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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 554 vom 08.09.2025Tag 9 Leenane Galway
Bild: Guinness bei Live Musik im Pub, besser könnte der heutige Tag nicht zu Ende gehen.
Nach der gestrigen langen Etappe lag heute nur eine vergleichsweise kurze Strecke vor uns doch sie führte uns durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Irlands: das wilde, karge Connemara.
Bild: Sonnenaufgang in Leeane Von Leenane aus rollten wir zunächst auf der N59 in Richtung Clifden. Die Straße schlängelte sich entlang der Berghänge, immer wieder öffneten sich weite Blicke auf dunkle Seen, moorige Flächen und graue Wolken, die tief über den Gipfeln hingen. Schon früh setzte Regen ein, mal ein leichter Sprühregen, mal kräftiger typisch für diese Region, die in ihrer herben Schönheit fast noch geheimnisvoller wirkt, wenn sich Nebel und Nässe über die Landschaft legen.
Bild: schöne Landschaften, wechselhaftes Wetter
Bild: der neue Wegbegleiter von Ivanka und Mike
In Clifden bogen wir von der N59 auf die R341 ab, die uns in großen Schwüngen durch kleine Ortschaften und vorbei an vereinzelten Höfen führte. Die schmalen Straßen verlangten Aufmerksamkeit: scharfe Kurven, hin und wieder Schlaglöcher und gelegentlich ein Schaf, das mitten auf der Fahrbahn stand, machten die Fahrt spannend. Über Roundstone und weiter auf die R342 führte unser Weg vorbei an einsamen Buchten, an deren Stränden das Meer selbst im Regen hellgrau aufleuchtete.
Bild: Ein Höhepunkt des Tages war der Stopp an der Kylemore Abbey. Das Kloster, eingebettet zwischen bewaldeten Hängen und einem tiefdunklen See, wirkte im Regen fast mystisch. Trotz des nassen Wetters war es gut besucht, und wir nutzten die Pause, um uns etwas die Beine zu vertreten. Weiter ging es auf der R340, vorbei an Carna und schließlich auf die R336. Diese Küstenstraße gehört zu den schönsten Irlands: immer wieder eröffnen sich Blicke auf Buchten, kleine Inseln und den Atlantik, der sich unter der grauen Wolkendecke unruhig bewegte. Kurz vor Barna klarte das Wetter für einen Moment auf, und die Sonne brach durch ein kleiner Trost nach vielen nassen Kilometern. Gegen 14 Uhr erreichten wir unser Hotel in Salthill, direkt an der Bucht von Galway gelegen. Die Erleichterung war groß, im Warmen und Trockenen anzukommen. Steffi fühlte sich stark angeschlagen und musste sich erst einmal zurückziehen, um sich aufzuwärmen und auszuruhen.
Bild: Da geht s gleich rein.
Während sie sich erholt, planten wir am frühen Abend noch eine kleine Erkundungs-tour durch Galway eine lebhafte Stadt, die auch im Regen ihren besonde-ren Charme entfaltet. Im "The Gallion" könnten wir essen. Live Musik im Pub gab es anschlie-ßend im Pub nebenan. (Video)
Bild: die heutige Fahrtstrecke, 158 km
Bereits freigeschaltete Kommentare:
Reinhold
Ein kleines Video in einer Bar in Galway:
https://youtu.be/h30e6iym0XI
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