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Abfahrt-Wissel.de
Donnerstag, 13. Mai 2021 -- 6 Besucher online

 
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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51° 46' 18" nördl. B.
    06° 17' 14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


    Von 05:48 - 21:10 Uhr scheint heute die Sonne.
     

    Wie findest Du unsere Homepage?

     

     

    Guten Morgen! So früh schon aktiv?

    Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

    Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

    Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

    Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

    Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

    Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
    Reinhold.

    PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

    Übrigens, falls ihr es noch nicht wusstet:
    In Deutschland wurde der erste Fall einer Corona-Infektion am 27. Januar 2020 gemeldet. Heute ist also der 472. Corona-Tag. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte am Montag (1.2.2021) nach dem 1. Impfgipfel das Ziel, allen Bundesbürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen. Bis dahin sind es noch 131 Tage. Dann sollte auch das Reisen wieder problemloser werden. Wir werden sehen...

    Mein Coronameter:

    Corona-Tage

    Was gibt's Neues?

    26.09.2017


    Ein ganz schwarzer Tag...


    .... war das. Es fing ja gestern Abend schon an mit den schlechten Vorzeichen. Die ganze Nacht über hatte es stark gestürmt, gedonnert und geblitzt.Wirklich die ganze Nacht!. Als wenn sich das Gewitter die ganze Zeit in der Bucht vor dem Hotel austobte. Nach dem Aufstehen regnete es immer noch und ich musste vor der Abfahrt bereits die Regensachen überziehen. Bin dann aber erst einmal zum Frühstücken in eine Bar gafahren im Ort. Überbackener Toast, ein paar Gurken- und Tomatenscheiben dazu, das sollte fürs erste wohl reichen. Den Kaffee nicht zu vergessen! Dann ging es wieder hinaus in den Regen. Zunächst nach Kavala, wo mir der Aquadukt mitten durch die Stadt und natürlich die Festungsanlage auf dem Berg sofort auffiel. Wollte mich hier aber bei dem Wetter nicht lange aufhalten und freute mich auf das Wiedersehen mit der Türkei. Ein gutes Stück vor Alexandropoulis ging es dann los. Unglaublich, was da in kürzester Zeit an Wassermengen auf einmal vom Himmel runter kam. Es blitzte und donnerte unaufhörlich um mich herum und ich dachte nur, dass wenn ich vom Blitz getroffen würde, davon bestimmt nichts mehr merken würde. Eine gefühlte Stunde ging es bei sinkender Geschwindigkeit immer in Richtung türkischer Grenze. Als ich Alexandropulis dann hinter mir hatte war ich nass bis auf die Haut. Eine der schlimmsten Regenfahrten, die ich jemals mit dem Motorrad gemacht habe. Und dann kam auf einmal die Sonne wieder hervor und die Termperatur stieg im Nu auf 24° C. Ich merkte förmlich, wie das Wasser aus der Hose weniger wurde.

    Dann hatte ich die Grenze endlich erreicht. Die LKW-Fahrer standen schon 2 km zuvor in einer Schlange und mussten Geduld üben. Ausreise kein Problem. Erstes Häuschen auf türkischer Seite auch keines. Weiterfahrt zum nächsten Schalter. Kam mir schon irgendwie komisch vor, wie da der Grenzbeamte ständig 1989 fragte bzgl. des Baujahrs meiner Maschine. Nein! 2009. Er schickte mich weiter zum letzten Schalter. Ich solle mal mein Kennzeichen zeigen. Und dann zeigte mir der Beamte, was auf dem Fahrzeugschein steht! In dem Moment war ich vollkommen sprachlos und hätte heulen können Ich hatte ihm die Papiere meiner 2-Ventil-GS gegeben, die ein ähnlich lautendes Kennzeichen hat wie meine 4-Ventil-GS, mit der ich jetzt hier stand. Ich konnte es einfach nicht fassen und kramte noch einmal in meinen Taschen. Doch ich hatte keine anderen Papiere dabei. Blödheit hat jetzt einen Namen. Das beste ist: Diese Unterlagen hatte ich bereits an anderen Grenzübergängen vorlegen müssen und war damit problemlos durchgefahren. Jedenfalls durfte ich nach einer 2stündigen Erklär- und Versuchsaktion mit Sack und Pack wieder nach Griechenland einreisen. Die Beamten waren alle sehr freundlich zu mir, doch ich verstehe, dass sie einfach keine andere Wahl hatten. Ich bin so traurig, dass ich Coskun und seine Familie in diesem Jahr nicht sehen darf..

    Morgen schlage ich also wieder den Heimweg ein. Bin mal gespannt, ob es wegen der fehlenden KFZ-Papiere noch weiteren Ärger geben wird. Meine aktuellen Vermieter haben mir heute Abend liebenswerterweise noch meine online abgelegten KFZ-Papiere ausgedruckt. Mit ein bisschen Glück komme ich damit ja wieder heim. Momentan bin ich echt total niedergeschlagen, dass mir sowas passieren konnte. Nennt mich ruhig Depp! Ich hoffe nur, dass das Wetter jetzt wieder mitspielt. Ich möchte mir ja gerne noch einmal Albanien etwas genauer anschauen, bevor es über Montenegro und Kroatien wieder heimgeht.

