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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


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    Ein Blick in mein Reise-Tagebuch

    Wie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden.

    Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze.

    Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern!

    Eintrag 558 vom 12.09.2025

    Tag 13 – Von Waterford nach Dublin (220 km)

    Ein Beobachtungs- und Fluchtturm am Wegrand

    Bild: Ein Beobachtungs- und Fluchtturm am Wegrand

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    Der letzte echte Fahrtag unserer Irlandtour führte uns von der Südküste quer durchs Land bis in die Hauptstadt – eine Strecke, die abwechslungsreicher kaum hätte sein können. Schon früh am Morgen rollten wir aus Waterford hinaus, das Wetter zeigte sich typisch irisch: milchige Wolken, dazwischen immer wieder Sonnenstrahlen, die die Landschaft in weiches Licht tauchten.

    Zunächst ging es über die N25 nach New Ross, vorbei an grünen Weiden, auf denen Schafe und Kühe nebeneinander grasten. Die Straße war gut ausgebaut, doch immer wieder durchzogen Traktoren und Lastwagen unseren Weg, die das Tempo bremsten – eine letzte Erinnerung daran, dass das Leben hier auf dem Land gemächlicher verläuft.

    Schafe am Wegrand

    Bild: immer wieder Schafe am Wegrand

    Hinter Enniscorthy führte uns die Route auf die N80 Richtung Carlow. Links und rechts der Straße reihten sich Hecken und Steinmauern, während die Landschaft zunehmend hügeliger wurde. Auf der N81 Richtung Blessington begann die Strecke dann richtig Fahrt aufzunehmen: sanfte Kurven, längere Geraden, und immer wieder kleine Dörfer mit bunten Häusern und einladenden Pubs.

    Ein besonderes Highlight war der Abzweig nach Hollywood.

    Bild: Ein besonderes Highlight war der Abzweig nach Hollywood.

     

     

    Wie in Kalifornien prangen tatsächlich weiße Lettern am Hang – ein sympathischer Gruß des irischen Namensvetters. Von hier folgten wir den braunen Schildern zum „Wicklow Gap“. Die Straße wurde schmaler, die Vegetation lichter, bis wir schließlich in einer kargen Berglandschaft ankamen. Heidekraut blühte in kräftigem Violett, dazwischen glitzerten kleine Bäche, die sich über moorige Hochebenen schlängelten. Auf dem Pass selbst wehte ein frischer Wind, der die Wolken jagte und uns einen weiten Blick in die Täler schenkte.

    Kurz darauf erreichten wir Glendalough, das „Tal der zwei Seen“. Tief eingeschnitten in die Wicklow Mountains liegt es zwischen steilen Hängen, am Grund spiegelte sich der dunkle See im Sonnenlicht. Ein Ort voller Ruhe, aber auch voller Geschichte – die alten Klosterruinen erzählen von irischer Spiritualität und Einsamkeit.

    Als letzte fahrerische Herausforderung führte uns die schmale R115 hinauf zum Sally Gap. Die Straße wand sich durch einsame Hochmoore, Schafe standen direkt am Wegesrand, scheinbar unbeeindruckt von unseren Motorrädern. Oben am Pass, wo sich die Straßen R115 und R759 kreuzen, wehte ein kräftiger Wind – ein würdiger Abschied aus Irlands Bergwelt, bevor die Straßen uns hinab nach Dublin führten.

    Wasserfall

    Bild: zum Abschied aus Irlands Bergwelt nochmals ein Wasserfall

     

     

    Im Stadtteil Sandymount fanden wir schließlich unser Hotel. Ruhig gelegen, nahe der Küste und mit Blick Richtung Hafen, war es der ideale Endpunkt unserer Tour. Hier, am Rand der lebendigen Hauptstadt, konnten wir die Eindrücke der letzten Tage nachklingen lassen – das Spiel von Wolken und Licht in den Bergen, die Stille der Täler, die weiten Blicke von den Pässen. Ein letztes Mal fühlte es sich an, als hätte Irland uns seine ganze Vielfalt geschenkt, bevor wir morgen die Fähre zurück aufs Festland nehmen.

    Ein Tag voller Abschiedsstimmung – und zugleich der perfekte Schlusspunkt für eine unvergessliche Reise über die Grüne Insel.

    Epilog – Abschied von der Grünen Insel

    Hinter uns liegen fast zwei Wochen voller Eindrücke, Begegnungen und Landschaften, die unterschiedlicher kaum hätten sein können. Von den rauen Küsten im Norden über die sanften grünen Hügel im Landesinneren bis zu den wilden Pässen der Wicklow Mountains hat uns Irland seine ganze Vielfalt gezeigt.

    Wir haben auf unseren Motorrädern endlose Küstenstraßen unter den Rädern gespürt, sind über schmale Landwege gefahren, auf denen uns Schafe den Vorrang nahmen, und haben immer wieder innegehalten, um die wechselnden Wolkenbilder über Meer und Bergen zu bestaunen. Das Wetter zeigte sich so launisch wie charmant – Regen, Sonne, Wind und Nebel wechselten oft im Minutentakt, als wollte uns Irland beweisen, dass jede Stimmung hier ihren eigenen Zauber hat.

    Neben der Landschaft bleiben auch die Begegnungen in Erinnerung: freundliche Menschen in kleinen Pubs, die uns mit Geschichten und einem herzlichen Lächeln empfingen; spontane Gespräche an Tankstellen oder am Straßenrand; und nicht zuletzt Andreas, unser Guide, der uns sicher, umsichtig und mit viel Wissen durch diese Reise geführt hat. Seine ruhige Art und seine Begeisterung für Irland haben die Tour zu etwas Besonderem gemacht.

    für Andreas

    Bild: für Andreas

     

     

    Nun endet unsere Fahrt in Dublin, der lebendigen Hauptstadt – ein Kontrast zu den stillen Tälern und einsamen Pässen der letzten Tage. Doch während wir morgen die Fähre zurück aufs Festland nehmen, wissen wir: Ein Stück Irland nehmen wir mit, in unseren Erinnerungen, in unseren Bildern und vielleicht auch im Herzen.

    Eine Reise, die uns noch lange begleiten wird – auf den Straßen des Alltags genauso wie in den Geschichten, die wir weitergeben.


     

    Seite 558/579
    Tagebuch-Inhalt

     

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