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Sonntag, 19. August 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 06:28 -- Sonnenuntergang Trier: 20:45 -- 2 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


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Reise durch God´s Own Country
Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

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Guten Morgen! So früh schon aktiv?

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte -  die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden -  direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés  oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub  wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren.

Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen -  kann z.B. im Gästebuch (NEU mit verbessertem SPAM-Schutz!!! seit 13.03.13). Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung  beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

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Was gibt's Neues?

13.09.2017

Zum Baden zur Süd-Ost-Küste Korsikas


am Ospedale-Stausee
Bild: am Ospedale-Stausee

Heute wollen uns die südöstliche Küste bei einem Badebesuch anschauen. Kurz nach der Abfahrt biegen wir hinter San Gavino-di-Carbini nach rechts ab auf die D67 und erreichen bald wieder die 1.000 m-Marke. Wir gelangen zum Ospedale-Stausee, der der Wasserversorgung von Porto-Vecchio dient. Einige andere Motorradfahrer stehen hier bereits und auch wir legen einen kurzen Stopp ein. Der See liegt mitten in einer von tiefen Wäldern aus Schwarzkiefern, Kork- und Steineichen, Farnen und Tannen umgebenden Berglandschaft. Baden ist hier natürlich streng verboten. Der Ort Ospedale selbst scheint ein Treffpunkt von Wanderern zu sein. Mir fällt jedoch besonders die in einem sehr schlechten Zustand befindliche Durchgangsstraße auf, die oft nur Schritttempo zulässt.

Am Rande des Forêt de l'Ospedale liegt in einer fantastischen Panoramalage die Bronzezeitfestung Araggio: Von dem Festungsbau, der 245 Meter über dem Meer zwischen mehrerern Granitfelsen erbaut wurde, hat man nicht nur ein kleines Tal samt Wasserfall im Blick sondern kann die ganze Ebene von Porto-Vecchio beobachten und weit aufs Meer hinaus schauen. Der alten Festung liegt das gesamte fruchtbare Hügelland von Porto-Vecchio zu Füßen, wo sich kaum merklich Häuser, Ferienwohnungen und Gehöfte zwischen Eichenwäldern und Granitblöcken verstecken.

Bei Pinarello treffen wir endlich auf den ersehnten Strand, wo wir es bis zum Nachmittag aushalten mit Lesen und zwischendurch mal einer Abkühlung im Wasser. Der Strand ist auch hier wieder sehr flach und man muss schon einige Meter hinaus schwimmen, um den Boden unter den Füßen zu verlieren. In der Ferne sehen wir einen Torre an der Küste.

Als wir am Spätnachmtittag wieder zurück sind an unserer Unterkunft bereiten wir wieder den Grill vor. Doch das ist heute garnicht so einfach wegen des starken Windes, der wieder zugenommen hat. Als ich später zum Auflegen des Fleisches hinaus gehen will, passiert fast ein Unglück. Steffi hatte kurz zuvor die Terrassentür wegen des Qualms geschlossen, was ich dummerweise nicht bemerkt hatte. Mit voller Wucht lieft ich davor. Zum Glück sind Scheibe und Nase unversehrt geblieben und es hat nur einem lauten Knall gegeben - und ein Fluchen meinerseits. (Einem früheren Kollegen ist dies auch schon einmal passiert. Nur hatte er das Pech, die Scheibe zu durchbrechen und hat sich dabei auch noch Schnittwunden am Kopf zugezogen, der Ärmste")

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12.09.2017

Zu den Ausgrabunsstätten von Cucuruzzu und Capula


Ausgrabunsstätten von Cucuruzzu
Bild: Ausgrabunsstätten von Cucuruzzu

Eigentlich wollten wir heute ja eine ganz andere Runde drehen, doch als wir das Hinweisschild auf die archäologischen Ausgrabunsstätten von Cucuruzzu und Capula schon kurz hinter Levie sehen, sind wir uns schnell einig, dass wir uns das unbedingt anschauen wollen.

In der Bronzezeit wurden Teile Südkorsikas von einem rätselhaften Volksstamm bevölkert. Die Herkunft des Torreaner-Volkes ist unbekannt. So ungeklärt wie ihre Herkunft ist auch ihr Untergang, denn um 1.000 bis 800 vor Chr. verlieren sich die Spuren wieder. Die Torreaner hinterließen neben unzähligen Menhiren und Kultstätten sonderbare Rundbauten aus sauber aufgeschichteten Steinen. Diese Turmbauten erinnern stark an die Bauten aus der Nuraghenkultur auf Sardinien. Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert.

