der Blautopf. Er ist eines der bekanntesten Naturwunder Deutschlands. Märchen und Mythen ranken sich um diesen strahlend blauen Ort. Eigentlich ist der Blautopf eine Quelle, die erst vor wenigen Jahrzehnten tatsächlich ergründet wurde. In 22 Metern Tiefe fanden Höhlenforscher den Eingang zur faszinierenden Blautopf-Unterwasserhöhle, welche Teil des größten Höhlensystems der Schwäbischen Alb ist. Als ich am späten Nachmittag wieder zum Ausgangspunkt meiner Rundreise zurück gekommen bin, freute ich mich darauf, mich zum Aufwärmen erst einmal vor den Ofen setzen zu können. Denn mit 7-8° C lagen die heutigen Temperaturen doch deutlich unterhalb des Monatsmittels. Hier mehr dazu.
 

09.10.2020


Die defekte Kardanwelle ist ersetzt.

Ich habe die defekte Welle zu Andreas Mattern geschickt, der sie überholen konnte. Dabei hat er auch Schmiernippel an den Gelenken für die regelmäßige Fettung angebracht. Nach dem Wiedereinbau bin ich wirklich zufrieden. Die Geräusche und Vibrationen sind verschwunden und die treue Kuh ist wieder fahrbereit. Wenn da nicht das Corona-Virus dem Reisedrang mittlerweile doch enge Grenzen gesetzt hat. Das Reisefieber steigt jedoch täglich...
Hier der Link zu Andreas Homepage.

abschmierbare Kardanwelle
Bild: abschmierbare BMW-Kardanwelle für die R80/100GS
 

22.09.2020


Abendrunde zur Mosel

Mosel bei Trittenheim
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Bild: ein Blick gestern Abend auf die Mosel bei Trittenheim
 

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Weisheit des Tages

Nicht da, wo ich geboren wurde, sondern wo es mir gut geht, ist mein Zuhause.
Kanuri