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Montag, 08. März 2021 -- 5 Besucher online

 


 
Wissel:
Geographische Lage:
51° 46' 18" nördl. B.
06° 17' 14" östl. L.
Einwohner: 2049
Fläche: 994 Hektar
Postleitzahl: 47546
Kennzeichen: KLE
Vorwahl: 02824

Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


Deine Geschichte
Erzähle uns deine Motorrad-Geschichte!

Sommerurlaub in Corona-Zeiten
Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018 - 21 Tage, 10 Länder, 5.760 km

noch einige Gebraucht-Teile...
... abzugeben

  Von 06:59 - 18:28 Uhr scheint heute die Sonne.
 

Guten Morgen! So früh schon auf? oder spät dran?

Wenn das Motorrad und Reisen Deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Cafés oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt´s leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Beteiligte wird´s nicht stören!

Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
Reinhold.

PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

Übrigens, falls ihr es noch nicht wusstet:
In Deutschland wurde der erste Fall einer Corona-Infektion am 27. Januar 2020 gemeldet. Heute ist also der 406. Corona-Tag. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte am Montag (1.2.2021) nach dem 1. Impfgipfel das Ziel, allen Bundesbürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen. Bis dahin sind es noch 197 Tage. Dann sollte auch das Reisen wieder problemloser werden. Ich gehe mal davon aus, dass ein Überschreiten der Landesgrenzen trotz gegenteiliger Beteuerungen unserer Politiker zukünftig nur noch mit einem Impfpass möglich sein wird, sofern man nicht erst einmal in Quarantäne gehen will. Wir werden sehen...

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01.09.2017


Überfahrt nach Korsika


Abfahrt im Hafen von Livorno
Bild: Abfahrt nach Bastia/Korsika, hier noch im Hafen von Livorno

Als wir um acht Uhr morgens aufstanden war es draußen noch feucht. Doch die Feuchtigkeit im Boden sollte sich nicht lange halten mit aufsteigender Sonne. Mit dem Verpacken der Gepäckrolle, die Steffi mitgebracht hatte, taten wir uns heute etwas leichter, nachdem wir sie zuvor mit Gurtbändern zu einer dünneren und festeren Rolle verzurrt hatten, die sich jetzt besser als noch gestern am Flughafen auf dem schmalen Gepäckträger der GS befestigen ließ.

Der Weg nach Livorno war leicht zu finden. Bis zum Fährhafen sollten es nur 25 km sein. Über eine gut ausgebaute Landstraße führte uns der Weg als mir ein Kleinbus entgegen kam, der aus für mich zunächst unerfindlichen Grüßen am rechten Straßenrand anhielt. Und dann sah ich sie auch schon, die Schildkröte auf meiner Spur. Gut 20 cm groß wird sie wohl gewesen sein. Vermutlich hat der Kleinbusfahrer wegen ihr angehalten.

Der Hafen von Livorno wirkte heute für uns beide vollkommen fremd, obwohl wir von hier aus bereits schon einmal vor einigen Jahren nach Sardinien aufgebrochen waren. Schnell war das Fährbüro gefunden, doch es war erst zehn und wir hatten noch viel Zeit bis zum Auslaufen der Fähre um zwei. Das Motorrad stellten wir am Fährbüro ab. Nun noch schnell die Schuhe gegen Sandalen gewechselt und es konnte zu Fuß hinein gehen in den Altstadtbereich, der nur wenige Fußminuten entfernt ist. Es gibt einige ganz nette alte Gebäude im Klein-Venedig des Ortes, doch nach einigem Herumlaufen haben wir uns schnell entschlossen im Schatten vor einer Bar erst mal einen Kaffee zu bestellen. Hier konnten wir uns auch mit dick belegten Panini für die gut 4stündige Überfahrt nach Korsika eindecken.

Ab 12.15 öffnete die Schranke zum Fähranleger, doch wir waren nicht die ersten, als wir uns einreihten in die Schlange der bereits in der Sonne Wartenden. Die Motorradfahrer durften als erste bis auf das oberste Deck hinauf fahren, wodurch wir auch den Vorteil hatten, noch Liegen zu bekommen, auf denen wir es uns auf Deck gemütlich machen konnten. Die Lebensmittelpreise an Deck sind wirklich nicht von schlechten Eltern. Für ein 0,33er Ichnuza-Bier knöpfte man uns über 4 EUR ab!

Gegen halb sieben schließlich hatten wir den Hafen von Bastia auf Korsika endlich erreicht. Bis zum Ferienhaus bei Ochiatana sind es von hier aus noch 95 km. Wir riefen die Vermieterin an und meldeten unsere Ankunft auf Korsika und dass wir uns gegen 21 Uhr im benachbarten Belgardo treffen könnten zwecks gemeinsamer Anfahrt zum schwer auffindbaren Ferienhaus. Alles klar soweit!

Wir staunten dann beide nicht schlecht, als wir dann irgendwann die Küstenstraße verlassen mussten, um auf der T20 in Richtung Westen zu kommen. 30 km sind es von hier aus noch bis Belgodère. Die ganze Umgebung roch ab hier plötzlich wie ein großer Kuhstall. Die Straße war kaum 2 Spuren breit und überall lagen Kuhfladen herum. Die dazugehörigen Produzenten liefen alle frei herum und ließen sich von uns in keinster Weise dazu provozieren, die Fahrbahn etwas breiter zu halten. Eine kurvenreiche Strecke führte uns auf diese Weise durch das gebirgige Inland. Mittlerweile war es dunkel geworden. Der zunehmende Mond stand am Himmel und wir waren die einzigen, die auf dieser einsamen Straße unterwegs zu sein schienen. Aus der Höhe kommend sahen wir plötzlich hinter einem Vorsprung auf das nächtlich erleuchtete Palasca unter uns. Die vielen Lichter riefen in mir das Bild eines Morgensterns hervor, der auf die Erde gefallen zu sein schien. Ein märchenhaft schönes Bild von hier oben!

Wir stellten das Motorrad an der Kirche ab und meldeten uns wieder telefonisch bei unserer Vermieterin, die uns dann wenig später abholte um uns zu unserer Unterkunft für die nächste Woche in Occhiatana zu bringen. Wir müssen schon sagen: Wir haben es sehr gut getroffen! Die Unterkunft in einem kleinen Örtchen in wunderschöner ruhiger Hanglage ist perfekt ausgerüstet und kaum zu übertreffen!

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Weisheit des Tages

Ein Trunk Wasser in der Heimat ist süßer als Honig in der Fremde.
aus Ägypten