Wir erreichen die Ausgrabungsstätte über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern. Entlang vieler Steinmauern gelangen wir immer weiter hinein in das Waldgebiet mit seinen riesigen Steinkugeln. Die Steine sind so groß, dass damals ganze Familien und Stammesverbände unter den gewölbten Decken leben konnten. Sie boten einen idealen Schutz vor den Einflüssen der Witterung. Das Kastell liegt auf einer kleinen Hochebene. Von hier oben aus haben wir einen wunderbaren Ausblick über das Alta Rocca-Gebirge bis nach Zonza.

Nach dem gut eineinhalb Stunden dauernden Rundgang ist es bereits Mittag und wir beschließen es für heute mit Kultur gut sein zu lassen und uns stattdessen mal wieder auf die faule Haut zu legen. Wir peilen dabei Campomoro am Südwestzipfel Korsikas an. Als wir durch das Bergdorf Ste. Lucie-de-Tallano kommen, fallen uns nicht nur die bis zu vierstäckigen, turmartigen Häuser sondern auch die vielen mit Wandererausrüstungen versehenen Spaziergänger auf. Also auch kein unbeschriebener Ort mehr mit seinem feinen Nuss- und Olivenölen. Einblicke in die Produktionsmethoden vermittelt eine Ausstellung in der alten Ölmühle, an der wir vorbei kommen. .

Wir erreichen in einer traumhaften Panoramalage das kleine Granitstädtchen Sartène hoch über dem breiten, fruchtbaren Rizzanese-Tal. Von hier aus genießen wir den einmaligen Blick auf die Bucht von Valinco und Propriano. Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. Die mittelalterliche Altstadt wurde Mitte des 16. Jahrhunderts auf einem Felsvorsprung erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg sollte einst den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. Sartène galt im 19. Jahrhundert als Hochburg des korsischen Banditentums und der Blutrache, der Vendetta, die sich auf Korsika und gerade hier besonders lange hielt.

Wir fahren an liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden vorbei, durch enge Gassen mit allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleinen Restaurants. Auf der Place de La Liberation herrscht geschäftiges Treiben: Hier trifft man sichr in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche.

Wir erreichen Campomoro. Die Zeiten, dass sich niemand mehr hierher verirrt, sind wohl endgültig vorbei, nachdem das Örtchen hinter einem Eukalyptuswäldchen an der Küste in den gängigen Touristenunterlagen beschrieben ist. Ein paar bunte Boote und Windsurfer tummeln sich in der Bucht. Es ist heute wieder ziemlich windig und vielleicht sind auch deswegen nur wenige Urlauber mit uns am schönen Strand. Immer wieder bekommen wir eine Brise Sand ins Gesicht gepustet und die über den Himmel ziehenden Wolken verdunkeln auch desöfteren den Badespaß.Wir entschließen uns deshalb am frühen Nachmittag zur Rückkehr zu unserem Domizil, wo wir abends noch den Grill anwerfen wollen.

In einem kleinen Geschäft in Levie kaufen wir noch einige Kleinigkeiten für teures Geld zum abendlichen Barbeque. Der Vermieter steuert später noch seinen Gartenschlauch bei als er den Geruch aus dem guten Weber-Grill wahrnimmt. Das sei hier in Korsika so vorgeschrieben, weil alles ja noch so trocken sei und Funkenflug schnell zu einem Waldbrand führen kann. Steffi hat wieder einmal Leckeres aus Küche und ich vom Grill ;-) gezaubert. Dazu noch ein leckeres Pietra-Bier und für die Ohren Neue Deutsche Welle aus dem WLAN. Was ist das Leben wieder mal schön!

PS.
Als wir gestern in Levie noch etwas zum Abendessen einkaufen waren, lag da doch diese Katze vor dem Geschäft. Ich streichelte sie ein bischen und sie ließ es sich gerne gefallen. Als ich wegging, stand sie auf und ich sah, dass sie nur 3 Beine hat. Einer der Hinterläufe war wohl mal amputiert worden. Die Katze hatte damit offensichtlich kein Problem.

