Abfahrt-Wissel.de
Freitag, 16. Januar 2026 -- 4 Besucher online

 
  •    Home   
  •   Motorrad   
  •   Tipps&Tricks  
  •   Reisen   
  •   Kurztripps   
  •   Interaktives   
  •  

     


     
    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


    ☼⭫ Sonnenaufgang: 07:24
    ☼⭭ Sonnenuntergang: 16:02
    ☼◔ Sonnenscheindauer: 8,8 h

     

    Reisen&Erleben Motorradreisen REISEN UND ERLEBEN Motorradreisen

     

    Teile-Verkauf Reste zu verkaufen

     

    E-Mail Kontakt Signal Kontakt Signal Signal WhatsApp Kontakt WhatsApp WhatsApp

    Ein Blick in mein Reise-Tagebuch

    Wie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden.

    Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze.

    Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern!

    Eintrag 552 vom 06.09.2025

    Tag 7 – Letterkenny – Ballina (ca. 344 km)

    In einem der irischen Nationalparks unterwegs

    Bild: In einem der irischen Nationalparks unterwegs

    Mehr anzeigen

    Heute stand eine der längsten Etappen unserer Irlandtour auf dem Programm. Von Letterkenny aus machten wir uns früh am Morgen auf den Weg in Richtung Südwesten, hinein in die wilde und dünn besiedelte Landschaft von Donegal. Schon kurz nach dem Start zeigte sich, warum diese Region so ursprünglich wirkt: weite Moorflächen, karge Berge, glitzernde Seen zwischen dem braunen Heidekraut – und nur ab und zu kleine Dörfer, in denen die Straßenschilder zweisprachig, Englisch und Gälisch, beschriftet sind. Video

    die heutige Strecke

    Bild: die heutige Strecke

     

     

    Die Strecke führte uns über Dunfanaghy, Gweedore und Dungloe, wo der Wind kräftig von der Küste herüberzog. Das Wetter wechselte ständig – einmal rissen die Wolken auf und die Sonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht, dann wieder fegte eine dunkle Regenfront über uns hinweg und ließ die Straßen nass glänzen. Ein kurzer Halt beim Sceal Dhun Luiche brachte uns eine erste Rast, doch die Böen waren so stark, dass wir uns schnell wieder in den Sattel schwangen. Dabei stießen wir auch auf eine besondere Attraktion: das sagenumwobene „Schwert von König Arthur im Felsen“, das geheimnisvoll aus einem Stein ragt und sofort die Fantasie anregt – ob es sich wohl wirklich ziehen lässt?

    Hinter Ardara wartete der berühmte Glengesh Pass. Die Straße verengte sich zu einem schmalen Band, das sich in engen Serpentinen den Hang hinunterwand. Jeder Meter verlangte volle Konzentration, während die Aussicht in das grüne Tal atemberaubend war. Holprige Abschnitte und immer wieder kleine Wasserläufe, die quer über die Fahrbahn liefen, gaben der Strecke ihren rauen Charakter – genau das, was Motorradfahrer lieben.

    abseits der Hauptstraße

    Bild: abseits der Hauptstraße

     

     

    Von dort ging es Richtung Killybegs. Eigentlich hätten die Klippen von Slieve League auf dem Programm gestanden – sie gehören zu den höchsten Meeres-klippen Europas. Doch die Parkplatzsituation vor Ort mit zusätzlichen Gebühren machte uns einen Strich durch die Rechnung, also beließen wir es bei einem kurzen Blick in die Ferne. Der Wind blies hier so heftig, dass selbst das Motorrad beim Abstellen wackelte.

    Über Donegal Town erreichten wir schließlich die N15 Richtung Sligo. Hier änderte sich das Bild: Die Straße wurde breiter, der Asphalt glatter – und nach vielen Kilometern auf engen Küstenstraßen machte sich allmählich Müdigkeit bemerkbar. Der stetige Wind, die wechselhaften Wetterverhältnisse und die Länge der Strecke forderten ihren Tribut, und wir sehnten uns nach einer Pause.

