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Donnerstag, 04. März 2021 -- 4 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Sommerurlaub in Corona-Zeiten
Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018 - 21 Tage, 10 Länder, 5.760 km

noch einige Gebraucht-Teile...
... abzugeben

  Von 07:07 - 18:22 Uhr scheint heute die Sonne.
 

Guten Morgen! Ja, Mitternacht ist schon vorbei!

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

Übrigens, falls ihr es noch nicht wusstet:
In Deutschland wurde der erste Fall einer Corona-Infektion am 27. Januar 2020 gemeldet. Heute ist also der 402. Corona-Tag. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte am Montag (1.2.2021) nach dem 1. Impfgipfel das Ziel, allen Bundesbürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen. Bis dahin sind es noch 201 Tage. Dann sollte auch das Reisen wieder problemloser werden. Ich gehe mal davon aus, dass ein Überschreiten der Landesgrenzen trotz gegenteiliger Beteuerungen unserer Politiker zukünftig nur noch mit einem Impfpass möglich sein wird, sofern man nicht erst einmal in Quarantäne gehen will. Wir werden sehen...

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10.10.2017


Vom hindernisreichen Weg nach Kroatien


Straßensperre in Montenegro
Bild: Straßensperre in Montenegro

Der nette Hotelangestellte steckte mir noch schnell ein Faltblatt vom Hotel zu bevor ich heute morgen losfuhr, zunächst in den Ort hinein, der zur Zeit eine riesige Baustelle ist, weil die Bürgersteige neu angelegt werden. Meine letzten LEK wollte ich an den Mann bringen und kaufte dafür etwas landestypischen Wein und den Rest investierte ich in Benzin. 20 km später stand ich dann vor der albanisch-montenegrinischen Grenze.

Da ich bis auf zehn Euro ziemlich blank war, suchte ich in Podgorica zunächst eine Bank auf, um wieder etwas Bargeld dabei zu haben. Danach ging es auf der 18 durch das Tal des Zeta bis Niksic. An einer Tankstelle hielt ich kurz an, um mir den Pullover wieder auszuziehen und um einige Süßigkeiten einzukaufen. Es war zwar erst elf, doch die Temperatur war merklich angestiegen.

Ich folgte dann der 8 in Richtung Westen. Ziel: Trebinje, von wo aus ich die kroatische Küste bei Dubrovnik erreichen wollte. Auf der linken Seite kam ich an einem größeren Seen-Gebiet vorbei. Eine idyllische Kulisse, vom Tourismus noch nicht entdeckt. Bis zum Grenzübergang nach Bosnien-Herzegowina vor Trebinje war es nicht mehr weit, als ich plötzlich die vor mir wartende Autoschlange sah. Ganz weit vorn stand ein Krankenwagen mit blinkendem Blaulicht. Oh Gott, denke ich noch, da ist bestimmt ein schlimmer Unfall passiert und warte zunächt hinter den anderen Fahrzeugen. Irgendwann wird es mir jedoch langweilig und ich fahre an der Autoschlange vorbei bis nach vorne zum Krankenwagen, um zu sehen, ob ich vielleicht mit meinem einspurigen Fahrzeug am Geschehen vorbei fahren kann. Ja, und dann erfahre ich auf Nachfrage, dass hier garkeinn Unfall stattgefunden hat, sondern die Straße einfach mit einem quergestellten Baufahrzeug gesperrt wurde, weil dahinter Straßenbauarbeiten im Gang seien. (Der Krankenwagen konnte also auch nicht durch.) Ja, wie lange die Arbeiten denn wohl dauern würden? Gegen drei wäre man wohl soweit, dass man wieder durchfahren könne! Dabei war es gerade 12 Uhr mittags!

Die 30 km bis Niksic wollte ich aber nicht wieder zurückfahren, um von hier aus eine andere Richtung einzuschlagen. Warten, wie alle anderen wollte ich aber auch nicht. Ich inspizierte das Gelände. Also an dem Baufahrzeug, vor dem ich mit meinem Motorrad gerade stand, wäre ich ja vorbei gekommen. Doch nachdem ich einige hundert Meter in die Baustelle hinein gewandert war, musste ich leider feststellen, dass ich auf der anderen Seite auf keinen Fall durchkommen konnte, weil dort ein Bagger mit herungergelassenem Greifer die Fahrbahn wirklich hermetisch abgeschlossen hatte. Auch ein Unterfahren des Greifarms wäre nicht möglich gewesen.

Ich beschloss, also doch wieder in Richtung Niksic zurück zu fahren. Drei Stunden hier untätig herumstehen wie alle anderen wollte ich nicht. Ich kehrte um und hatte wieder einmal Glück. Keine zwei Kilometer später sah ich auf der linken Seite zufällig ein Hinweisschild nach Rijecani. Von hier aus wollte ich versuchen, in einem Bogen den etwas weiter nördlich gelegenen kleinen Grenzübergang bei Bileca zu erreichen. Ob das aber auf diesen kleinen Straßen so einfach sein würde? Da war ich mir nicht so sicher. Die Richtung stimmte aber laut Navigationsgerät. Auch wenn die Wege oft nicht wirklich den Eindruck machten, dass sie zu meinem Ziel führen würden. An einigen Stellen waren sie manchmal so stark zugewachsen, dass nur einspuriges Durchkommen möglich war.

So kam ich auch durch den Ort Velimlje, ein Ort fast vergessen von der Welt. Ich bog versehentlich auf den Marktplatz hin ab, musste aber schnelle feststellen, dass hier kein Weiterkommen war und ich wohl die andere Richtung durch den Ort einschlagen sollte. Vorsichtshalber wollte ich einen der Männer mal fragen, die hier im Schatten einer Veranda vor einem Haus saßen. Ja, ich müsse den anderen Abzweig nehmen, dann sei ich richtig unterwegs nach Petrovici. Von hier aus ginge es dann zur Grenze. Ob ich denn nicht für ein Foto mal ein paar Kinder hinter mir Platz nehmen lassen könnte? Aber klar doch! Sechs oder sieben Kinder saßen dann nacheinander hinter mir auf dem Beifahrersitz. Es hat einen Heidenspaß gemacht, sich jedesmal fotografieren zu lassen. Hier hat tatsächlich schon fast jedes Kind ein Smartphone. Ist mir übrigens auch schon in Albanien aufgefallen.

Tatsächlich bin ich dann gegen halb drei an dem kleinen Grenzübergang bei Bileca angekommen. Der Übertritt von Montenegro aus nach Bosnien-Herzegowina ging relativ zügig. Was mir sofort auf BIH-Seite auffiel waren die hohen Benzinpreise. 1,96 EUR für Superbenzin. Wer kann sich da noch Autofahren leisten in diesem doch eher armen Land? Ich fuhr dann auf der landschaftlich sehr schönen Strecke Dabarsko polje immer in nordwestliche Richtung, Richtung Mostar. Einige Kilometer vorher ging die Strecke dann nach links ab in Richtung Metkovic, wo sich der Grenzübergang nach Kroatien befindet.

Entlang der kroatischen Küstenstraße erreichte ich gut 300 km nach meiner Abfahrt heute morgen Zaostrog. Ein idyllisches Örtchen, langgestreckt an einem schönen Kiesstrand liegend. Ich fand eine perfekt und schön eingerichtete Wohnung direkt am Ufer. Es sind nur noch wenige Touristen hier und ich genieße die Ruhe und das Plätschern des Wassers vor meinem Fenster.

Hier einige Eindrücke des Tages - Eintrag kommentieren
 

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Weisheit des Tages

Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verwischt, wenn man sie nicht beständig erneuert.
aus Afrika