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11.09.2017

Ein Besuch in Bonifacio an der Südküste


Bonifacio
Bild: Bonifacio

Heute sind wir nach Bonifacio an die Südküste der Insel gefahren. Zunächst sah es wettermäßig eigentlich garnicht so gut aus. "Es fiselte", wie man am Niederrhein sagt. Doch ab halb elf setzte sich dann die Sonne endlich durch und wir entschieden uns zur Abfahrt. Bis zum Col de Bacino war es nicht weit. Auf 809 m Höhe legten wir einen Halt ein, machten einige Fotos von zerschossenen Schildern, vom tollen Himmel und den Felsen, die den hier oben herumliegenden Felsbrocken, die mir manchmal wie Spielsteine einer Welt von Riesen vorkommen.

Nach 58 km haben wir das Ortschild von Bonifacio erreicht. An der bereits einen Kilometer davor wartenden Autoschlange fahren wir einfach vorbei, um zum Hafen zu gelangen. Am 3. September waren die Schulferien der Franzosen doch zu Ende! Was wollen die denn alle hier? Mir kommt es an den Touristentreffpunkten manchmal so vor, als wenn halb Frankreich sich gerade auf seiner Insel befindet. Wollen die denn alle nicht arbeiten um ihr Bruttosozialprodukt zu steigern? Sicherlich sind auch viele französische Rentner unterwegs. Und dann natürlich auch die Weltmeister im Verreisen, Deutsche. Tattoos auf Hals und schwabbelnder Haut sind meistens ein sicherer Hinweis darauf.

Wir parken das Motorrad in der Unterstadt und flanieren zunächst durch das Viertel La Marine. Ein Treppenweg führt uns von der Kirche St-Erasme über die Chapelle St-Roch hinauf zur Zitadelle inmitten der Festungsmauern. Schon Odysseus gefiel die Bucht, über der die Steilfelsen bis zu 80 m aus dem Meer aufragen. Von hier oben aus können wir bis nach Sardinien schauen. Ist schon schön. Und man muss das einfach mal gesehen haben. Wenn nur nicht so viele andere auch diesen Wunsch hätten!

Ich kann mich erinnern, als ich vor 10 Jahren bereits einmal hier war - allerdings im Juni - da war die Stadt bei weitem nicht so überlaufen, eher vollgelaufen, wegen des Regens, den wir damals hatten. Tja, man kann halt nicht alles haben. Dafür haben wir ab dem Mittag wieder heftigen Mistralwind mit oft heftigen Böen zwischendurch, die vieles umfallen lassen oder einfach wegwehen.

Das kleine Zettelchen, das da an unserem Motorrad hängt, ist jedoch noch da, als wir zum Parkplatz zurück kommen: Ein "Knöllchen" wegen Falschparkens. Wir standen auf einer Verkehrsinsel. Dabei hätte der Motorradparkplatz nur wenige m entfernt auf der anderen Straßenseite gelegen. Nun ja, wir waren nicht die einzigen, die so ein Souvenir an ihrem Zweirad vorfanden. Mal schauen, wie teuer der Spaß wird ;-(

Wir fahren anschließend denselben Weg, den wir auf der Hinfahrt benutzt haben zurück ins Inland. Bei den starken Windböen muss ich jedoch höllisch aufpassen, nicht von der Straße geweht zu werden. Auch wird es wieder kühler, als wir ins Landesinnere zurück kehren, denn die Wolken bleiben meist an den Gipfeln hier hängen. An einem Einkaufsmarkt halten wir, um noch einige Lebensmittel einzukaufen. Heute Abend wollen wir wieder grillen und auch einige Bierchen können wir hier für korsische Verhältnisse preisgünstig bekommen.

Wir kaufen uns wieder einige Büchsen des korsichen Pietra-Biers. Die Bierbraukunst auf Korsika schaut nur auf eine kurze Geschichte zurück, denn die Produktion des ersten korsischen Bieres, das Pietra, begann erst im Jahre 1995. Die Besonderheit dieses Bieres beruht auf einem Zusatz von Kastanienmehl vor der Gärung. Diese Idee hat ihren Ursprung darin, dass Maronen auf Korsika immer schon ein klassisches Lebensmittel darstellten und ihr Anbau heute staatlich gefördert wird.

