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Dienstag, 26. Januar 2021 -- 5 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Sommerurlaub in Corona-Zeiten
Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018 - 21 Tage, 10 Länder, 5.760 km

noch einige Gebraucht-Teile...
... abzugeben

Guten Morgen! So früh schon aktiv?

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

Start-Edit

Was gibt's Neues?

05.11.2020


Eindrücke von der heutigen Herbsttour entlang Sauer und Prüm

Herbstfarben
Bild: Herbstfarben vor Metzdorf, rechts der Galgenberg

an der Prüm
Bild: an der Prüm bei Peffingen, Blick auf die Mühle

 

02.11.2020


Meine heutige Runde durch den Hunsrück - 188km

Burgen und Schlösser, fürstliche Prachtbauten, historische Ortskerne sowie die Formationen des 400 Millionen Jahre alten Hunsrückschiefers haben diese Region geprägt und spielen auch heute noch eine bedeutende Rolle.

Schleifstein bei Schauren
Bild: Schleifstein an der Hunsrücker Schiefer- und Burgenstraße bei Schauren


Karte: die heutige Strecke mit folgenden Haltepunkten:

1. Talsperre kleine Dhron
2. Burg-Ruine Baldenau
3. auf der Hunsrücker Schiefer- und Burgenstraße
4. Flughafen Idar-Oberstein

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25.10.2020


Meine Rückreise von der Schwäbischen Alb

am Aussichtspunkt Kaltenbronn
Bild: am Aussichtspunkt Kaltenbronn (Nord-Schwarzwald)

Es war noch recht frisch an diesem Sonntag Morgen, als ich mich von Alex verabschiedete. 7 Grad zeigte das Bordthermometer, doch schon bald sollten die Temperaturen ansteigen und am Nachmittag dann ihren Höhepunkt knapp unterhalb der 20 Grad erreichen. Ich hatte mir wieder eine landschaftlich schöne Route auf mein Navigationsgerät geladen und erreichte auf vorwiegend gewundenen Nebenstrecken kurz vor Mittag das Köllbachtal im Nordschwarzwald. Unterhalb des Bernecker Schlosses mit seinem unverwechselbaren Stadtpanorama beschloss ich, eine erste Pause einzulegen, etwas zu essen und mich von der Sonne verwöhnen zu lassen.

Heute am Sonntag waren auch noch viele andere Motorradfahrer in diesem reizvollen Gebiet unterwegs und ich musste, gerade mein Müsli löffelnd, beobachten, wie ein Radfahrer, der einer Motorradgruppe den Berg herunter fahrend entgegen kam, fast von einem dieser Motorradfahrer erwischt wurde, der ihn offenbar zu spät registriert hatte. Beim Mitfahren in einer Motorradgruppe muss man einfach noch viel mehr aufpassen. Deshalb bin ich auch noch nie ein Freund von Ausfahrten in größeren Gruppen gewesen und werde es auch nicht mehr werden.

Hinter Sprollenmühle ging meine Route dann nach links ab auf die L76b ins Kegelbachtal. Ein Sackgassenschild wies zwar auf eine Baustelle in einigen Kilometern hin, doch ich nahm trotzdem den Abzweig. Es würde sich sicher bald herausstellen, ob die Weiterfahrt tatsächlich irgendwo oben endete. In zahlreichen Kurven ging es dann bergauf bis zum Kaltenbronn auf den Gipfel. Von einer Baustelle war bisher nichts zu sehen gewesen. Von hier oben kann sich der Blick frei nach Westen entfalten, über die Höhen des abfallenden Nordschwarzwaldes hin zur Rheinebene, weiter bis ins Elsass und erst die Vogesen bildeten bei der heutigen guten Fernsicht den Horizont. Der Hohlohturm liegt hier auf einer Höhe von 984 Metern im Naturschutzgebiet. Rund um den Turm liegt ein Netz aus Wanderwegen, das teilweise bis an die Hochmoorseen führt. Der ehemalige Kaiser-Wilhelm-Turm wurde 1856 zunächst aus Holz erbaut, 31 Jahre später folgte die Version aus Stein, die etwa 20 Meter hoch war. 1968 wurde der steinerne Bau dann auf 28,6 Meter erweitert. Die Aussicht von hier oben war wirklich fantastisch!

