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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 534 vom 25.07.2025Tag 6 – Rundtour über die Nockalmstraße (202 km)Bild: Auch Kühe fühlen sich hier wohl
Trotz einer eher düsteren Wetterprognose starte ich heute gegen 9 Uhr zu einer Tour, auf die ich mich besonders gefreut habe: die Nockalmstraße steht auf dem Programm! Steffi entscheidet sich wieder für eine Wanderung – wieder an den Millstätter See –, während ich alleine losziehe. Die ersten Kilometer von Seeboden über Kremsbrücke bis Innerkrems verlaufen unspektakulär, aber vielversprechend: Die Straße ist trocken, die Sonne zeigt sich stellenweise, und mit jedem Kilometer steigt meine Vorfreude.
Karte: Blick auf die Nockalmstraße Kurz nach Innerkrems beginnt dann die eigentliche Nockalmstraße – eine der schönsten und abwechslungsreichsten Panoramastraßen der Alpen. Auf rund 34 Kilometern windet sich die perfekt ausgebaute Straße durch den Biosphärenpark Nockberge. Über 52 Kehren führt sie durch eine sanfte, fast hügelartige Hochgebirgslandschaft – ganz anders als die schroffen Gipfel der Zentralalpen. Die Kuppen der Nockberge sind grün, rund, uralt – ein geologisches Unikum aus der Zeit der Dinosaurier. Die Strecke schlängelt sich zwischen Innerkrems und Ebene Reichenau durch eine herrlich unberührte Natur. Immer wieder eröffnen sich traumhafte Ausblicke ins Kärntner Bergland. Zwei Passhöhen sorgen für Höhepunkte im wörtlichen Sinn: die Schiestlscharte (2.024 m) und die Eisentalhöhe (2.042 m) – dort gibt es jeweils großzügige Parkplätze, Aussichtsplattformen und kleine Hütten mit regionaler Küche.
Bild: auf der Schiestlscharte Am Weg liegen auch mehrere Themenstationen wie das Biosphärenpark-Zentrum, die Glockenhütte, das Karlbad (ein historisches Bauernbad), und zahlreiche Almen, die zum Rasten einladen. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Vegetation – von dichten Zirbenwäldern bis zu hochalpinen Matten mit seltenen Pflanzen. Die 18 Euro Maut sind also gut investiert – sowohl für Naturfans als auch für Motorradbegeisterte. Ich bin früh dran – in meiner Fahrtrichtung ist so gut wie kein Verkehr. Auf der Gegenspur kommen mir einige größere Motorradgruppen entgegen. Wieder einmal alles richtig gemacht mit dem Timing! Ein Highlight unterwegs ist der kurze Stopp am Peitlergstammtisch – einem urigen Rastplatz mit Rundumblick, Holzskulpturen und einer Panoramatafel. Der Platz ist benannt nach einem verdienten Ranger des Biosphärenparks und hat sich zum kleinen inoffiziellen Treffpunkt für Motorradfahrer entwickelt. Ich komme hier mit einem anderen Biker ins Gespräch, wir tauschen ein paar Worte über Maschinen und Strecken – und er macht freundlicherweise ein Foto von mir mit dem großartigen Panorama im Hintergrund.
Bild: auf der Turracher Höhe
Da das Wetter weiterhin freundlich bleibt, fahre ich zügig weiter – über die Turracher Höhe, dann hinunter nach Stadl an der Mur, über kleine Neben-straßen durch Kleinglödnitz, vorbei an Patergassen, und schließlich über Millstatt zurück nach Seeboden. Am frühen Nachmittag zieht es sich dann doch wieder zu, und dunkle Wolken bringen die angekündigten Regenschauer. Glücklicherweise sind es nur noch etwa 30 km bis zur Unterkunft. Steffi und ich treffen fast zeitgleich wieder in der Ferienwohnung ein – sie etwas durchnässt, aber glücklich nach einer ausgedehnten Wanderung am See. Und das Beste: Sie hat Kuchen mitgebracht! Also gibt’s erst mal Kaffee und süße Stärkung, während wir unsere Erlebnisse des Tages austauschen. Zwei verschiedene Touren, aber beide auf ihre Art wunderschön. 👉 Zur interaktiven Streckenkarte auf nockalmstrasse.at
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