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Abfahrt-Wissel.de
Samstag, 31. Juli 2021 -- 4 Besucher online

 
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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51° 46' 18" nördl. B.
    06° 17' 14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


    Von 06:01 - 21:18 Uhr scheint heute die Sonne.
     

    Wie findest Du unsere Homepage?

     

     

    Hallo!

    Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

    Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

    Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

    Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

    Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

    Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
    Reinhold.

    PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

    Was gibt's Neues?

    24.10.2020


    Motorradtour ins Allgäu nach Neuschwanstein

    Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren
    Bild: an der Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren

    Kaum Regen war für diesen Samstag vorhergesagt worden. Und so starteten Alex und ich um halb zehn die Motoren für die geplante ca. 340 km lange Strecke vorwiegend über Nebenstrecken mit dem Hauptziel Neuschwanstein. In der Nacht hatte es mächtig geregnet und Frühnebel lag auf den ersten Kilometern in der Luft. Dazu noch das herbstliche Laub auf den noch nassen Straßen. Da hieß es erst einmal nur bedächtig am Gashahn zu drehen!

    Einen ersten Stopp legten wir an der 1903/1904 gebauten, 90 Meter langen Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren ein. Sie ist heute Teil eines Rad- und Wanderweges.
    und wurde im letzten Jahr für 1,6 Millionen Euro saniert. Die Brücke ist kulturhistorisch von internationaler Bedeutung, da nur wenige Bauwerke aus sogenanntem Stampfbeton errichtet wurden. Dabei handelt es sich um eine Bauweise, die weitgehend ohne Stahl auskam und nur kurze Zeit angewandt wurde. Aber nicht nur das macht dieses Baudenkmal einzigartig. Die Brücke diente früher dem "Legauer Bähnle" als Illerübergang. Die Zeiten sind jedoch lange vorbei und heute wird sie nur noch von Wanderern und Radfahrern genutzt.


    Karte: die heutige Strecke (339 km)

    Gegen Mittag haben wir Neuschwanstein endlich erreicht. Es ist nicht das erstemal, dass ich hier bin, doch bei meinen früheren Touren durchs bayerische Allgäu habe ich wegen des starken Touristenandrangs um die Schlösser des König Ludwigs II. meist einen großen Bogen gemacht. Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,4 Millionen Menschen jährlich besichtigen "die Burg des Märchenkönigs". Im Sommer drängen sich hier im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch Räume, die nur für einen einzigen Bewohner bestimmt waren! Der menschenscheue König hatte die Burg seinerzeit erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, verstarb jedoch im Jahr 1886 noch vor der Vollendung der Bauarbeiten. Sieben Wochen nach seinem Tod wurde das Schloss dann auch für das Publikum geöffnet. Heute unter Corona-Bedingungen sollte der Besucher-Andrang doch wohl etwas geringer sein - hofften wir.

    Und tatsächlich waren heute die Parkplätze unterhalb des berühmten Schlosses nur zum Teil belegt und die Touristenflut hielt sich wirklich in Grenzen bei unserer Wanderung durch das Waldstück hinauf zum Schloss. Im Ort und auch beim Aufstieg zum Schloss hinauf galt verständlicherweise überall Maskenpflicht.
    Als wir nach einer halben Stunde oben waren, gab es dann natürlich auch noch die obligatorischen Fotos der königlichen Unterkunft, doch ich muss sagen, dass mir das Schloss von unten besehen viel besser gefällt. Wir liefen dann auch noch etwas weiter um das Schloss herum zur Marienbrücke, von der aus man einen sehr schönen Blick auf die Südfassaden Neuschwansteins haben soll, doch als wir die hier wartende Touristenschlange sahen, suchten wir schnell das Weite und genossen lieber die Aussicht über den Alpsee, der direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein liegt. Hier befindet sich auch das Schloss Hohenschwangau, wo König Ludwig II. einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Das Museum der Bayerischen Könige, das die Geschichte der Wittelsbacher Dynastie und ihrer bayerischen Könige zeigt befindet sich ebensfall hier am See.

    Am späten Nachmittag hatten wir das Unterallgäu wieder erreicht. Hier in Ottobeuren befindet sich eine spätbarocke Benediktinerabtei mit der Basilika St. Alexander und Theodor, die weithin über das Tal der Westlichen Günz zu sehen ist. Die Kirche und das Kloster sind ein Höhepunkt auf der Oberschwäbischen Barockstraße und sehr bekannt. Die benediktinische Gemeinschaft ist hier in Ottobeuren bereits seit dem Jahr 764 angesiedelt, die Basilika wurde jedoch erst Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Wir stellten die Motorräder unterhalb der Basilika ab und stiegen dann die Treppen hinauf, um uns das Gotteshaus anzuschauen. Die spätbarocke Ausgestaltung im Innern der hellen Kirche ist wirklich beeindruckend.