Doch irgendwann hieß es dann auch wieder weiter zu fahren. Ich fragte noch ein von der anderen Seite herauf kommendes Radfahrer-Pärchen, ob denn wirklich noch eine Straßensperrung auf dem Weg hinunter kommen würde und sie sagten mir, dass das mit dem Motorrad wohl zu umgehen wäre. Ich fuhr also den Berg auf der anderen Seite hinunter. Und dann sah ich endlich noch weit oberhalb von Weisenbach die Straßensperrung. Eine Durchfahrt ohne die montierten breiten Alu-Boxen wäre vielleicht noch möglich gewesen, doch wäre es an der unteren Absperrung auch möglich? Einige schmalere Motorräder zwängten sich zwar hier durch, doch das Risiko war mir einfach zu groß und ich so entschloss mich zur Umkehr zurück zur Sprollenmühle. Der Umweg durch den Kurort Bad Wildbad ging dann durch einen langen Tunnel eine ganze Zeit lang hinter anderen Autos her. Auf der Gegenfahrbahn war es nicht besser und über mehrere Kilometer reihte sich hier Auto hinter Auto, um in den Kurort zu gelangen. Was die wohl alle im Kurort erleben wollten?

Bei Rastatt hatte ich den Rhein und die Grenze zu Frankreich erreicht. Nichts wies hier darauf hin, dass ich mich nach Überfahren des Rheins in einem Corona-Risikogebiet befinden würde. Keine Grenzkontrollen, nirgendwo Polizei, die meine Weiterfahrt verhinderten. Und so fand ich mich dann schnell auf französischer Seite wieder, die bald geprägt war von einer großen Anzahl von Burgen und Überresten von Verteidigungsanlagen, die häufig auf Sandsteinfelsvorsprüngen errichtet wurden. So, wie die Burg Fleckenstein aus dem 12. Jahrhundert oder die Burg La Petite-Pierre aus dem 13. Jahrhundert. Hier kann man sehr schöne Orte erkunden: Wissembourg, Hunspach, Graufthal, Neuwiller-lès-Saverne, Reichshoffen... alle zeugten von der mittelalterlichen Vergangenheit der Region und luden zum Spazierengehen durch die charakteristischen Gassen mit den blumengeschmückten Balkonen ein. Ein Grund, auf jeden Fall noch einmal wieder zu kommen. Doch heute hatte ich dafür leider keine Zeit mehr und bald schon hatte ich das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, den Pfälzer Wald erreicht. Seine artenreiche Mischwälder, sonnige Wiesentäler, mächtige Felsentürme und sagenumwobene Burgruinen machen die Gegend hier einzigartig.

Am Spätnachmittag hatten sich die Wolken zunehmend verdichtet als ich Freisen im nordöstlichen Teil des Saarlandes an der Grenze zu Rheinland-Pfalz erreichte. So entschloss ich mich, den restlichen Weg nach Trier auf der Autobahn hinter mich zu bringen. Denn es waren bereits die ersten Tropfen vom Himmel gefallen. Neue Reisepläne reiften jedoch schon wieder in meinem Kopf. Die heutige Tour hat mir sehr gut gefallen und sollte auf jeden Fall noch einmal unter die Räder genommen werden.


Karte: die heutige Strecke

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24.10.2020


Motorradtour ins Allgäu nach Neuschwanstein

Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren
Bild: an der Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren

Kaum Regen war für diesen Samstag vorhergesagt worden. Und so starteten Alex und ich um halb zehn die Motoren für die geplante ca. 340 km lange Strecke vorwiegend über Nebenstrecken mit dem Hauptziel Neuschwanstein. In der Nacht hatte es mächtig geregnet und Frühnebel lag auf den ersten Kilometern in der Luft. Dazu noch das herbstliche Laub auf den noch nassen Straßen. Da hieß es erst einmal nur bedächtig am Gashahn zu drehen!