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10.09.2017

Fahrt zum Bavella-Pass


Kuh trifft auf Q am Bavella-Canyon
Bild: Kuh trifft auf Q am Bavella-Canyon

Mist!

Der Tag fängt ja gut an. Habe heute morgen beim aus dem Bett steigen feststellen müssen, dass ich meine noch sauberen Sachen wie T-Shirts, Unterhosen und Socken in der Kommode der vorherigen Unterkunft habe liegen lassen.:hammer: Hatte mich schon gewundert, wie gut der Koffer diesmal zuging. Mal sehen, ob wir auf dem Rückweg nochmal dorthin fahren werden, um die Sachen abzuholen.

Stand gerade eingeseift unter der Dusche, als das Wasser stoppte. Als ich angezogen bin, läuft es wieder. :hammer: Der Hausbesitzer hatte wohl gerade am Hauswassernetz rumgeschraubt.

Mal sehen, was der Tag sonst noch so bringt...
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Am heutigen Sonntag wollen wir uns die nähere Umgebung von Levie einmal mit dem Motorrad anschauen. In der Nacht gab es ein kurzes Gewitter und etwas Regen. Doch als wir vormittags losfahren ist davon nicht mehr viel zu sehen und die Straßen sind wieder trocken. Wir wollen hoch zum Coll de Bavella, lassen uns jedoch schon kurz nach Abfahrt von einem Hinweisschild auf einen Menhir von der Strecke abbringen. Den Menhir finden wir allerdings nicht. Stattdessen endet der Weg vor der alten Dorfkirche in Paccionitoli, so dass wir beschließen, wieder umzukehren und das erste Ziel anzusteuern. Auf der 268 geht es dann auf einer landschaftlich aufregenden Route zum Col de Bavella hinauf. Wir haben hier eine der wildesten Felslandschaften Korsikas vor uns. Kurz vor dem Pass halten wir auf einem Parkplatz, auf dem sich einige Kühe tummeln und von dem aus wir einen sehr schönen Ausblick auf die zerklüfteten Felsspitzen Aiguilles de Bavella haben, die bis auf 1.800 m aus dem Bergmassiv empor ragen.

Auf dem Pass selbst auf 1218 m Höhe ist ziemlich viel los. Viele andere Touristen tummeln sich hier, außerdem ist heute Sonntag und wohl auch deshalb entsprechend viel los. Weiter in Richtung Osten rückt allmählich eine immer dichter erscheinende Regenfront auf uns zu. Ich hatte gestern noch im Fernsehen gesehen, dass die Wettervorhersagen für die östliche Hälfte Korsikas eher Regen und Bewölkung, dagegen für den Westen "nur" Bewölkung gemeldet haben. Wir beschließen deshalb nicht weiter hinunter zur Ostküste zu fahren, sondern stattdessen umzudrehen und Propriano an der Westküste anzusteuern.

Bevor die Touristen kamen, war der Ort zwischen den grünen Hügeln nur ein Fischerdorf. Heute findet sich entlang der lebhaften Uferstraße alles, was Urlauber interesieren könnte. Wir stellen das Motorrad unten am Yachthafen ab, beruhigen unsere Mägen mit ein wenig Fastfood, kaufen in einem Lebensmittelladen (am Sonntag offen!) noch einige Gewürze für das Abendessen und machen dann noch einen kurzen Spaziergang entlang der Hafenstraße bevor wir wieder die Flucht ergreifen. Einfach zu viel los hier.Müssen wir nicht noch mal hin.

Nicht weit oberhalb von Propriano liegt Filitosa, Korsikas wichtigste prähistorische Ausgrabungsstätte. Ein Olivenbauer hatte 1946 die vier mit Schwertern bewaffneten Menhirstaturen, mit dem Gesicht zur Erde gewandt auf seinem Grundstück entdeckt. Augen, Mund und Nase waren gut zu erkennen und auch die im Stein angedeuteten Gewänder waren trotz der jahrtausendelangen Verwitterung noch gut erhalten. Daraufhin wurde ein ganzes Dorf mit Kultmonumenten und Menhiren freigelegt. Unser Fazit: Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!

Als wir abends wieder zurück sind in unserer Unterkunft sind wieder einmal 200 km mehr auf dem Tacho. Hatten wir eigentlich garnicht geplant.

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Reise-Blitzlichter

aus:
Reisen/wintertreffen_grieth07/
 
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