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Freitag, 23. Februar 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 07:25 -- Sonnenuntergang Trier: 18:07 -- 8 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Reise durch God´s Own Country
Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

noch einige Gebraucht-Teile...
... abzugeben

Guten Tag!

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte -  die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden -  direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés  oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub  wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren.

Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen -  kann z.B. im Gästebuch (NEU mit verbessertem SPAM-Schutz!!! seit 13.03.13). Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung  beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

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Was gibt's Neues?

06.09.2017

Zum Künstlerdorf Pigna


am Strand vor Ile Rousse
Bild: am Strand vor Ile Rousse

Heute haben wir das kleine Künstlerdorf Pigna besucht. Mit seinen knallblauen Fensterläden, den engen Gassen und zahllosen, kleinen Geschäften und Handwerker-Ateliers ist ein echtes Schmuckstück. In den 1960er Jahren drohte der Ort, der einst von Landwirtschaft und Viehzucht lebte, auszusterben. Heute kann man sich in den prächtig renovierten, engen und natürlich autofreien Gassen in unzähligen Boutiquen verlieren und kunstvolle Töpferwaren, liebevoll von Hand bemalte Spieluhren, Schmuck, Lebensmittel und Musikinstrumente kaufen.

Den Rest des Tages haben wir dann am Strand vor Ile Rousse verbracht. Ein etwas fauler Tag ;-)

Hier einige Eindrücke des Tages - Eintrag kommentieren
 

05.09.2017

Corte und das andere Korsika


vor der Festungsanlage in Corte
Bild: vor der Festungsanlage in Corte

Heute wollen wir uns Corte im Herzen der Insel anschauen. Auf der N2197 geht es wieder hinter Belgedère hinein ins wilde Hinterland. Zunächst auf der Strecke, die uns vor wenigen Tagen noch auf der Hinfahrt so begeistert hat. Die mit dem Geruch nach Kuhstall. Immer wieder Hinweisschilder auf Rutschgefahr, hier allerdings nicht durch Eis oder Schnee, sondern durch Kuhfladen, die immer wieder auf dem Weg liegen, oft mit ihren Produzenten in der Nähe. Diese lassen sich in der Regel nicht von Auto- oder Motorradfahrern wie uns irritieren und käuern desinteressiert weiter, auch wenn sie manchmal im Weg sind.

Wir durchfahren eine atemberaubende Umgebung mit üppigen Wäldern und fruchtbaren Tälern, vorbei an mächtigen Bergen und derzeit meist ausgetrockneten Flüssen. Hoch aufgeschichtetes Schwemmgut vor den Brücken macht deutlich, dass es hier im Winter und der Regenzeit wohl ganz anders aussehen wird. Auch Corte ist natürlich für viele andere Touristen eines der Highlights ihres Urlaubs. Entsprechend geht es dann auch zu, als wir auf den geschichtsträchtigen Altstadtgassen unterwegs sind. Wir stellen das Motorrad in der Nähe des Plance Paoli ab, wo die Statue des korsischen Freiheitskämpfers Pasquale Paoli steht, und komme an vielen kleinen Cafés, Studentenkneipen und –lokalen vorbei. Touristen aus aller Herren Länder drängeln sich mit uns durch die engen Gassen der Altstadt. Hoch über uns auf einem steilen Felsen wacht die Zitadelle über den Ort. Vom Belvedère aus genießen wir noch den großartigen Ausblick bevor wir dem ganzen Spuk wieder den Rücken kehren.

Wir schlagen für die Rückfahrt einen etwas anderen Weg weiter östlich abseits der Hauptstraße ein und gelangen wieder in das Korsika, das wir viel lieber sehen: verlassene Straßen und abgelegene Bergorte. Nur hin und wieder einige Kühe auf der Straße oder eine Ziegenherde, der wir geduldig bis zu ihrem Stall folgen. Immer wieder führt der Weg bergab und bergauf auf bis zu 890 m, vorbei an Wiesen, Olivenhainen und Kastanienbäumen..

