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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


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    Ein Blick in mein Reise-Tagebuch

    Wie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden.

    Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze.

    Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern!

    Eintrag 561 vom 26.10.2025

    Herbsttour mit dem Gespann zum Saarpolygon

    Der Aufstieg zum Saarpolygon ist ca. 1,5 km lang und überwindet eine Höhendifferenz von 145 Metern. Die Aussichtsplattform auf 28 Meter erreicht man über 133 Stufen.

    Bild: Der Aufstieg zum Saarpolygon ist ca. 1,5 km lang und überwindet eine Höhendifferenz von 145 Metern. Die Aussichtsplattform auf 28 Meter erreicht man über 133 Stufen.

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    Heute Vormittag, kurz nach zehn, habe ich das Gespann startklar gemacht. Ein frischer Wind zog durch Trier, aber die Sonne versprach einen schönen Herbsttag. Die Luft roch nach feuchtem Laub und Holzrauch – genau das richtige Wetter für eine Tour. Also Helm auf, Motor an, und los ging’s Richtung Saarland.

    Über Pellingen schraubte ich mich langsam hinauf in den Hochwald. Die Straßen dort machen einfach Spaß – sanfte Kurven, kaum Verkehr, und die Landschaft wechselt ständig zwischen dunklen Fichtenwäldern und offenen Feldern. Hinter Britten öffnete sich der Blick in Richtung Merzig, und die Sonne kam jetzt kräftig durch. Das Gespann lief ruhig, der Boxer brummte zufrieden vor sich hin – genau so muss das klingen.

    der Herbst zeigte sich heute von seiner besten Seite.

    Bild: der Herbst zeigte sich heute von seiner besten Seite.

    Über Brotdorf, Bachem und Honzrath ging es weiter Richtung Beckingen. Immer wieder kleine Dörfer, gepflegte Gärten, bunte Blätter – der Herbst zeigte sich hier von seiner besten Seite. Hinter Beckingen tauchte dann das erste Industriepanorama auf: Schornsteine, alte Zechengebäude und Fördertürme, die an die Zeit des Kohleabbaus erinnern. Man spürt sofort, dass diese Region vom Bergbau geprägt ist – nicht nur landschaftlich, sondern auch in ihrer Seele.

    In Dillingen hielt ich kurz an, um ein Foto zu machen – der Blick über die Saar mit dem Förderturm im Hintergrund war einfach zu schön, um vorbeizufahren. Dann ging’s weiter zum Saarpolygon nach Ensdorf. Schon von weitem sieht man es: ein riesiges, stählernes Monument auf der alten Bergehalde. Ich parkte unten am Fuß der Halde, zog die Jacke enger und machte mich zu Fuß an den Aufstieg. Der Weg hinauf war steil, der Schotter locker, aber der Blick wurde mit jedem Schritt besser. Oben angekommen, pfiff der Wind ordentlich – aber es war ein großartiges Gefühl, dort zu stehen.

    Das Saarpolygon selbst wirkt gleichzeitig filigran und mächtig. Es symbolisiert die „Endlosschleife“ der saarländischen Bergbaugeschichte – Arbeit, Wandel, Aufbruch. Wenn man zwischen den Stahlstreben steht und auf die Saar hinunterschaut, spürt man etwas von der Geschichte, die hier geschrieben wurde. Ich blieb eine Weile oben, genoss die Aussicht, hörte dem Wind zu, und dachte daran, wie sich Landschaften verändern – und wie viel von ihrer Vergangenheit trotzdem bleibt. Zu gerne hätte ich ein Bild von mir mit meinem Gespann hier oben gemacht, doch die Zufahrt nach hier oben ist nur mit einem Shuttle-Bus möglich - schade, aber natürlich auch verständlich.

    Die Rückfahrt führte mich über Saarwellingen, Schmelz und Losheim am See zurück nach Trier. In Schmelz roch es nach frisch gesägtem Holz, und die Sonne stand tief, warf lange Schatten über die Straße. Hinter Losheim spiegelte sich das Licht auf dem See – ein stiller Moment, bevor ich wieder den Hochwald erreichte.

    Am frühen Nachmittag rollte ich zurück nach Trier. 180 Kilometer, viele Eindrücke, und ein Tag, der nach Wiederholung ruft. Das Saarpolygon ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Aussichtspunkt, der den Wandel im Saarland sichtbar macht – von der schweren Arbeit unter Tage hin zur offenen Weite über Tage.

    Wetter:
    Ein perfekter Herbsttag – kühl am Morgen, mild am Mittag, Sonne und Wolken im Wechsel. Der Wind frischte zwar auf der Halde kräftig auf, aber genau das machte den Moment oben am Polygon so besonders.


     

    Seite 561/581
    Tagebuch-Inhalt

     

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