Abfahrt-Wissel.de
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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


    ☼⭫ Sonnenaufgang: 04:26
    ☼⭭ Sonnenuntergang: 18:37
    ☼◔ Sonnenscheindauer: 14,1 h

     

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    Guten Abend!

    Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.

    Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.

    Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.

    Irgendwann kam dann die Idee auf, die Site noch mit anderen Inhalten, die für das Reisen mit dem Motorrad wichtig sein könnten, zu erweitern. So kamen im Laufe der Zeit nicht nur Motorrad-Bilder, sondern auch viele Links, die sich auf Motorräder und Reiseplanung beziehen, hinzu.

    So sind diese Seiten also entstanden und sie werden auch heute noch nach über 26 Jahren immer noch regelmäßig weiterentwickelt und gepflegt - solange ich zumindest noch die Welt auf 2 oder 3 Rädern erkunden und darüber berichten kann. Diese 10.001millionste Motorrad-Web-Site hat sicherlich keinem gefehlt, doch ich hoffe, dass dem/der ein oder anderen Beteiligten an Treffen/Reisen/Geschichten es hiermit leichter gemacht wird sich bestimmter Eindrücke wieder zu erinnern. Über Ergänzungen oder Rückmeldungen im Gästebuch freue ich mich immer.

    Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen
    Reinhold.

    PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert.

    Aktuelles

    22.04.2026

    Marokko ’26 – Tag 35: Asilah - Village Sayoufa (80 km)

    am Barrage 9 Avril

    Bild: am Barrage 9 Avril

    Mehr anzeigen

    Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort:

    Der heutige Tag fühlte sich ein wenig wie ein leiser Abschied an. Als wir am Morgen Asilah hinter uns ließen, lag noch diese besondere Ruhe über dem Ort, die ihn in den letzten Tagen so angenehm gemacht hatte. Die weiß-blauen Mauern, die kleinen Gassen und das stetige Rauschen des Atlantiks verschwanden langsam im Rückspiegel, während wir uns auf die vergleichsweise kurze Etappe in Richtung Norden machten.

    Die Strecke selbst ist keine große Herausforderung, aber genau das macht sie so besonders. Man hat Zeit, die Umgebung wirklich wahrzunehmen. Immer wieder öffnen sich Blicke auf sanfte Hügel, Felder und kleine Ansiedlungen, die wirken, als hätten sie sich seit Jahrzehnten kaum verändert. Esel stehen am Straßenrand, Bauern bearbeiten ihre Felder, und zwischen all dem verläuft die Straße wie ein ruhiges Band durch die Landschaft.

    Ein besonderes Highlight auf dieser kurzen Fahrt war der Abstecher beziehungsweise die Passage am Barrage 9 Avril. Dieser Stausee liegt eingebettet in eine überraschend bergige, fast schon wilde Landschaft. Die Region hier wirkt deutlich grüner als viele der Gegenden, die wir zuvor durchquert haben. Das liegt nicht zuletzt an der Bedeutung des Staudamms: Er wurde in den 1940er Jahren während der französischen Protektoratszeit errichtet und dient bis heute der Wasserversorgung der Region um Tanger. Rund um den See breiten sich Hügel und bewaldete Flächen aus, die einen starken Kontrast zu den trockeneren Landstrichen weiter südlich bilden.

    Beim Fahren entlang dieser Gegend hat man immer wieder kurze Ausblicke auf das Wasser, das ruhig zwischen den Hügeln liegt. Es ist eine dieser Landschaften, die man so in Marokko nicht unbedingt erwartet – weniger Wüste, mehr Mittelmeerklima, fast schon europäisch anmutend. Gleichzeitig begegnet man auch hier wieder dem ganz typischen marokkanischen Alltag: kleine Straßenstände, vereinzelte Cafés, Männer, die im Schatten sitzen und Tee trinken, während das Leben gemächlich vorbeizieht.

    Katzenbesuch

    Bild: neue Bekannt-schaft

     

     

    Schon gegen Mittag erreichten wir schließlich unser Ziel, das Hotel nahe Sayoufa, unweit von Tanger Med. Ein vertrauter Ort – schließlich hatte hier unsere Reise vor einigen Wochen begonnen. Dieses Gefühl, an den Ausgangspunkt zurückzukehren, hat etwas Eigenartiges: Einerseits ist alles bekannt, andererseits hat man selbst sich verändert, vollgepackt mit Eindrücken, Bildern und Erlebnissen.

    Der Nachmittag verlief ruhig. Kein Drängen mehr, keine langen Etappen – stattdessen Zeit, die Reise Revue passieren zu lassen. Die Gedanken wandern zurück zu den kurvigen Bergstraßen des Atlas, zu den staubigen Pisten, zu den lebhaften Städten und den stillen Momenten irgendwo im Nirgendwo. All das wirkt plötzlich gleichzeitig weit weg und doch noch ganz nah.

    Im Hintergrund steht schon der morgige Tag. Der Wecker wird früh klingeln – viel zu früh. Um vier Uhr aufstehen, schnell alles zusammenpacken, das Lunchpaket verstauen und dann die letzten 34 Kilometer zum Hafen. Der Gedanke an den frühen Check-in um sieben Uhr sorgt für eine gewisse Anspannung, aber auch für Vorfreude auf das, was kommt: die Überfahrt, das langsame Verlassen Afrikas.

    Heute jedoch überwiegt noch die Ruhe. Ein letzter Abend in Marokko, ein letzter Blick zurück – und das leise Gefühl, dass diese Reise mehr war als nur eine Strecke auf der Karte.


      Seite 622/622
    Tagebuch-Inhalt

     

    Rückblick

    Heute ist der Tag, an dem wir vor genau 3 Jahren von Fes aus zur Einschiffung nach TangerMed fuhren.

    ... Die Nacht war laut gewesen. Der Ramadan war zu Ende gegangen und gefühlt die ganze Nacht hindurch tönten aus allen Ecken die Muezzins, man hörte Musik, feiernde Menschen - und natürlich den Hahn irgendwo in der Nähe, der kontinuierlich das Ganze mit seinem Krähen zusätzlich untermalte. Entsprechend müde war ich beim Aufstehen...

    H i e r   mehr dazu.

     

    Erinnerst Du dich?

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