An einer vom Wasser zerstörten Brücke halten wir im Schatten an, um etwas zu essen. Nur wenige Fahrzeuge kommen auf der laut mit Holzbohlen klappernden Behelfsbrücke an uns vorbei. Man grüßt sich und dann sind wir wieder alleine. Wie ruhig es dann auf einmal wieder ist! Bald jedoch haben wir wieder den quirligeren Küstenstreifen bei Ile Rousse erreicht. Wir müssen noch irgendwo Holzkohle, carbon du bois, kaufen, denn heute Abend wollen wir grillen.

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04.09.2017

Nach Calvi und Sant’Antonino


am Strand vor Calvi
Bild: am Strand vor Calvi

Frühmorgens sind Steffi und ich auf der GS unterwegs nach Calvi. Die kleine Hafenstadt an der Nordwestküste Korsikas ist wegen ihrer Zitadelle, ihrer wunderschönen Altstadt und ihrem malerischen Hafen eine der meistbesuchten Städte der Mittelmeerinsel. Das merken wir bereits an der Zufahrt zur Altstadt, wohin offenbar alle mit dem Auto hinfahren wollen. Wir steuern zunächst die Zitadelle an, das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde auf einem Granitfelssprung erbaut und ragt imposant über die Stadt. Der große Platz am Eingang der Festung ist nach Christoph Kolumbus benanntl. Neben einigen anderen Städten in Italien, Spanien und Portugal beansprucht auch Calvi, der Geburtsort des berühmten Seefahrers und Amerika-Entdeckers zu sein. Uns ist es erst einmal egal. Direkt unterhalb der Burganlage finden wir noch einen freien Motorradparkplatz und ziehen dann erst einmal die schweren Jacken aus, um sie in den leeren Koffern zu verstauen. Die Helme binden wir wie immer mit einem Fahrradschloss am Motorrad fest. So lässt es sich doch leichter auf Erkundungstour gehen.

Am besten erkundet man die Zitadelle bei einem Rundgang entlang der alten Befestigungsmauern. Von der Zitadelle aus bietet sich eine grandiose Aussicht auf die Unterstadt, den Golf von Calvi und auf die Halbinsel Revellata mit ihrem bekannten Leuchtturm. Ebenfalls zur Oberstadt gehören der Gouverneurspalast und die Kirche Saint-Jean-Baptiste, wo in der Saison viele Konzerte stattfinden. Wir laufen anschließend in die Unterstadt, die das Zentrum von Calvi bildet. Hier liegen das Rathaus, der Marktplatz und der bedeutende Yacht- und Fährhafen. Entlang der Hafenpromenade kann man in vielen kleinen Cafés und Restaurants die Spezialitäten der Insel genießen. Wenn das Geld denn reicht. Denn Korsika ist nicht billig. Hatten wir uns bereits am Vorabend noch über die 2 EUR je Eiskugel amüsiert, so stellen wie fest, dass hier sogar 2,50 EUR je Kugel genommen werden.

Nach der Erkundung des schönen, aber stark vom Tourismus geprägten Ortes müssen wir uns erst einmal etwas entspannen und fahren einen Sandstrand an, von dem aus man einen sehr schönen Blick auf die alte Festungsstadt hat. Das Wasser ist warm und so flach, dass auch kleine Kinder ohne Schwimmflügel hinein können. Zum Glück ist hier nicht allzuviel los. Es ist schließlich kein Wochenende und viele müssen wohl heute arbeiten. Es weht ein stetiger Wind, der die Temperatur vergessen lässt. Jetzt heißt es aber auch, nur nicht zu lange in der Sonne liegen zu bleiben!

Nach der Siesta am Strand wollen wir noch einen Ausflug in die kleinen Dörfer in den Bergen unternehmen. Sozusagen ein Muss für jeden Balagne-Urlauber. San Antonio soll wohl ganz schön sein. - So schreibt der ADAC. Tatsächlich haben die reizenden, liebevoll gepflegten Örtchen eine besondere, typisch korsische Dorf-Atmosphäre und ihren ursprünglichen Charme bewahrt, und das obwohl zahlreiche Tagesausflügler mit Leihwagen, Cabrios, Rennrädern oder Motorrädern durch das Hinterland der Balagne ziehen. Immer wieder treffen wir auf kleine Weiler mit romantischen Ecken, windschiefen Häusern mit Natursteinfassaden, verklinkerten Höfen und gemauerten Kellern, die so manche Überraschung bieten. Dazu meist der weite Blick auf die Küste und das Meer. Die kleinen Weiler kleben meist strategisch günstig an schwer zugänglichen Hängen des Reginu-Tals oder liegen hoch auf den Spitzen der Granitberge und überblicken die gesamte Küste samt der umliegenden Täler.

