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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 504 vom 28.05.2025Tag 12 - Bei Coskun und Ayten in ManavgatBild: nach 3.602 Kilometern endlich bei den beiden angekommen
Karte: die Fahrstrecke Gegen halb neun startete ich heute morgen meine vorläufig für die nächsten Tage letzte Tour. Gut 140 Kilometer waren es jetzt nur noch bis Manavgat, wo ich Coskun und Ayten mit ihren beiden Söhnen besuchen wollte. Das erste Stück hinter Korkuteli in Richtung Antalya war dann auch noch ganz schön und flüssig zu fahren. Es ging jetzt aus den Bergen hinunter an die Küste und die Temperatur stieg dann auch merklich an, je näher ich meinem Ziel kam. Doch so schnell ging das dann ab Antalya doch nicht voran. Viele Staus hier, verursacht durch Ampeln, sich verengenden Fahrbahnen und Baustellen. Bis etwa 10 Kilometer hinter Antalya ging das so - und das bei wieder 30° C, anstrengend! Mit fast einer Stunde Verspätung kam ich dann doch irgendwann am Nerton Hotel in Manavgat an, wo Coskun seit vielen Jahren als Fotograf arbeitet. Die Wiedersehensfreude war groß und es gab viel zu erzählen, bis wir am Nachmittag zu seinem Zuhause fuhren. Hier gab es dann natürlich auch ein großes Wiedersehens-Hallo mit dem Rest der Familie.
Bild: 3.602 km sind jetzt seit dem Start mehr auf dem Tacho. Bei einem leckeren Mittagessen gab es viel zu erzählen und das neueste zu berichten. Am frühen Abend sind Coskun und ich dann wieder zu dem Hotel in Side gefahren, wo er arbeitet. Während er mit Gästen die verabredeten Sonnenuntergangsbilder am Strand schoss, lief ich entlang der schönen Strandpromenade hinein in den Ferienort und erkundete die antiken Sehenswürdigkeiten.
Bild: zu Fuß unterwegs durch das antike Side Wo heute gerade im Sommer Urlauber ins warme Wasser der Türkischen Riviera gehen, um zu baden, lebten schon in der Antike Menschen. Griechen und Römer ließen sich unter anderem hier nieder und die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Mit dem Ende der Römerherrschaft setzte jedoch der Untergang ein: Der Hafen versandete und ein Brand im 9. sowie Erdbeben im 12. Jh n. Chr. waren nur einige von mehreren Gründen, dass die Stadt verlassen wurde und erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder besiedelt werden sollte.
Bild: Man kann das antike Side natürlich auch ganz bequem erkunden. In den 1940er-Jahren fanden die ersten Ausgrabungen statt und dreißig Jahre später entdeckten Urlauber die schönen Strände beiderseits der auf einer Halbinsel gelegenen alten Stadt.
Bild: in Sides Altstadt mit seinen zahlreichen Restaurants, Cafés und Souvenirläden Heute besteht Side quasi aus zwei Teilen: Auf der einen Seite die Altstadt mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Souvenirläden sowie die mittendrin stehenden und dahinter anschließenden antiken Sehenswürdigkeiten, auf der anderen Seite die modernen Hotels mit entsprechender touristischer Infraktur westlich und östlich des historischen Zentrums. Das Gros der insbesondere für einen Pauschalurlaub anreisenden Urlauber machen Deutsche, Skandinavier und Russen aus.
Bild: Eine Statue von Kemal Atatürk in der Altstadt von Side Bis heute ist Atatürk der prägendste Politiker der Türkei. Seine radikalen und kompromiss-losen Reformen haben das Land früh an den Westen heran geführt und in enormem Tempo modernisiert. Eine homogene türkische Nation sollte auf diesem Weg gebildet werden, Leidtragende waren ethnische Minderheiten und alle diejenigen, die das Tempo der Veränderungen nicht bewältigen konnten. Einen unverkrampften wissenschaftlichen Diskurs über Leben und Wirken des Staatsgründers gibt es in der Türkei bis heute nicht. Side ist ein Urlaubsziel, das sowohl Sonnenhungrigen als auch Geschichtsinteressierten etwas zu bieten hat. Dank der flachen Einstiege an den Stränden fühlen sich zudem die Kinder wohl und die vielen Wassersportangebote und Ausflugsmöglichkeiten sorgen für willkommene Abwechslung.
Bild: Hier begegnete mir heute schon wieder eine Schildkröte. Side Beach schließt östlich an die Altstadt an und grenzt im Westen an den Kumköy Beach. Über seine volle Länge verfügt er über eine begrünte Promenade, die zum Flanieren einlädt. Hinter der Promenade liegen öffentliche Restaurants und es haben sich Wassersportanbieter und Geschäfte mit Strandbedarf angesiedelt. Ich setzte mich hier in eine Strandbar und genoss bei einem kühlen Bier den schönen Sonnenuntergang.
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