    Kurz darauf machten wir in Grange einen kurzen Einkauf. Anschließend erreichten wir Drumcliffe, einen kleinen Ort am Fuße des markanten Tafelbergs Benbulben. Das gewaltige Plateau des Berges wirkt wie eine natürliche Festung, die über die umliegenden Wiesen und Felder thront.

    Hier befindet sich auch das Drumcliffe Monastery, gegründet im 6. Jahrhundert von St. Colmcille. Von der alten Klosteranlage sind nur noch wenige Überreste sichtbar, doch mitten im Ort steht heute eine anglikanische Pfarrkirche, errichtet im 19. Jahrhundert. Mit ihrem schlanken Turm und den hellen Steinmauern fügt sie sich harmonisch in die grüne Landschaft ein. Der schlichte Innenraum wirkt hell und freundlich, geprägt von klaren Fenstern und einer ruhigen Atmosphäre, die sich wohltuend von den oft überladenen Kirchen unterscheidet. Direkt vor der Kirche erhebt sich ein reich verziertes keltisches Hochkreuz aus dem 11. Jahrhundert – eines der schönsten Irlands.

    Surfer-Utensilien

    Bild: Surfer-Utensilien

    Später hielten wir in Easkey. Am „Easkey Left“ beobachteten wir Surfer, die sich mutig in die hohen Atlantikwellen stürzten – ein faszinierender Kontrast zur Ruhe der Landstraßen. Die Zufahrt dorthin war wieder typisch irisch: schmal, windig, stellenweise Schlaglöcher, aber genau das macht den Charme aus.

    Schließlich folgten wir der N59 bis nach Ballina im County Mayo. Gegen halb sechs erreichten wir unser Hotel an der Dublin Road. Nach über 340 Kilometern auf engen Pässen, rauen Küstenstraßen und langen Nationalstraßen war das Stiefelbier mehr als verdient. Der Abend endete beim gemeinsamen Dinner – ein perfekter Abschluss eines langen, abwechslungsreichen Fahrtages.


     

    Seite 552/579
    Tagebuch-Inhalt

     

    Kommentar schreiben:

    Dein Name:

    Bereits freigeschaltete Kommentare: 

    Auf dieser Seite gibt es noch keine Kommentare.
      Warum schreibst Du mir nicht?

    Impressum+Datenschutz |  Sitemap

     

     

    Frage des Tages

     

     

    Termine 2026

    Vielleicht trifft man sich dort?

    09.-11.01.2026
    Dreikönigstreffen Binnen Döör
    in Ahaus 52,0663507, 7,0159115
    27.02. - 01.03.2026
    37. Altes Elefantentreffen
    auf dem Ferien- und Freizeitpark "Camping am Nürburgring"
    19.03. - 19.04.2026
    Marokko – Rif-Gebirge, Wüste, Hoher Atlas und Atlantik
    Mit Wolfgang auf Motorradtour durch Marokko
    01.- 03.05.2026
    Gespannfahrer-Frühlingstreffen
    auf Campingplatz Gieselwerder, In der Klappe 21, 34399 Oberweser-Gieselwerder
    08.-10.05.2026
    Maisuppenessen beim Nikolaus
    Das Motorradtreffen am Niederrhein in Goch -Pfalzdorf
    29.06. - 03.07.2026
    HARZ - KURVENJAGD IM HEXENLAND
    Entdecke mit mir als Tourguide den Harz - ein Paradies für Motorradliebhaber!
    28. bis 30.08.2026
    35. EGT 2026
    Zelt/Camping-Treffen mit Selbstversorgung in Weiswampach /LUX
    27. bis 28.11.2026
    27. Nikolaustreffen
    Waldspielplatz auf der Geul 56814 Bremm
    11. bis 13.12.2026
    Manni's Tonnentreffen
    auf der Boldt-Ranch in Goch-Pfalzdorf