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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 555 vom 09.09.2025Tag 10 – Galway – Killarney
Bild: An den Cliffs of Mohair
Heute stand eine der längeren Etappen unserer Irlandreise auf dem Plan. Von Galway aus machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg Richtung Süden. Schon beim Verlassen der Stadt über die N67 merkten wir, dass der Tag etwas Besonderes werden würde: klare Luft, blitzblauer Himmel und die Vorfreude auf die berühmten Cliffs of Moher.
Bild: Mehrere Radfahrer-gruppen kamen uns an diesem Vormittag entgegen.
Die Strecke bis Bally-vaughan führte uns durch kleine Ortschaften, vorbei an Trocken-steinmauern und weiten Wiesen, auf denen Schafe und Rinder friedlich grasten. Ab dort bogen wir auf die R477 ab – eine der eindrucksvollsten Küstenstraßen, die wir bisher gefahren sind. Zur einen Seite das tiefe Blau des Atlantiks, zur anderen die kargen Karstlandschaften des Burren, dazwischen schlängelte sich die schmale Straße.
Bild: auf Erkundung der Küste Ab nahm allerdings auch der Verkehr deutlich zu. Besonders auffällig waren die vielen Mietwagen, deren Fahrer mitunter unvermittelt anhielten, um ein Foto zu schießen. Entsprechend waren wir besonders aufmerksam unterwegs.
Bild: Unser erster großer Halt waren die Cliffs of Moher. Auch wenn dieser Ort kein Geheimtipp mehr ist und wir uns den Blick mit zahlreichen anderen Reisenden teilen mussten, bleibt die Szenerie schlicht überwältigend: bis zu 214 Meter ragen die Klippen senkrecht aus dem Atlantik, Möwen kreisten in der Thermik, und in der Ferne glitzerte das Wasser in der Sonne. Ein Spaziergang entlang des gesicherten Pfades vermittelte uns noch einmal andere Perspektiven – immer begleitet vom Rauschen des Meeres weit unter uns. (Video) Nach diesem eindrucksvollen Stopp ging es weiter über die R478 und wieder zurück auf die N67, bis wir schließlich den Fähranleger bei Killimer erreichten. Mit der Fähre setzten wir nach Tarbert über. Der Fahrtwind, die Sonne im Gesicht und der Blick auf den Shannon machten diese Pause zu einem kleinen Erlebnis für sich.
Bild: auf der Fähre - Olivier findet immer schnell Kontakt.
Von Tarbert aus folgten wir der R551. Diese führte uns über Bally-bunnion, Ballyduff und Ballyheigue – Orte, die sich wie eine Perlen-kette an der Küste entlangziehen. Zwischendurch erhaschten wir immer wieder Blicke auf lange Sandstrände, an denen Spaziergänger und sogar einige mutige Badegäste unterwegs waren. Hinter Tralee wechselten wir auf die N22, die uns schließlich nach Killarney brachte. Kurz darauf erreichten wir unser Hotel, das Killarney Court Hotel, am Kreisverkehr von N22 und N72. Nach rund 263 Kilometern und einem Tag voller Eindrücke waren wir froh, das Motorrad abzustellen. Doch der Aufenthalt in Killarney geht noch weiter: Morgen brechen wir zu zwei Höhepunkten jeder Irlandreise auf – der Halbinsel Dingle mit ihren wilden Küstenstraßen, bunten Fischerorten und endlosen Ausblicken auf den Atlantik, sowie zum legendären Ring of Kerry, einer der schönsten Panoramastraßen Europas. Zwei Tage voller Kurven, Landschaft und Abenteuer warten auf uns.
Bereits freigeschaltete Kommentare:
Reinhold
Hier noch ein Video an den Cliffs of Mohair:
https://youtu.be/dPGFW96gOsU
Frank T aus W
– Irland
Hallo Reinhold,
weiterhin eine superschöne Reise und immer gute Fahrt. Wenn Du an den Cliffs of Moher bist, vergiss nicht dem Dorf Doolin einen Besuch abzustatten! 5 Häuser, 4 Pubs - das ist Doolin, die Hauptstadt der irischen Pub-Music... Gruß Frank aus Wuppertal
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