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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 589 vom 21.03.2026Marokko ’26 – Tag 3: Saronno → Hafen von Genua (162 km)
Bild: Kurz nach dem Mittag im Hafen von Genua - die Vorfreude auf Marokko ist bei uns beiden groß.
Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort: Der Morgen in Saronno beginnt entspannt – und vor allem lecker. Nach einem ausgiebigen Frühstück heißt es Abschied nehmen von unserem Hotel. Die Sonne steht schon angenehm am Himmel, und die Vorfreude auf die bevorstehende Überfahrt ist deutlich spürbar.
Bild: Doch bevor es losgeht, steht noch ein wichtiger Zwischenstopp an: Proviant besorgen. Direkt nebenan füllen wir beim Aldi unsere Vorräte auf – schließlich wollen wir uns auf der Fähre nicht nur von trockenen Snacks ernähren. Gegen 10 Uhr sitzen wir endlich im Sattel. Die Route ist schnell gewählt: Autobahn. Nicht unbedingt die schönste Variante, aber heute zählt vor allem eines – rechtzeitig am Hafen ankommen. Rund um Mailand zeigt sich der Verkehr von seiner zähen Seite. Viel Betrieb, lange, gerade Strecken, wenig Abwechslung. Fahrtechnisch eher unspektakulär, aber immerhin kommen wir gut voran. Bild: an einem Zahlautomaten auf der Autobahn Erst etwa 50 Kilometer vor Genua ändert sich das Bild schlagartig. Die Landschaft wird bergiger, die Straßen beginnen sich in Kurven zu winden – endlich das, worauf wir gewartet haben. Bild: Die letzten Kilometer machen plötzlich richtig Spaß, auch wenn zahlreiche Baustellen den Rhythmus immer wieder unterbrechen. Am Hafen von Genua angekommen, verläuft der Check-in erfreulich unkompliziert. Schon von Weitem sehen wir die langen Reihen wartender Fahrzeuge. Ein buntes Sammelsurium aus Autos, Transportern und Motorrädern – viele davon bis unters Dach beladen. Besonders beeindruckend: ein Kleinbus, auf dessen Dach gefühlt mehr als zwanzig Fahrräder kunstvoll gestapelt sind. Hier wird deutlich: Das ist mehr als nur eine Überfahrt – es ist der Beginn eines Abenteuers für viele. Die Stimmung ist entsprechend lebendig und herzlich. Menschen aus ganz Europa treffen hier aufeinander – Spanier, Italiener, Rumänen, Österreicher. Man kommt sofort ins Gespräch.
Bild: im Hafen von Genua Noch bevor wir richtig angekommen sind, wird uns von einem anderen Motorradfahrer ein Kaffee angeboten. Ohne zu zögern nehmen wir dankend an. Genau solche Momente sind es, die eine Reise besonders machen – spontane Begegnungen, offene Gespräche und dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Bild: Damit auch nichts ins falsche Schiff geht, ein Aufkleber für alle Fahrzeuge nach Tanger Die Motorräder stehen nun bereit, die Ausrüstung sitzt, und der Blick geht Richtung Meer. Der nächste Abschnitt wartet schon – und mit ihm Afrika.
Bereits freigeschaltete Kommentare:
Conny Grönert
Hallo Ihr Zwei, bin fast neidisch 🙈. Wünsche dir und Wolfgang eine schöne Reise. Grüße aus dem Schwarzwald Conny 🤗
Alexander
Danger schreibt man nicht mit T! 😅💪
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