Einen ersten Stopp legten wir an der 1903/1904 gebauten, 90 Meter langen Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren ein. Sie ist heute Teil eines Rad- und Wanderweges.
und wurde im letzten Jahr für 1,6 Millionen Euro saniert. Die Brücke ist kulturhistorisch von internationaler Bedeutung, da nur wenige Bauwerke aus sogenanntem Stampfbeton errichtet wurden. Dabei handelt es sich um eine Bauweise, die weitgehend ohne Stahl auskam und nur kurze Zeit angewandt wurde. Aber nicht nur das macht dieses Baudenkmal einzigartig. Die Brücke diente früher dem "Legauer Bähnle" als Illerübergang. Die Zeiten sind jedoch lange vorbei und heute wird sie nur noch von Wanderern und Radfahrern genutzt.


Karte: die heutige Strecke (339 km)

Gegen Mittag haben wir Neuschwanstein endlich erreicht. Es ist nicht das erstemal, dass ich hier bin, doch bei meinen früheren Touren durchs bayerische Allgäu habe ich wegen des starken Touristenandrangs um die Schlösser des König Ludwigs II. meist einen großen Bogen gemacht. Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,4 Millionen Menschen jährlich besichtigen "die Burg des Märchenkönigs". Im Sommer drängen sich hier im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch Räume, die nur für einen einzigen Bewohner bestimmt waren! Der menschenscheue König hatte die Burg seinerzeit erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, verstarb jedoch im Jahr 1886 noch vor der Vollendung der Bauarbeiten. Sieben Wochen nach seinem Tod wurde das Schloss dann auch für das Publikum geöffnet. Heute unter Corona-Bedingungen sollte der Besucher-Andrang doch wohl etwas geringer sein - hofften wir.

Und tatsächlich waren heute die Parkplätze unterhalb des berühmten Schlosses nur zum Teil belegt und die Touristenflut hielt sich wirklich in Grenzen bei unserer Wanderung durch das Waldstück hinauf zum Schloss. Im Ort und auch beim Aufstieg zum Schloss hinauf galt verständlicherweise überall Maskenpflicht.
Als wir nach einer halben Stunde oben waren, gab es dann natürlich auch noch die obligatorischen Fotos der königlichen Unterkunft, doch ich muss sagen, dass mir das Schloss von unten besehen viel besser gefällt. Wir liefen dann auch noch etwas weiter um das Schloss herum zur Marienbrücke, von der aus man einen sehr schönen Blick auf die Südfassaden Neuschwansteins haben soll, doch als wir die hier wartende Touristenschlange sahen, suchten wir schnell das Weite und genossen lieber die Aussicht über den Alpsee, der direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein liegt. Hier befindet sich auch das Schloss Hohenschwangau, wo König Ludwig II. einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Das Museum der Bayerischen Könige, das die Geschichte der Wittelsbacher Dynastie und ihrer bayerischen Könige zeigt befindet sich ebensfall hier am See.

Am späten Nachmittag hatten wir das Unterallgäu wieder erreicht. Hier in Ottobeuren befindet sich eine spätbarocke Benediktinerabtei mit der Basilika St. Alexander und Theodor, die weithin über das Tal der Westlichen Günz zu sehen ist. Die Kirche und das Kloster sind ein Höhepunkt auf der Oberschwäbischen Barockstraße und sehr bekannt. Die benediktinische Gemeinschaft ist hier in Ottobeuren bereits seit dem Jahr 764 angesiedelt, die Basilika wurde jedoch erst Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Wir stellten die Motorräder unterhalb der Basilika ab und stiegen dann die Treppen hinauf, um uns das Gotteshaus anzuschauen. Die spätbarocke Ausgestaltung im Innern der hellen Kirche ist wirklich beeindruckend.

Es war bereit leider etwas zu spät um uns nach dem Verlassen der Kirche auch noch die kleine, malerische Innenstadt mit ihren zahlreichen Straßencafés und Restaurants am Marktplatz anzuschauen. Bis nach Hause waren es noch fast 100 Kilometer und wir hatten beide keine Lust, im Dunkeln zu fahren. Aber, heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage! mehr...
 

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Weisheit des Tages

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