Den Überblick zu behalten war einst sehr wichtig, denn im Mittelalter war die fruchtbare Balagne vielen Überfällen und Piratenübergriffen ausgesetzt. So ist zum Beispiel der Flecken Sant’Antonino ein besonders gelungenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Viele Gassen lassen sich hier nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, unwegsamen Häuserschluchten passt. Es werden hier aber auch Eselstouren angeboten, mit denen man die vielen Stufen und engen Gassen hoch kommen kann, statt selbst zu laufen. Unterhalb des Dorfes auf dem überfüllten Parkplatz finden wir noch ein Plätzchen im Schatten unter den Bäumen. Es herrscht ein starkes Gedränge hier zwischen den Autofahrern. Alle müssen nach dem Besuch des Ortes dann auch wieder zurück den Berg hinunter. Nun, wir brauchten uns eigentlich nicht wundern! Wenn so ein Ort erst einmal in den gängigen Ratgebern verzeichnet ist, dann muss man auch mit anderen Touristen rechnen.

Die große Attraktion scheint heute der Brand im Tal zu sein. Schon auf dem Hinweg hatten wir die große schwarze Rauchwolke am Himmel gesehen. Wir dachten dabei zuänächst an einen der vielen Waldbrände, die Korsika in den letzten Wochen heimgesucht hatten. Als wir mit dem Motorrad etwas höher kamen zu unserem Ziel Sant Antonio, sehen wir, dass es irgendwo unten in einem der Orte brennt. Wahrscheinlich ein Reifenlager, denn der Geruch ist stark ölhaltig und der Rauch fast schwarz.

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03.09.2017

Besuch der Ile Rousse



Bild: fündig geworden in Ile Rousse auf der Suche nach einem Eis

Am heutigen Sonntag sind wir zur Nordküste Korsikas in das mit ca. 3000 Einwohnern blühende Hafenstädtchen Ile Rousse in der Balagne gefahren. Den Namen hat die Stadt von der ihr vorgelagerten roten Felseninsel La Pietra, die heute über einen Damm mit der Innenstadt verbunden ist. Der dadurch entstandene Naturhafen wird von den großen Fähren aus Frankreich und Italien angefahren, und hat die Stadt zum zweitwichtigsten Zentrum der Balagne nach Calvi gemacht. Gerade als wir ankommen fährt eine Fähre nur wenige Meter vom Sandstrand entfernt den Hafen an.

Bevor wir uns zum Stand begeben, machen wir einen Spaziergang durch die Altstadt, auch um vielleicht irgendwo ein Eis zu essen. Ile Rousse ist offensichtlich ein beliebter Ferienort mit zahlreichen Restaurants und Cafés. Die Stadt wirkt moderner als andere korsische Städte, das Zentrum bildet der lebhafte, großzügig angelegte Place de Paoli mit seinen schattigen Platanen und einem Denkmal Pasquale Paolis. Um den Platz herum sind die Straßenzüge schachbrettartig wie in einer Kolonialstadt angeordnet. Besonders sehenswert ist die überdachte Markthalle aus dem 19. Jahrhundert mit ihren hohen Säulen, unter denen am Morgen frisches Gemüse sowie weitere Produkte aus der Balagne gekauft werden können. Ein schöner Spaziergang führt entlang der Uferpromenade direkt am einladenden weißen Sandstrand der Stadt bis zu den vorgelagerten roten Inseln. Der schöne Hausstrand ist an diesem Sonntag bereits gut belegt. Doch wir finden noch ein Plätzchen zum Ablegen und Baden.

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Reise-Blitzlichter

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