    Es war bereit leider etwas zu spät um uns nach dem Verlassen der Kirche auch noch die kleine, malerische Innenstadt mit ihren zahlreichen Straßencafés und Restaurants am Marktplatz anzuschauen. Bis nach Hause waren es noch fast 100 Kilometer und wir hatten beide keine Lust, im Dunkeln zu fahren. Aber, heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage! mehr...
     

    21.10.2020


    Zum Tellberg in die Schweiz

    in Stein am Rhein
    Bild: in Stein am Rhein

    Ein schöner Herbsttag mit vielen bunten Farben und endlich mal wieder einigen wärmeren Sonnenstrahlen waren für heute vorhergesagt. Na, dann könnte ich ja endlich mal die schon seit längerem bereitliegende Tour in die Schweiz unternehmen zum dortigen "Tellberg" (mein Nachname, für alle die, die es noch nicht wussten). Im letzten Jahr hatte ich ja bereits eine Runde durch Deutschland gemacht, zunächst zum Tellberg in Niedersachsen, danach zum Tellberg in Thüringen (Hier nachlesbar).

    Und so bin ich dann bereits am frühen Vormittag auf den Rädern. Etwa 170 km sollten es werden bis zu meinem Ziel, und danach dann auch wieder zurück. Doch was ist mit Corona? Wird man mich überhaupt über die Grenze lassen und komme ich auch ohne in Quarantäne genommen zu werden wieder zu meinem Ausgangspunkt nach Kirchen? Schaun wir doch einfach mal. Nach gut 110 km hatte ich die Grenze zur Schweiz hinter Öhningen erreicht. Die alten Zollgebäude stehen zwar noch, doch alles wirkt irgendwie verwaist. Niemand kontrollierte mich oder mein Fahrzeug. Auf dem Rückweg sollte es übrigens genauso sein.

    Es war übrigens mal wieder eine landschaftlich tolle Strecke, die ich mir da per Online-Routenplaner erstellt hatte. Abseits der Hauptstraßen ging es durch viele Waldgebiete und bäuerlich geprägte Gegenden hinauf in Richtung Bodensee. Direkt hinter der Grenze kam ich durch das mittelalterliche Stein am Rhein, was ich mir auf dem Rückweg auf jeden Fall etwas genauer anschauen wollte.

    Doch zunächst hieß es diesen Tellberg zu finden. (Das meint der PeakVisor.) Und das war zunächst nicht so einfach, da an den kleineren Straßen oder Wegen natürlich keine Straßenschilder sind. Das Navigationsgerät sagte zwar irgendwo "Ziel erreicht", doch Nachfragen bei mehreren Einheimischen ergab, dass keine/r von einem Tellberg berichten konnte. Auch den Tellbergweg kannte niemand. Ich fand dann im Ort zum Glück einen Stadtplan und darauf war der Weg dann auch tatsächlich eingezeichnet und ich konnte meinen Namensvetter bald finden. 561 m hoch und nicht weiter auffallend in der Umgebung der anderen etwa gleich hohen Nachbarn. Etwas enttäuscht machte ich natürlich ein Beweisfoto und mich dann auf den Rückweg.


    Karte: die heutige Strecke

    Diesmal legte ich im mittelalterlichen Städtchen Stein am Ufer des Hochrheins tatsächlich noch einen Stopp ein und bewunderte das geschlossene historische Altstadtbild mit seinen Fassadenmalereien, die mit Erkern und Treppengiebeln verzierten Bürgerhäusern sowie durch seine mittelalterlichen Tore und Türme. Der Ort ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Bodensee-Region und ist die mit Abstand am besten erhaltene mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz. Der prächtige Rathausplatz, idyllische Winkel und Gassen, unzählige Fassadenmalereien an den herrlich restaurierten Bürgerhäusern machten den Stadtbummel zu einem schönen Erlebnis. Hier mehr dazu.
     

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    Weisheit des Tages

    Wenn du die Hand zur Faust ballst, kann dir weder jemand etwas hinein legen, noch kannst du mit dieser Hand etwas aufnehmen.
    aus Afrika

     

    Corona-Selbsttest

     

     

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