    Hier einige Eindrücke des Tages - Eintrag kommentieren

    1) von wieser gerald aus mureck am 26.09.2017 um 21:37:

    hallo reinhold!
    nicht nur für dich heute ein schwarzer tag!
    bei romanas maschiene ist heute auf dem weg richtung koman das federbein auseinander gebrochen!
    haben die maschiene mit super netten jungs mit einem
    pritschenwagen nach shkodra gebracht.sind jetzt in einem lustigen kleinen hotell" mit netten vermieter !
    würde an deiner stelle albanien richtig erkunden!
    morgen sehen wier weiter.
    grüsse von den 2V ohne navi!

     

    25.09.2017


    Schlechtwetterphase



    Bild: Löwen-Monument am Strymon-Fluss in Griechenland

    Nun, die Entscheidung, wie ich heute weiterfahren will wurde mir vom Wetter abgenommen. Die ganze Nacht schon hatte es geregnet und dicke dunkle Wolken hingen über den Berggipfeln als ich mir morgens beim Frühstück die Kulisse anschaute. Dann lasse ich halt den Abstecher zum unteren Küstenabschnitt Albaniens aus. Vielleicht ist das Wetter ja auf der Rücktour aus der Türkei besser, so dass ich noch einmal hier in Albanien einen Versuch wagen kann, die ursprünglich geplante Tour durch die Berge umzusetzen. Man wird sehen.

    Ich bin also schnurstracks auf der 4 zur Grenze gefahren, habe noch einmal die letzten Leks in Benzin umgetauscht, und schon war ich auf der griechischen Seite unterwegs durch das nordgriechische Bergland. Grober Kurs Nord-Ost. Bis Neapoli bin ich auf kaum befahrenen fast perfekten Straßen entlang der Bergmassive gefahren und habe dabei fast 1.300 m Höhe erreicht. Schwerverkehr gab es hier so gut wie garnicht. Nur selten überholte mich mal ein Fahrzeug oder traf ich auf ein entgegenkommendes. Die breite Straße barg keine Fallen und nur einmal muste ich ein kurzes unbefestigtes Stück überbrücken. Eine wirklich empfehlenswerte Route.Auch wenn die Wolken sich heute einfach nicht verziehen wollten, hat die Tour Spaß gemacht.

    Ursprünglich wollte ich Thessaloniki weiter nördlich in höheren Regionen umfahren. Wegen der Wetterlage entschied ich mich jedoch für die Tour durch das flache Umland Thessalonikis und wählte hierfür ausnahmeweise einmal die Autobahn . So konnte ich heute auch gut Strecke machen.
    Einen ersten Stopp legte ich gegen Mittag an der Schlucht von Aoos ein, wo ein schöner Wasserfall hinunterstürzt und auch eine sehr alte Steinbrücke, ähnlich der Brücke von Mostar in BIH steht. Hier in Griechenland stehen die Zeiger der Uhr bereits eine Stunde weiter. Nach der Pause ging es dann eine lange Zeit immer entlang eines ausgetrockneten breiten Flussbetts des Aoos. Kaum vorstellbar, wie es hier im Frühjahr aussehen muss, wenn der Fluss wieder Wasser führt.

    Am späten Nachmittag kann ich endlich die Regenjacke wieder ausziehen. Hinter Asprovolta habe ich wieder die Mittelmeerküste erreicht und die Termperaturanzeige hat zwischendurch auch schon mal wieder 28° C angezeigt. Als ich so die Küstenstraße in Richtung Kavala entlang brause, sehe ich plötzlich auf der linken Seite auf einem Steinpodest einen riesigen Steinlöwen stehen. Das muss ich nochmal genauer erforschen, warum der hier steht. Natürlich habe ich auch einige Fotos davon gemacht. Noch vor Kavala werde ich dann beim 3. Versuch, eine Unterkunft zu finden, fündig. Hier in Griechenland zahlt man mittlwerweile mehr als in Italien für ein Bett mit Dach über dem Kopf. Und so bin ich dann heute in Nea Peramos, kurz vor Kavala gelandet. Touristisch gut erschlossen. Doch ich war nach gut 500 km heute ziemlich geschafft.

    Zum Glück scheint die Schlechtwetterphase auch schon wieder vorbei zu sein. Morgen Abend hoffe ich, endlich die Türkei erreicht zu haben.

    PS.: Es ist jetzt gerade mächtig am stürmen da draußen. Hoffentlich kriegt das Motorrad nichts ab.

    Hier einige Eindrücke des Tages - Eintrag kommentieren
     
    von wieser gerald aus mureck am 26.09.2017 21:37:

    hallo reinhold!
    nicht nur für dich heute ein schwarzer tag!
    bei romanas maschiene ist heute auf dem weg richtung koman das federbein auseinander gebrochen!
    haben die maschiene mit super netten jungs mit einem
    pritschenwagen nach shkodra gebracht.sind jetzt in einem lustigen kleinen hotell" mit netten vermieter !
    würde an deiner stelle albanien richtig erkunden!
    morgen sehen wier weiter.
    grüsse von den 2V ohne navi!

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